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Spiele

      Der Bericht zum Heimsieg gegen den TSV Haunstetten - Handball:

      Auch gegen das derzeitige Schlusslicht TSV Haunstetten 2 hielten sich unsere Damen schadlos und übersprangen beim 30:27 (13:12) sogar erstmals die 30-Tore-Marke. Mit diesem dritten Sieg in Folge machten die Nürnbergerinnen auch in der Tabelle noch einmal einen Sprung nach oben und rangieren nun auf Platz 7 (wenn man einkalkuliert, dass die direkten Vergleiche gegen Dietmannsried und Rimpar gewonnen wurden).

      Eines muss man jedoch vorweg sagen: Wie ein Schlusslicht präsentierten sich die Augsburgerinnen keineswegs. Allen voran die bundesligaerfahrenen Anja und Franzi Niebert sowie Anne Kurstedt zeigten die diesmal etwas zahlreicher als gewohnt vorhandenen Lücken im Abwehrverbund immer wieder auf und machten sie mit präzisen Abschlüssen deutlich. Auch die Außenpositionen bewiesen bei ihren Würfen ganz klar Bayernligaqualität. Da die Club-Damen bei ihren eigenen Würfen diese Konsequenz und Präzision zu oft vermissen ließen, blieb die Partie fast bis zum Ende spannend. Obwohl die Nürnbergerinnen sich zahlreiche beste Einwurfmöglichkeiten erspielen konnten.

      Bis zur 40. Minute konnte sich so keines der beiden Teams klarer absetzen. Die Führung wechselte immer wieder. Erst dann schafften die FCN-Mädels erstmals drei Treffer in Folge und zogen von 18:18 auf 21:18 davon. Als kurz darauf Alexandra Tomandel beim 24:20 (47.) per Siebenmeter noch einen vierten Zähler draufpackte und kurz darauf gleich zwei Haunstettenerinnen nahezu zeitgleich vom Feld mussten, schien der Club endgültig auf die Siegerstraße einzubiegen. Doch erneut ließ man klarste Chancen liegen und gab so dem TSV noch einmal die Möglichkeit wieder heranzukommen. Denn ans Aufgeben dachten die Gäste keineswegs. Als nun nämlich Nürnberg zwei Zeitstrafen absitzen musste, kämpfte sich die Schwäbinnen mit deutlich mehr Abschlusssicherheit wieder in Schlagweite. Beim 25:24 (55.) war der Anschluss hergestellt.

      Als nun Haunstetten erneut von den ein wenig überforderten Herzogenauracher Jungschiedsrichtern zwei Zeitstrafen in kurzer Folge erhielt machten es die Club-Damen zumindest ein bisschen besser: Sie bauten den Vorsprung erneut auf drei Tore aus (27:24, 58.) und lieferten sich in den letzten zwei Spielminuten dann noch einmal einen offenen Schlagabtausch mit ihren Gästen, der für die Zuschauer immerhin noch einmal sechs Tore in kurzer Folge bedeutete. Der Abstand indessen blieb nun bis zum Schlusspfiff.

      Am kommenden Wochenende treffen die Nürnbergerinnen in Ismaning auf das nächste Kellerkind und können beim Tabellennachbarn zum Vorrundenabschluss noch einmal nachlegen. Zu unterschätzen ist diese Aufgabe indessen keineswegs.


      Nordbayrische Nachrichten vom 10.01.2017

      Mit Überraschungseffekt
      Club-Handballerinnen verschaffen sich mit spezieller Taktik Luft im Abstiegskampf

      VON WlELAND PETER

      Die Handballerinnen des 1.FC Nürnberg haben mit dem 25:19 (11:7) gegen die HSG Fichtelgebirge den dritten Sieg in den vergangenen vier Spielen geschafft und damit ihr Selbstvertrauen im Abstiegskampf gestärkt. Aus der Not hat Trainer Tom Hankel eine Tugend gemacht.
      Dass das Tor der Club-Handballerinnen liber weite Strecken des Spiels verwaist ist, dass Janine Wiesend ständig zwischen Auswechselbank und ihrer eigentlich Arbeitsstätte pendelt, ist ungewöhnlich. Gut fur die Mannschaft ist es trotzdem, obwohl Wiesend als „letzte Instanz" durchaus erfolgreich die Würfe der gegnerischen Angreiferin abwehrt.
      Im taktischen Konzept von Trainer Tom Hankel spielt sie eine wichtige Rolle, auch wenn sie lachend sagt, „dass ich dafur kein spezielles Lauftraining absolvieren muss". Bei Ballbesitz macht sie konsequent Platz fiir eine siebte Feldspielerin, danach geht es schnell zuriick ins Tor; „eine ungewohnte Anforderung, die nicht jeder Torhüterin zuzutrauen ist" (Hankel).
      Wiesend ganz offensichtlich schon -und so saß sie beim Anpfiff und eigenem Ballbesitz gegen die HSG Fichtelgebirge, einer Kooperation des TVO Marktredwitz und es VfL Wunsiedel, auf der Bank, das Tor war leer. „Ein Stützrad fiür uns", nennt Hankel diesen nicht nur in der Bayernliga außergewöhnlichen Schachzug. Und der, viel wichtiger und momentan noch wirkungsvoller, die Gegner verunsichert, weil ihnen Lösungen für die ungewohnten Situationen fehlen: 7:2 hieß es nach einer Viertelstunde, der Grundstein zum dritten Sieg war da bereits gelegt.
      Zwar gab es auch Schwächephasen im Club-Gefüge, die den Oberfranken beim 7:10 kurz vor der Halbzeit und speziell beim 11:13 (37.) Hoffnung machten. Aber obwohl ein bisschen Hektik auf kam und auch etliche klare Chancen speziell von den Außenpositionen vergeben wurden, fehlten dem Gegner die Cleverness und die Risikobereitschaft, das zu seinen Gunsten zu nutzen.
      Die Abwehr einschließlich Wiesend war jedenfalls immer schnell genug auf dem Posten und im Angriff nutzten sie in Überzahl immer wieder die Lücken im Deckungsverbund der Gäste. Sandra Wild (7/2), Alexandra Tomandel (6/1) mit ihren Wiirfen unten durch die Abwehr, Lisa Schilling (4) und Claudia Blasch (3) zeigten sich dabei ungemein konsequent, so dass die Partie spätestens beim Stand von 22:16 (54.) entschieden war.
      Speziell befasst hat sich der Club-Trainer mit dieser taktischen Möglichkeit im Sommer bei einer Fortbildung unter Rolf Brack, ein Jahrzehnt Trainer beim Bundesligisten Balingen und „Erfinder" dieser Variante. Im Training wurde sie geübt und für gut befunden, in den ersten Spielen sporadisch und seit dem Heimspiel gegen Dietmannsried/Altusried mit dem ersten Sieg (25:23) konstant angewendet.

      Eine Gratwanderung
      Die Bilanz spricht für die Club-Frauen, trotz des 25:26 in Dachau -„das lag nicht an der Taktik, sondern an Schwächen in unserem Rückzugsverhalten" - wurde mit den Erfolgen in Rimpar (26:25) und gegen Fichtelgebirge die Ausgangsposition im Kampf gegen den Abstieg verbessert.
      Die Gratwanderung „ zwischen Ergebnissen, die man braucht, und der sportlichen Entwicklung, die man möchte", hat sich laut Hankel zwar vorerst ausgezahlt. Aber zur Dauerlösung soll sie nicht werden, zum einen, weil sich die Gegner darauf einstellen werden „und ich gespannt bin, ob andere Mannschaften das ubernehmen". Vor allem jedoch, weil sie aus Sicht des Trainers „ nicht wirklich hilfreich ist, um speziell junge Talente zu entwickeln". Mittelfristiges Ziel beim Club bleibt es daher, die Spielerinnen und die Mannschaft so vorzubereiten, dass diese Taktik-Variante nicht mehr gebraucht wird.
      Vorerst jedoch soil der Überraschungseffekt weiter genutzt werden, im nächsten Heimspiel gegen TSV Haunstetten II (4:16 Punkte) am Samstag und beim ebenfalls gefahrdeten TSV Ismaning (7:13) eine Woche später kann die eigene Position (7:13) nachhaltig verbessert werden. Torfrau Wiesend jedenfalls darf sich da wieder auf intensive Läufe zwischen Tor und Ersatzbank einstellen

















      Und hier noch der Bericht zum Sieg der Damen gegen Fichtelgebirge:

      Mit einem souveränen 25:19 (11:7)-Sieg gegen die HSG Fichtelgebirge gelang unseren Damen nicht nur ein ob der Trainingsmöglichkeiten zuletzt überraschend erfolgreicher Start ins Handballjahr 2017. Die Nürnbergerinnen machten zudem einen großen Sprung in der Tabelle und belegen seit langem wieder einen Nichtabstiegsplatz.

      Vom Anpfiff weg waren die Club-Damen in der Partie und legten gleich einmal mit 3:0 vor. Über 5:1 bauten sie ihre Führung bis zum 7:2 nach 15 Minuten aus. Entscheidend war in dieser Phase einmal mehr eine starke Defensive vor einer glänzend aufgelegten Janine Wiesend. Letztere machte erneut im Angriff Platz für einen siebten Feldspieler. Der zweite Schlüssel zum Erfolg. Zunächst war es Lisa Schilling, die treffsicher von diesem Konzept profitierte und vier Tore zum erfolgreichen Auftakt in die Partie beisteuerte. Beim 9:3 durch Larissa Knapp schienen die Nürnbergerinnen bereits auf einen entspannten Nachmittag zuzusteuern. Doch einige liegengelassene Chancen und zwei Zeitstrafen gegen die Heimmannschaft brachten nach und nach auch die Gäste ins Spiel.

      Die erste Offensive der Oberfränkinnen konnten die Club-Damen noch abwehren. Nachdem die HSG zwischenzeitlich auf erst auf 9:6 herangekommen war und diesen Abstand bis zum 11:8 hielten legten Alexandra Tomandel und Tabea Golla wieder auf 13:8 vor. Doch die Gäste setzten nach. Beim 13:11 betrug der Abstand nur noch zwei Zähler. Doch im Gegensatz zu so mancher vorheriger Begegnung behielt man diesmal die Ruhe. Konsequent spielten die Nürnbergerinnen ihre Angriffe zuende und nutzten in der Folge ihre Chancen wieder besser. Zudem stabilisierte sich auch die Defensive in der Schlussphase. Bis zum 19:16 (50.) durch Franziska Scheidler blieb Fichtelgebirge noch in Schlagweite, danach zog Nürnberg erneut auf sechs Treffer (22:16/54.) davon und hielt diesen Vorsprung bis zum Schluss. Auch, weil Torhüterin Janine Wiesend in den Schlussminuten noch einmal zwei Großchancen der HSG zunichte machte.

      Mit diesem Sieg springen die Club-Damen auf Rang zehn und befinden sich nun wieder in Reichweite des vorderen Mittelfeldes.












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