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Pressespiegel




Presse B-Jugend



22.12.2009

1. FCN Handball 09 – HSG Würm/Mitte 27:22

Der weiblichen B-Jugend des FCN Handball 09 gelang in der Vorweihnachtszeit eine kleine Sensation. Gegen den bis dato ungeschlagenen Spitzereiter der HSG Würm/Mitte, die ihre Spiele im Schnitt mit 15 Toren Unterschied gewonnen haben, konnten sie einen ab der zweiten Halbzeit ungefährdeten Sieg einfahren.

Dabei konnten die Trainer nicht mal auf einen großen Kader zurückgreifen. Torhüterin Nicole Roth hatte sich einen Armbruch zugezogen, Romina Kind laboriert schon seit einigen Wochen an einer Hüftentzündung und Neuzugang Janine Rotermundt kämpfte mit einer heftigen Erkältung. Zudem kamen das dreier Gespann Weber, Pisu und Ringler direkt vom Sparkassen Trophy Cup in Göppingen, bei dem sie mit der BHV Auswahl am Tag davor den ersten Platz belegten und somit schon ein paar Spiele in den Beinen hatten.

HSG Würm/Mitte startete erwartungsgemäß mit einem Gegenstoß, den sie konsequent durchzogen und zum 0:1 abschlossen. Dies konnte aber durch Dana Schelle schon im Gegenzug ausgeglichen werden. Bis zur 8. Minute wurde die HSG ihrer Favoritenrolle gerecht und waren gerade über die schnellen Angriffe, die sie konsequent bis zur 3. Welle spielten, erfolgreich und konnten zum 2:5 erhöhen. Aber die Mädchen vom Club ließen sich nicht entmutigen. Julia „Hacki“ Hackbarth wurde gut ins Spiel gebracht und Natascha Weber war am 7 Meter Punkt sicher wie gewohnt. Und somit konnte von Carmen Ringer in der 12. Minute ausgeglichen werden, und zur 15. Minute sogar eine zwei Tore Führung erzielt werden. Die Club Mädels schafften es immer besser die schnellen Angriffe der HSG zu unterbinden und diese in den Positionsangriff zu drängen. Hier stand die 5:1 Abwehr dann sicher und es taten sich kaum Lücken auf. Kamen die HSG doch zum Durchbruch war dann Lena Falkner im Tor zur Stelle, die mit 10 Paraden die Werferinnen zur Verzweiflung brachte. Somit konnte mit einer knappen Führung von 13:12 in die Pause gegangen werden.
Die Mädchen kamen wach und hoch motiviert aus der Kabine. Waren es in den vergangenen Spielen vor allem der Rückraum der die Tore erzielte, waren es in diesem Spiel die beiden Außenbahnen Julia Hackbarth und Mary Raab auf der anderen Seite die ihre Chancen ein ums andere Mal nutzten und der Torhüterin Steffi Brandl keine Chance ließen. Auch Nicole Lederer traute sich nun immer mehr zu und somit konnten sich die Mädchen auf 22:15 absetzen. Manch einer rieb sich die Augen bei diesem Spielstand, manch einer wurde etwas nervös, denn das Spiel sollte noch 10 Minuten dauern, und jeder kannte die Einbrüche der Mädchen aus den vergangenen Spielen. Aber nicht in diesem Spiel. Für die HSG war an diesem Tag in Nürnberg nichts zu holen. Diese drohten sogar komplett auseinander zu fallen, als ein Foul von Josey Kallenberg mit einer roten Karte geahndet wurde. Etwas hart, aber die Regel ist bei einem Stoss an eine Spielerin im Sprung klar definiert.
Die Clubmädchen zogen ihr Spiel immer konsequenter durch. Ob am 7 Meter Punkt, aus dem Rückraum, Natascha Weber hielt die Fäden sicher in der Hand und schloss in der 43. Minute zum 26:19 ab. In der 48. Minute krönte Nicole Lederer ihre tolle Leistung mit dem 6. Tor zum 27:21 und nun hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Ein hochverdienter Sieg konnte gefeiert werden.

Wie schon in Bayreuth tragen die die gemeinsamen Trainingseinheiten, der Motivationsworkshop sowie der Ehrgeiz jeder einzelnen Spielerin immer mehr Früchte. Ein Rückstand macht die Mädchen nicht mehr nervös sondern spornt sie noch mehr an, alles aus sich herauszuholen. Negativerlebnisse wie nicht verwandelte Torchancen werden mit einer noch besseren Abwehrleistung wettgemacht. Nun geht es in die verdiente Winterpause, den die Clubmädchen auf einen hervorragenden 2. Platz verbringen dürfen.

Lena Falkner
Lidija Dürst, Julia Hackbarth (5), Natascha Weber (6/2), Nicole Lederer (6), Dilan Öztürk, Nadja Pisu (3), Marina Raab (4), Carmen Ringler (2), Danielle Schelle (1), Janine Rotermundt

14.12.2009


Haspo Bayreuth – 1. FCN Handball 19:27

Die weibliche B-Jugend konnte seiner Favoritenrolle im Spiel gegen die Mannschaft aus Bayreuth, die in dieser Saison noch kein Erfolgserlebnis feiern konnten, gerecht werden.

Dabei sah es zu Anfangs gar nicht danach aus. In der 17 Grad kalten Halle kamen die Mädchen um Natascha Weber schwer in die Gänge. Gleich in den ersten Angriffen gingen die Bälle aufgrund technischer Fehler verloren und Bayreuth bedankte sich für die Geschenke mit einem Gegenstoß nach dem anderen. Dann war die Abwehr im Verbund zu keiner Zeit vorhanden. Immer wieder konnten die Halbspieler fast ungestört in die Lücken stoßen sowie die Aussen kamen mehr als sträflich frei zum Wurf. Als dann noch im Angriff die Bälle frei vorm Tor vergeben wurde, war es an der Zeit ein Time Out zu nehmen, und das schon nach 7 Minuten beim Stand von 5:1 für Bayreuth. Es bedurfte nicht viele Worte des Trainergespanns Schneider-Wolf/Falk um die Mädchen zur Raison zu bringen. Natscha Weber zog in ihrer unnachahmlichen Art ihren Schlagwurf durch, vom Kreis war nun Nadja Pisu erfolgreich und Dana Schelle glich in der 12. Minute zum 5:5 aus. Leider war die Abwehr immer noch zu löchrig. Oft waren die Abwehrspieler zu spät bei ihren Gegenspielerinnen, auch der Kreis bekam zuviel Raum und ließen so Lena Falkner im Tor kaum eine Chance. Zwar konnte sie einen 7 Meter vereiteln, aber in vielen anderen Situationen musste sie sich alleine den Bayreuther Angriffspielerinnen entgegenstellen. Im Angriff taten sich die Mädchen weiterhin mit der 3:2:1 Abwehr schwer aber nach dem auf ein 4:2 Angriffssystem umgestellt wurde, wurde es besser. Zur Halbzeit konnte dann der 4 Tor Rückstand zu einer 2 Tore Führungen umgewandelt werden.
Die Mädchen des Clubs waren gedanklich noch in der Kabine, als schon der Anschlusstreffer von Britta Willacher, die wieder sträflich auf außen frei gelassen wurde, erzielen. Dafür nahm sich Dilan Öztürk auf der Gegenseite von ihrer Rechtsaußenposition ein Herz und schloss mit einem schönen Rückraumwurf erfolgreich ab. Bis zur 13. Minute in der 2. Halbzeit war es nun ein recht munteres Hin und Her. Die Club Mädchen konnten sich mit dem Angriffspiel über zwei Kreise schöne Torchancen erarbeiten, aber Bayreuth war schneller im umschalten und erzielte immer wieder über die schnelle Mitte die Gegentore. So lag zwar der Club immer in Font, konnte sich aber nicht deutlich absetzen. Erst als die Abwehr stabiler wurde und Nicole Roth im Tor einige klare Torchancen entschärfen konnte, konnten sich die Mädchen absetzen. Ein toller Pass von Nicole Roth zu schnellen Mary Raab, der nächste schnelle Pass von Natscha Weber zu Nadja Pisu und ein tolles Kreisanspiel zur selbigen brachte in der 23. Minute die deutliche Führung zum 18:25 für den Club. In der 25. schloss Natscha Weber mit einem schönen 1:1 Tor zum verdienten Sieg ab.

Die Mädchen hatten große Probleme ins Spiel zu kommen. Gerade am Anfang waren einige regelrecht neben der Spur und verdaddelten einen Ball nach dem anderen. Aber sie haben sich innerhalb weniger Minuten gut aufgerappelt und haben dann gerade in der 2. Halbzeit ihre Stärken gezeigt. Schnelles Spiel nach vorne, variable Abschlüsse und das einstellen auf ein neues Angriffsystem.

Am kommenden Sonntag erwartet die B-Jugend den derzeit ungeschlagenen Tabellenführer HSG Würm/Mitte, bei dem an diesem Wochenende die HC Erlangen regelrecht unter die Räder gekommen ist. Gegen diese Mannschaft geht der Club ganz klar als Underdog ins Spiel, aber mit einer stabilen Abwehr, mit dem starken Torhüterduo Falkner/Roth sollten sie gute Chancen haben, hier gegenhalten zu können.

Lena Falkner, Nicole Roth, Natascha Weber (10/5)), Nadja Pisu (2), Dana Schelle (2), Carmen Ringler (8), Nicole Lederer (2), Mary Raab (1), Julia Hackbarth, Dilan Öztürk (2), Lidija Dürst, Janine Rothermundt

10.12.2009

1 FCN Nürnberg 09 – TSV Haunstetten 24:24

Die weibliche B-Jugend hat im Spitzenspiel gegen den TSV Haunstetten einen Punkt verloren. Sie lagen zur Halbzeit mit 5 Toren in Front und wie schon in den letzten Spielen, erlebten sie zum Ende der zweiten Halbzeit einen Einbruch der ihnen den Sieg kostete.

Das Spiel gehörte von Anfang an zur Kategorie Standhandball. Auf beiden Seiten erfolgte die Ballannahme meist im Stand und kaum in der Vorwärtsbewegung. Kam dann der Angriff doch mal in Bewegung wurde seitens der Abwehr kaum Gegenwehr geleistet. Dies konnten die Clubmädchen in der ersten Halbzeit besser für sich nutzen. Mit schnellem Spiel aus der Abwehr heraus, in dem Nicole Roth die Wurfbilder von Franziska Cappek und Denise Kasten gut erkannte, konnte schnell auf 6:2 erhöht werden. Nadja Pisu war hier ebenfalls die treibende Kraft die ein ums andere Mal den Passweg antizipierte und direkt in den Gegenstoß ging. Über Auslösehandlungen konnte dann die Abwehr immer besser ausgehebelt werden und Julia Hackbarth traute sich einen Rückraumwurf zu der das 16:10 markierte. Der TSV aus dem Allgäu hatte hier recht wenig entgegenzusetzen.

Die Zweite Halbzeit sah zu Anfangs noch so aus, als wenn der Schwung aus der ersten Halbzeit mitgenommen werden könnte. Aber auch hier schlichen sich schon technische Fehler ein. Der TSV kam um einiges wacher aus der Kabine und bedankte sich für die einfachen Bälle mit Gegenstoßtoren. Dennoch konnten die Mädchen ihr Spiel weiter in Front halten. Lena Falkner die vom 7 Meter Punkt nicht zu schlagen war, gab der Mannschaft eine gewisse Sicherheit. Leider häuften sich nun die schwer nachvollziehbaren Zeitstrafen gegen den Club. Nadja Pisu und Nicole Lederer durften sich zweimal hintereinander ausruhen, Mary Raab die von der Spielerin angesprungen wurde, musste für zwei Minuten vom Feld, weil sie sich bewegt hatte. Die Unsicherheit wuchs. Aber eine Abwehrverweigerung ist dennoch nicht zu entschuldigen.
Zur 45. Minute lagen die Mädchen noch mit 3 Toren vorne, aber sie schafften es nicht, den Ball noch einmal Richtung Tor zu bringen. Dass hier ein klarer 7 Meter an Nicole Lederer nicht gegeben wurde, passte zum Gesamtbild. Der TSV Haunstetten roch nun immer mehr seine Chance und brachte seine Rückraumspielrinnen immer besser ins Spiel. In der 24. Minute fiel dann das Unentschieden. Natascha Weber zeigte am 7 Meter Punkt Nerven und vergab die letzte Chance, dass die Clubmädchen doch noch die beiden Punkte zu Hause behalten konnten.

Wieder einmal stellt sich die Frage warum die Mädchen wieder einen starken mentalen Einbruch in der zweiten Halbzeit hatten. Beim letzten Spiel gegen Cadolzburg ging es noch mal gut, da haben sie sich kurz vor Schluss zusammenreißen können, aber gegen den TSV Haunstetten hat es nicht geklappt. An der Kondition sollte es nicht liegen, wohl eher daran, dass das Vertrauen in die eigene und die Fähigkeit der anderen fehlt. Hier sollte bis zum Spiel gegen Haspo Bayreuth dran gearbeitet werden.

Lena Falkner, Nicole Roth, Natascha Weber (7), Nadja Pisu (7), Dana Schelle (1), Carmen Ringler (1), Nicole Lederer (1), Mary Raab (2), Romy Kind (2), Julia Hackbarth (2), Dilan Öztürk, Cori Harberger, Janine Rothermundt

16.11.2009


TSV Cadolzburg – 1. FCN Handball 09 22:25

Die weibliche B-Jugend hat sich von der bitteren Niederlage gegen den HC Erlangen gut erholt und konnte die nächsten Punkte beim TSV Cadolzburg einsammeln.

Die Vorgaben waren kurz und knapp: macht euer Spiel, die Abwehr spielt 5:1, im Angriff sichere Pässe.
Gleich beim ersten Angriff klingelte es für den FCN aber die Antwort folgte prompt vom TSV, als Sarah Pröbster ihre Gegenspielerin Carmen Ringler verlud, während Nadja Pisu keine Chance hatte auszuhelfen, ohne ein böses Foul zu verursachen.
Beide Mannschaften hatten also gleich in der ersten Minute gezeigt wie das Spiel weiterhin verlaufen sollte. Es wurde mit offenem Visier gespielt. Die Mädchen vom FCN um ihre Spielermacherin Natascha Weber kamen im weiteren Spielverlauf schneller aus der Abwehr heraus. Ein Lauf von 5 Toren in 5 Minuten über sehenswerte Gegenstöße, bei denen das Kücken Mary Raab kaltschnäuzig verwandelte und auch Carmen Ringler ihre Schnelligkeit unter Bedrängnis zeigte und sicher abschloss. Leider stand die Abwehr zum Teil dennoch recht löchrig und Lena Falkner hatte einige Male das Nachsehen. Der Frust stieg, als sie beim 9:10 wieder von ihrer Abwehr sträflich allein gelassen wurde. Aber sie konnte dies mit einem gehaltenen 7 Meter kompensieren. Somit gingen die Mädchen entspannt in die Halbzeit, es war ja ein 6 Tore Vorsprung erarbeitet worden. Die zweite Halbzeit fing an wie gewünscht. Zwar fielen Gegentore, aber Natascha Weber konnte mit Einzelaktionen den Abstand aufrechterhalten und so stand es in der 31. Minute 13:18. Wie auch im Spiel gegen den HC Erlangen, begann nun die Zeit des unerklärlichen Einbruchs. Im Angriff wurde verzweifelt das Anspiel zum Kreis gesucht ob wohl diese zum Teil von drei Abwehrspielerinnen umgeben war, die Abschlüsse aufs Tor waren zu inkonsequent und es gesellten sich weitere technische Fehler hinzu. TSV Cadolzburg nahm die Geschenke gerne an und bedankte sich mit Gegenstößen. Die Abwehr wurde nun auch immer brösliger und wieder war es die Torhüterin, nun Nicole Roth, deren Frust sich immer mehr steigerte. Nach der 6 Toreführung zur Halbzeit hieß es in der 38. Minute 20:19. Es drohten der Mannschaft die Fälle davon zu schwimmen. Denn alle hatten das Spiel gegen den HC vor Augen. Doch zur 39. Minute zeigte die Spielmacherin ihre Kaltschnäuzigkeit und zog am 10 Meter einfach durch und Carmen Ringler sowie Nici Lederer auf den Halbpositionen erkannten ihre Lücke, nachdem Natascha Weber von Sandra Wild in die kurze Deckung genommen wurde. Zur 42. Minute wurde beim 20:22 wieder Hoffnung geschöpft. Leider gab es jetzt wieder die eine oder andere Schirientscheidung die etwas fragwürdig war. Janina Herklotz vom TSV stützte sich bei Nadja Pisu auf, und landete unsanft auf dem Boden. Diese Aktion wurde mit 2 Minuten belegt, als dann Nadja Pisu ihr Unverständnis darüber ausdrückte, sah der Unparteiische die Notwendigkeit ihr noch einmal 2 Minuten aufzubrummen. An sich schon Nachvollziehbar aber doch mit sehr wenig Fingerspitzengefühl. Die Mädchen vom Club mussten nun von der 44. bis zur 48. Minute in Unterzahl spielen. Interessanterweise trat aber nun nicht das ein, was alle erwarteten, nämlich das der TSV die Chance nutzen würde, um über Gegenstöße und schnelle Spiel das Ergebnis wieder zu drehen, sondern es passierte das Gegenteil. Die Abwehr vom FCN liess nun kaum mehr Würfe aus der Nahwurfzone vom 6 Meter zu, und Nicole Roth konnte die Rückraumwürfe von Janina Herklotz und Sara Pröbster gut antizipieren. Auf der anderen Seite, revanchierte sich Carmen Ringler mit einer äußerst sehenswerten Täuschbewegung für das Verladen in der 1. Halbzeit, Nici Lederer setzte sich im 1:1 auf der linken Abwehr Seite durch, und Julia „Hacki“ Hackbarth übernahm die Verantwortung und erzielte von Links Aussen die Entscheidung zum 21:25. Der TSV konnte in der 50. Minute nur noch das Ergebnis zum 22:25 korrigieren.
Der Sieg war verdient, auch wenn sich alle Beteiligten fragen, weshalb es wieder zu dem unerklärlichen Einbruch in der zweiten Halbzeit kam. Aber aus Erfahrung wird man klug, und die Mädchen haben gezeigt, dass sie auch in Unterzahl und wenn sie im Rückstand sind, ein Spiel durch ihre Disziplinierte Spielweise drehen können. Nun ist wieder ein Woche Spielpause bevor der derzeitige Tabellenführer TSV Haunstetten in der Halle am Valznerweiher begrüßt wird.

08.11.2009

1 FCN Handball 09 – HC Erlangen 18:21

Die weibliche B-Jugend musste eine weitere mehr als bitter Niederlage gegen die Mannschaft des HC Erlangen hinnehmen. Wie schon in der Qualifikation zur Bayernliga und auch beim Turnier in Ketsch hatten die Mädchen um Mona Walzik die Nase vorne. Dabei sah es bis zur 38. Minute gar nicht danach aus.

Die Club Mädchen gingen zwar gleich in der 1. Minute in Rückstand, aber Romy Kind erzielte frech von Linksaussen den Ausgleich. Im weiteren Spielverlauf ging es recht munter hin und her. Schöne Angriffaktionen über die Halbpositionen wechselten sich mit Gegenstößen ab. Zwar taten sich die Mädchen am Anfang mit der offensiven Abwehrformation des HC schwer, aber das konnten sie über schnelle Gegenstöße und auch zweiter und dritter Welle ausgleichen. Somit stand es nach der ersten Halbzeit 12:8 und die Mädchen gingen mit einem guten Gefühl in die Halbzeit. Auch der Start der zweiten Halbzeit war ganz im Sinne der Clubmädchen als Natascha Weber zum 13:8 erhöhte. Zwar fielen nun etwas zu viele Tore über die Außenposition um Steffi Meier, die mit ihren verdrehten Würfen die Torhüterinnen zur Verzweiflung brachte. Aber der Angriff funktionierte nun immer besser und durch schöne Auslöshandlungen konnte zur 38. Minute auf 17:11 erhöht werden. Was aber dann geschah, fand keinerlei Erklärung. Auf der einen Seite fingen die Unparteiischen auf einmal an, sich auf Zuruf der Zuschauer für 2 Minuten Strafen und 7 Meter zu entscheiden, pfiffen immer wieder Stürmerfoul und nur Freiwurf, obwohl es klar Abwehr durch den Kreis war. Des Weiteren verloren die Mädchen immer mehr den Faden. Technische Fehler, Fehlpässe, Pässe in den leeren Raum ohne Not und eine Abwehr die den Namen nicht mehr verdiente waren die Folge. Hier verhinderten sogar Lena Falkner und Nici Roth im Tor noch schlimmeres indem sie 7 Meter parierten und auch freie Würfe vom Kreis entschärfen konnten. Aber all das half nichts. HC Erlangen kam immer näher heran, der 1:FCN 09 schaffte es nicht mehr an der Torhüterin Vera Vierheillig, die Rebecca Lenhardt abgelöst hatte, vorbeizukommen. Frei Würfe landeten in ihren Armen oder am Pfosten. Ein Time out, das Ruhe in das Spiel bringen sollte, brachte genau das Gegenteil. Es wurde noch hektischer, die Entscheidungen des Schirigespanns immer fragwürdiger. Und HC Erlangen zog eiskalt sein Spiel durch. Hier machte sich dann doch der Alterunterschied von bis zu zwei Jahren bemerkbar.
Unterm Strich kann die Schuld nicht alleine bei den anderen gesucht werden. Die Mädchen hatten vielleicht zu großen Respekt vor HC Erlangen, gerade vor Mona Walzik die am Kreis für mächtig Unruhe sorgte. Allerdings hatte Nadja Pisu diese sogar sehr gut im Griff, was an den fehlenden Zeitstrafen und gelben Karten zu erkennen ist. Eine Spielerin wurde aber komplett vergessen bzw. unterschätzt und das war Steffi Meyer auf der Linksaussen Position. Mit 7 Feldtoren brachte sie die Torhüter immer wieder zur Verzweiflung, weil ihre Würfe so gar nicht einzuschätzen waren.
Die Mädchen müssen nun das Spiel ganz schnell abhacken. Denn bei allen Fehlern die dann doch aufgetreten sind, haben sie ein tolles Spiel bis zur 38. Minute gezeigt, in denen sie schneller, wendiger und pfiffiger waren.

Lena Falkner, Nicole Roth
Lidija Dürst, Julia Hackbarth (1), Corinna Haberger, Natascha Weber (6/2), Nicole Lederer (2), Dilan Öztürk (1), Nadja Pisu (4/1), Marina Raab , Carmen Ringler (2), Danielle Schelle, Romina Kind (1)

28.10.2009


Natascha Weber aus der B-Jugend erhält Einladung zur Jugend-Nationalmannschaft


Nach der Nominierung in das All-Star-Team als beste Linksaußen bei der DHB Sichtung in Heidelberg vom 18.02-22.02.09 darf sich Natascha als jüngste Teilnehmerin jetzt auf einen Lehrgang der Jugendnationalmannschaft ( w94) vom 01.11-04.11.09 in Kienbaum freuen.
Höhepunkt des Lehrgangs wird ein Testspiel gegen die 2.Mannschaft der Frankfurter HC sein.

12.10.2009

Zweites Spiel, Zweiter Sieg, so kann es gerne weitergehen.

TSV Ismaning – 1. FCN 2009 17:21

Die B-Jugend des Club konnte den Schwung aus dem ersten Saisonsspiel und -Sieg gegen Gröbenzell mit auf die Fahrt nach Ismaning nehmen und einen nie gefährdeten Sieg mit nach Haus nehmen.

Ein gewisse Bedeutsamkeit besaß dieses Spiel, stehen doch wenigsten 10 Spielerinnen auf dem Feld die in der BHV Auswahl des 1994er und 1995er Jahrgangs zusammen auf Torejagd gehen. Entsprechend freundschaftlich fand auch die Begrüßung der Gäste in der Osterfeldhalle statt. Dazu hatten fast alle Spielerinnen noch das verlorene bzw. gewonnene Halbfinale vom Anfang des Jahres im Kopf. Seinerzeit traten die Spielerinnen als C-Jugendmannschaft gegeneinander an.

Die Clubmädchen kamen gut ins Spiel. Die Abwehr mit einer zwar ungewohnten 5:1 Formation, erkannte schnell die Vorteile. Saskia Putzke und Stefanie Felsner hatten kaum Raum um sich entfalten. Nur Emina Inajetovic suchte und fand ihr Heil in den Rückraumwürfen. Aber auch diese konnten bald von Natascha Weber empfinlich gestört werden. Mit Lena Falkner im Tor bekamen die Mädchen immer mehr Sicherheit in ihre Abwehrformation.
Nur 3 Minuten lang lagen die Nürnberger im Rückstand, aber die gewohnt sicher verwandelten 7 Meter von Natascha Weber gegen Sophie Fasold im Tor brachten die Clubmädels in Schwung. Dana Schelle bediente Nadja Pisu auf findige Weise und diese lies sich nicht zweimal bitten. Als dann Romy Kind auf Linksaußen nicht mehr verweigerte, sondern unerschrocken den Ball ins kurze Eck versenkte, wurden die Clubmädchen immer mutiger und selbstbewusster. Ein toller Pass von Natascha Weber zum Kücken Mary Raab, die kaltschnäuzig zum 7:8 erhöhte.
Leider ließen die Mädchen sich in der Abwehr dazu hinreißen, wieder offensiver zu spielen. Somit taten sich Lücken auf den Halbpositionen auf, die die Ismaninger über den Kreis zu nutzen wussten. Mit einem knappen 8:9 ging es in die Kabine.
Die Mädchen konnten gleich nach der Halbzeit ihre Führung ausbauen. Nadja Pisu übernahm am 7 Meter Punkt die Verantwortung, nach dem Natascha Weber sich nach 3 erfolgreichen Würfen einen Fehlwurf erlaubt hatte. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Die Abwehr mit Nicole Roth im Rücken wurde immer sicherer und aus diesem Abwehrverbund konnten die schnellen Angriffe aufgezogen werden. Ob es dann Natascha Weber über Linksaussen war, oder auch Carmen Ringler, die in der 20. Minute das 14:20 erzielte. Nun hatten die Ismaninger nichts mehr entgegenzusetzen. Sie konnten zwar noch mal verkürzen, da die Konzentration doch etwas nachließ, aber mit dem 21. Treffer von Natascha Weber in der 21. Minute war der Sieg der Clubmädchen besiegelt.

Der Sieg war hoch verdient. Bei zwei Mannschaften die über herausragende Feldspielerinnen und entsprechenden Torhütern verfügen, hat es der Club geschafft die Kräfte besser zu bündeln und im Verbund den Erfolg zu erzielen.
Nun stehen 3 Wochen Spielpause an, bevor die Clubmädchen am 7.11.2009 den HC Erlangen zu Gast haben. HC Erlangen konnte nach dem verpatzten Saisonstart gegen Haspo Bayreuth die ersten beiden Punkte einfahren.

Tor: Lena Falkner, Nicole Roth
Feld: Lidija Dürst, Julia Hackbarth (1), Romina Kind (1), Natascha Weber (9/4), Nicole Lederer, Dilan Öztürk, Nadja Pisu (5/3), Marina Raab (2), Carmen Ringler (3), Danielle Schelle

28.09.2009

Erstes Spiel, erster Sieg

1. FCN 2009 – HCD Gröbenzell 29:24

Die B-Jugend ist erfolgreich in die Saison gestartet und hat mit einem Endspurt die ersten beiden Punkte zu Hause behalten können.

Dabei sah es bis 8 Minuten vor Schluss nicht danach aus. Keiner der beiden Mannschaften konnte sich wirklich absetzen. Zu Anfang sehr nervös, fiel 4 Minuten kein Tor und dann war es immer ein hin und her. Während die Clubmädchen die komplette 1. Halbzeit führten, gerieten sie in der zweiten Halbzeit aufgrund von Abwehrfehlern und vielen technischen Fehlern ins Hintertreffen. Die Gröbenzeller Mädchen kamen einfach wacher aus der Kabine. Schnell hiess es 15:17 und obwohl Carmen Ringler im Zusammenspiel mit Julia Hackbarth am Kreis verkürzen konnte, lagen die Nürnberger auf einmal 3 Tore hinten. Aber die Mädels zeigten Moral und liessen ihre Köpfe nicht hängen. Natascha Weber verwandelte den nächsten 7-Meter sicher zum 18:20, und obwohl sich Gröbenzell wieder aufgrund eines Abwehrfehlers auf 18:21 absetzen konnte, blieben die Mädchen dran. Nun war es die Linkshänderin Dilan Öztürk auf Rechtsaussen die sich ein Herz nahm und die Torhüterin Corinna Kurz frech verlud. Dies gelang ihr im nächsten Angriff gleich noch einmal, als sie mit einem weiten Pass von Natascha Weber bedient wurde. Romy Kind schaffte nach einem schön herausgespielten Angriff den Ausgleich und nun sahen die Mädchen wieder Land. Zwar gerieten sie wieder in Rückstand, aber nun drehte Nici Lederer auf der Halblinken Position auf. Ein ums andere Mal fand sie die Lücke und setzte sich hervorragend durch. Dazwischen fand noch der berüchtigte Stemmwurf von Natascha Weber den Weg ins Tor und Gröbenzelll schaffte es nicht, den Ball noch mal im Tor von Lena Falkner unterzubringen. Die letzten Minuten gehörten den Clubmädels, die nun clever eine Überzahlsituation nutzten und in 8 Minuten 7 Tore erzielten. Es war ein absolut verdienter Sieg, auch wenn aus Sicht der Gröbenzeller ein Unentschieden verdient gewesen wäre. Aber die Moral, die die Mädchen gerade in den Schlussminuten zeigten, brachte ihnen den Sieg ein. Die unerklärlichen, und so in der Vorbereitung nicht aufgetretenen Abwehrfehler sollten bis zum Spiel gegen Ismaning eingedämmt werden. Dann aber sollte die offene Rechnung vom verlorenen Halbfinale der letztjährigen Bayerischen Meisterschaft zu begleichen sein.

Tor: Lena Falkner, Nicole Roth Feld: Lidija Dürst (1), Julia Hackbarth (1), Corinna Haberger, Romina Kind (1), Natascha Weber (6/2), Nicole Lederer (7), Dilan Öztürk (2), Nadja Pisu (1), Marina Raab (2), Carmen Ringler (5), Danielle Schelle (2)



14.09.2009

Turnierbericht der weiblichen B-Jugend beim Bärencup des TSG Ketsch

Die weibliche B-Jugend des FCN Handball 2009 befindet sich in der Hochphase der Vorbereitung auf die Saison 2009/2010. Nach dem deutlichen und einschneidenden Umbruch des Vereins und auch innerhalb der Mannschaft konnte sich ab Juni wieder auf das zentrale Thema, nämlich Handball spielen, konzentriert werden. Ausdauereinheiten wechselten mit Technik Training in der Halle ab, Schwitzen auf der Steintribüne wurde mit dem Besuch beim Supercup unterbrochen. Am Wochenende 12./13.09.2009 sollte es nun ans eingemachte gehen. Die Trainerin Monika Schneider – Wolf wollte die Mannschaft unter Leistungsdruck sehen. Hierzu eignete sich der Bärencup des TSG Ketsch besonders gut. Internationale weibliche A-, B-, und C-Jugendmannschaften die im Leistungsbereich, also mind. Oberliga Handball spielen, gaben hier ihre Visitenkarte ab. Entsprechend wurde Handball auf höchstem Niveau gezeigt.
Dabei gab die weibliche B-Jugend des FCN Handball 09 eine ausgesprochen gute Figur ab. Auch wenn es am Ende kein Platz unter den ersten 3 wurde, müssen sich die Mädchen auf keinen Fall verstecken. Wenn man bedenkt, dass die Mannschaft in der Vielzahl aus Spielerinnen des Jahrgangs 1994/1995 besteht und gegen Mannschaften des Jahrgangs 1993 spielte, kann man sich auf die weitere Entwicklung der Mädchen nur freuen. Gegen die Niederländische Mannschaft HV Houten konnte das erste Spiel sogar gewonnen werden. Leider war die Nervosität gegen den Ligakonkurrenten HC Erlangen dann doch größer als erwartet und man musste sich mit einem Tor geschlagen geben. Gegen die spätere Finalmannschaft des SG Neuhausen – Metzingen war eine Niederlage vorprogrammiert, aber mit 5:10 zog man sich hier beachtlich aus der Affäre. Dabei ließ Carmen Ringler der 94er DHB Auswahlspielerin Maren Weigl wenig Entfaltungsspielraum und in Zusammenarbeit mit Nadja Pisu sowie Natscha Weber, war dieses junge Handballtalent kaum in Erscheinung getreten. Auch im Angriff wurden schöne Kombinationen und schnelles Spiel über die Aussen gezeigt. Gegen SG Schöneberg-Friedenau, eine Mannschaft mit sehr talentierten und vor allem erfahrenen Spielerinnen aus dem Berliner Raum, konnte man lange mithalten bevor man sich dann doch mit 8:11 geschlagen geben musste
Vor dem Hintergrund, dass die weibliche B-Jugend aus einer sehr jungen Mannschaft mit hohem Entwicklungspotential besteht, ist die Tabellenspitze sicherlich ein hehres Ziel, aber unterschätzen darf man diese jungen Talente nicht. Sie werden sich im Laufe der Saison weiter steigern und vielleicht für die eine oder andere Überraschung sorgen.
 
Tor: Lena Falkner, Nicole Roth
Feld: Lidija Dürst, Julia Hackbarth, Corinna Haberger, Romina Kind, Natascha Weber, Nicole Lederer, Dilan Öztürk, Nadja Pisu, Marina Raab, Carmen Ringler Danielle Schell








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