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Spiele

      Molten Pokal vom 11.09.2017

      Tom Hankel

      Mit einem klaren 28:11-Sieg gegen den Landesligisten Obertraubling und einer in der Höhe vielleicht etwas zu deutlichen 19:26-Niederlage gegen den Drittliga-Absteiger HG Zirndorf verabschieden sich unsere Damen aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb, sind darüber allerdings nicht allzu unglücklich.

      Mit lediglich sieben Feldspielern angereist war es Gold wert, dass es sich für die Nürnbergerinnen bereits beim 13:4 zur Halbzeit im Spiel gegen die Gastgeberinnen abzeichnete, dass man im zweiten Durchgang zwei Gänge würde zurückschalten können. Zumal Lisa Schilling nach einem Zusammenstoß mit einer Gegenspielerin bereits ab der 20. Minute geschont wurde. Dennoch bauten die Club-Damen ihre Führung nach der Pause weiter aus und trafen dadurch in einem weiteren Spiel auf den letztjährigen Drittligisten Zirndorf, der den sogar nur mit insgesamt sieben Spielerinnen angereisten Bayernliga-Aufsteiger Schwabach mit 27:18 letztlich klar bezwungen hatte.

      Trotz der dünnen Personaldecke verkauften sich die Nürnbergerinnen im anschließenden Spiel gegen den mit voller Bank angereisten Turnierfavoriten teuer und lagen zur Pause gerade einmal mit zwei Zählern zurück. Obwohl sie bereits zu diesem Zeitpunkt vier Strafzeiten hatten verkraften müssen, während Zirndorf mit insgesamt nur dreien eher glimpflich davon kam. Ausgerechnet als die HG zu Beginn der zweiten Hälfte tatsächlich einmal in Unterzahl auf dem Feld stand, gaben die Club-Damen ein zumindest knapper mögliches Ergebnis selbst aus der Hand. Zu überhastet agierte man in Überzahl, und Zirndorf zog mit drei Toren der Ex-Nürnbergerin Marina Raab in Folge innerhalb von nur zweieinhalb Minuten vorentscheidend von 12:14 auf 12:17 (36.) davon. Diesen Vorsprung konnte der Nürnberger Rumpfkader letztlich nicht mehr verkleinern. Doch obwohl der Turniermodus, die Vielzahl an Zeitstrafen und die fehlenden Wechselmöglichkeiten nach der dritten Zeitstrafe gegen Larissa Knapp (41.) verständlicherweise viel Kraft gekostet hatten, ließ man es auch nicht zu, dass Zirndorf seinen Vorsprung in den verbleibenden 20 Minuten noch weiter als zwei weitere Treffer ausbauen konnte.

      Damit scheiden die Club-Damen in der zweiten Runde aus dem Pokal aus, sind darüber aber nicht allzu traurig. "Es ist für uns besser, wenn wir uns auf einen Wettbewerb konzentrieren können" unterstrich FCN-Coach Thomas Hankel, dass er dem Pokal nicht allzu viel Bedeutung zumisst. Eine Einschätzung, die - wirft man einen Blick auf die Kader der ebenfalls am Wochenende am Pokal beteiligten Bayernligisten - einige Teams zu teilen scheinen ...

      Nürnberger Nachrichten/Stadtanzeiger vom 31.08.2017

      Mit Harmonie und Kampfgeist
      Die Club-Handballerinnen müssen sich auch künftig auf das Kollektiv verlassen

      VON WIELAND PETER

      Zurückhaltung ist angesagt ist beim 1. FC Niirnberg Handball 09, von großen Zielen ist keine Rede, auch wenn im Frauen- und vor allem im weiblichen Nachwuchsbereich leistungsorientierte Strukturen fur positive Ergebnisse sorgen. Tom Hankel, Trainer der Bayernliga-Spielerinnen, sieht immerhin erste Erfolge im Bemühen, mittelfristig den Kader der „Ersten" komplett aus Spielerinnen aus der eigenen Jugend zu bilden.
      Am Anfang steht ein bescheidenes Ziel. „Die nächsten Schritte vorwärts in der Entwicklung" will Tom Hankel in der Saison 2017/18 erreichen. Fur sein Frauenteam heiBt das im Klartext: In der Bayernliga von Anfang an möglichst nichts mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen. Kein einfaches Vorhaben nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre, aber für den Trainer die notwendige Basis, um den jungen Talenten eine sportliehe Perspective als Anreiz für ihren Aufwand zu bieten.
      Die B-Jugend unter dem namhaften Trainerduo Simone Luber und Steffi Subke hat sich nämlich ebenso souverän für die Bayernliga qualifiziert wie die C-Jugend, die unter Club-Urge-stein Elke Kottenstein als „ Wundertüte" fiir die erste positive Uberraschung gesorgt hat.
      Fragt man die Verantwortlichen, dann taucht immer wieder der Begriff Entwicklungspotenzial auf, wenn es um die sportlichen Ambitionen geht. „Sie sollen lernen, um sich für den Frauenbereich zu empfehlen", sagt
      Luber über ihren sehr homogenen, ambitionierten Kader, der - obwohl ausschließlich mit Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs besetzt - „schon oben mitspielen will". Kottensteins „C" soll dagegen „erst mal schauen, wie das in der Bayernliga ist". An Begeisterung fehlt es nicht, Spaß miteinander zu haben, ist für sie die beste Motivation, sich zu verbessern, die Grundlagen zu schaffen, um aus Talenten gute Spielerinnen zu formen.
      Das ist ganz im Sinne von Hankel, bei dem zwar schon B-Jugendliche mittrainieren, aber für die „Erste" aus Altersgründen noch nicht infrage kommen. Dass ihm bei Ausfallen die Alternativen fehlen, weil für das Trio Alexandra Tomandel, auf der Mittelposition seit dem Bayernliga-Debüt 2009 gleichermaßen Taktgeberin und Schwungrad, Nina Strattner und Torfrau Janine Wiesend, die ihre Karrieren beendet haben, nur zwei neue Spielerinnen im Kader stehen, halt er für verkraftbar.
      Niemand muss auf die Tribüne
      Vom Drittliga-Absteiger Haspo Bayreuth kommt Tamara Glowienka, bis 2009 unter Hankel und noch zusammen mit ihrer Vorgängerin Tomandel beim Club in der Regionalliga aktiv, sie soil die Spielmacherrolle übernehmen. Tanja Seger von der SG Rohr/Pavelsbach vervollständigt als zweite Torfrau den Kader, der mit 13 Spielerinnen nicht üppig besetzt ist - für den Trainer „vielleicht sogar ein Vorteil, denn ich muss niemanden auf die Tribüne setzen".
      Irgendwelche Platzierungsvorgaben gibt es nicht, die Ausgeglichenheit der Bayernliga ist Chance und Problem zugleich. „Natürlich kristallisieren sich irgendwann Favoriten heraus", sagt Hankel, Namen blieb er jedoch schuldig, sieht selbst die beiden Absteiger, neben Bayreuth noch der langjährige Lokalrivale HG Zirndorf, nicht unbedingt in dieser Rolle.
      Die Clubfrauen setzen auf ihre Harmonie, ihren Kampfgeist und ein klares taktisches Konzept. Kollektive Energie ist gefragt statt Abhängigkeit von der Form einzelner Spielerinnen. Und klappt es einigermafien mit den eigenen Vorstellungen - das Auftaktprogramm zu Hause gegen Rimpar am 16. September und in Ingolstadt am 23. September sollte erste Aufschlüsse darüber geben -, soll auf den im Vorjahr im Kampf gegen den Abstieg überaus erfolgreichen taktischen Trick, bei eigenem Ballbesitz mit sieben Feldspielerinnen und ohne Torfrau anzugreifen, „weitestgehend verzichtet werden" (Hankel).
      Ein erster Test in Runde eins des BHV-Pokals war beim 36:15 gegen den ESV Flügelrad kein Maßstab, so dass die zweite Pokalrunde in Turnierform als Gradmesser eine Woche vor dem Saisonstart gerade recht kommt. Am 10. September ist zuerst Gastgeber SV Obertraubling der Gegner. Danach geht es, einen Erfolg vorausgesetzt, gegen den Sieger des Duells HG Zirndorf gegen SG Schwabach/Roth -durchaus aufschlussreich mit Blick auf die Bayernliga-Konstellation: Bei-des sind so ebenso wie HC Erlangen zugkräNNftige Lokalrivalen, Zirndorf als chancenloser Drittliga-Absteiger, Schwabach/Roth als ambitionierter Aufsteiger.











VEREINSNACHRICHTEN

1. Spieltag

  • Sa. 16.09.2017 18:00     Bayernliga 1.FCN Handball SG DJK Rimpar 

    Es geht wieder los! Am Samstag treffen die Club-Damen zum Saisonauftakt in der Bayernliga auf die "Wölfinnen" der DJK Rimpar. Wir freuen uns schon jetzt auf eure lautstarke Unterstützung am Valznerweiher!




    Lebensrettung durch Sponsoring








1. Spieltag Handball Bayernliga Frauen

Sa. 16.09. 1.FC Nürnberg -:- DJK Rimpar
16.09. Mintraching/Neutr. -:- HC Erlangen
16.09. ASV Dachau -:- Fichtelgebirge
16.09. HaSpo Bayreuth -:- HG Zirndorf
16.09. TSV Ottobeuren -:- SG Schwabach/Roth
16.09. HSV Bergtheim -:- TSV Ismaning
So. 17.09. HSG Würm-Mitte -:- HG Ingolstadt


Tabelle nach dem 1. Spieltag

Aktuelle Tabelle
Platz Mannschaft Sp S U N Tore Diff Pkt
1 SG Schwabach/Roth 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 HG Ingolstadt 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 Fichtelgebirge 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 Mintraching/Neutr. 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 HC Erlangen 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 HaSpo Bayreuth 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 HG Zirndorf 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 HSV Bergtheim 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 HSG Würm-Mitte 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 DJK Rimpar 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 TSV Ismaning 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 1.FC Nürnberg 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 TSV Ottobeuren 0 0 0 0 0:0 0 0:0
1 ASV Dachau 0 0 0 0 0:0 0 0:0

 


INFO

  • nuLiga
    Hier findet Ihr alle Spielpläne der Mannschaften des 1 FC Nürnberg Handball

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Gugelstraße 83
90459 Nürnberg

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