1 1
Nürnberger ZeitungNürnberger NachrichtenNürnberger AbendzeitungSonntagsblitz

Pressespiegel




Presse



07.03.2010


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

07.03.2010
************************************

Stolze Trainerin und ein Sieg - Clubhandballerinnen gewinnen beim HC Sulzbach

Ein Lichtblick im eiskalten Mittelfranken: Am heutigen Sonntag brachten die Clubhandballerinnen zwei Punkte vom Auswärtsspiel im oberpfälzischen Sulzbach-Rosenberg mit nach Hause.
Obwohl sich zu Beginn wieder etlich technische Fehler ins Spiel der Nürnbergerinnen einschlichen, hat die Mannschaft von Cora Schardt und Maja Gubova, diese konsequent ausgebügelt. Einer spielerisch eher ausgewogenen ersten Hälfte, in denen sich die Gäste und Gastgeberinnen nicht absetzen konnten und über 2:2 und 4:4 bis zum 10:10 immer wieder den Ausgleich erzielten, gingen die Manschaften mit 11:11 in die Pause.
Natürlich waren viele Anweisungen der Trainerinnen nötig, die die Devise ausgaben, cleverer zu spielen.

Und das taten die Clubmädels nach dem Wiederanpfiff. Die Abwehr stand kompakt, die Spieldisziplin stimmte und als die souverän haltende Lydia Wagner verletzt ausschied, ersetzte sie eine ebenso sichere Elke Kottenstein im Tor. Der Club hielt das Tempo bis kurz vor Schluß und lag in der gesamten zweiten Halbzeit vorne, über 12:15, 18:23, 20:25 bis zum verdienten Endstand von 23:28. Ein Sonderlob bekam Silvia Szücs für ihre 8 Tore von den Trainerinnen.

Leider holte das Verletzungspech auch diesmal die Clubspielerinnen ein: Julia Schopka (Verdacht auf Bänderdehnung), Alexandra Kitza (Verdacht auf Schleimbeutelentzündung im Knie) und Lydia Wagner (Hüftprellung) konnten nicht bis zum Ende spielen.

Eine kuriose Zeitstrafe handelte sich Cora Schardt ein. Angesichts des Mangels an Rückraumspielerinnen lies sie sich als Notnagel aufstellen. Als sie beim coachen zu sehr auf der Linie stand, gaben die Unparteiischen ihr eine Zeitstrafe wegen einer Spielerin zu viel im Feld. "Obwohl mich die Mädels geschont haben und ich nicht aushelfen musste", so Schardt mit einem Augenzwinkern.
Der Gastgeber aus Sulzbach, der in Halbzeit zwei nichts Entscheidentes mehr gegen den Club zu setzen hatte, war sich seines potenziellen Sieges offensichtlich zu sicher und wurde von der munter aufspielenden Schardt-Truppe überrascht.
"Mit uns ist immer wieder zu rechnen" freut sich Cora Schardt nach dem Spiel. "Als Trainerin kann man heute nur stolz auf diese Mannschaft sein. Es war schön zu sehen, wie alle kämpfen und die Disziplin gestimmt hat. Es ist super, diese zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen", so Schardt.

Kurosium am Rande, Nürnberg stand zu Spielbegin ohne Trikots in Sulzbach. Sie standen noch im Handballzimmer des Clubs.

Aufstellung:
Wagner (1-40), Kottenstein (41-60), Kitza (7/4), Liebig (4), Pisu (4), Schopka (2), Tischner, Knapp (2), Szücs (8), Hauke (1), Afghan, Schardt (nicht eingesetzt ;-))



 
04.03.2010

Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

4. März 2010
********************************
Reise in die Oberpfalz - Clubhandballerinnen am Sonntag in Sulzbach-Rosenberg

Mit geschwächtem Rückraum - Eva Kostowski, Miriam Schulz und Sarah-Maria Wolf fallen aus - müssen die Club Handballerinnen am kommenden Sonntag, 7. März, um 14:30 Uhr beim HC Sulzbach-Rosenberg antreten.
"Wir werden alles geben, aber Sulzbach ist sehr stark. Im Pokal haben wir zwar gewonnen, aber da sind sie auch nicht mit der vollen Besetzung angetreten. Im Hinspiel mussten wir uns dann geschlagen geben" zollt Cora Schardt dem Gegner Respekt.
Ein wichtiger Aspekt ist mal wieder eine konstante Abwehrleistung über 60 Minuten. Wenn die Clubfrauen den derzeitigen Tabellenfünften durch gute Abwehrarbeit in den Griff bekommen, ist ein interessantes und offenes Spiel zu erwarten.



28.02.2010


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

28. 2. 2010
******************************

Geglückte Revanche - Club Handballerinnen siegen deutlich über Etwashausen

Schön anzuschauen war es nicht, was die beiden Mannschaften, 1. FCN Handball und TV Etwashausen da am gestrigen Samstag ablieferten. Letztendlich zählt aber nur das Resultat und das fiel mit 26:17 (11:7) recht deutlich aus. Wäre nicht eine kurze Periode deutlicher Abwehrschwäche in der zweiten Hälfte gewesen, hätten die Nürnbergerinnen Etwashausen regelrecht aus der Halle geschossen.

Stark begannen sie, die Clubfrauen. Obwohl die Gäste aus Unterfranken den ersten Treffer gleich nach Anpfiff erzielen konnten, spielten die Nürnbergerinnen in den ersten sieben Minuten souverän ihr Spiel und setzen sich bis auf  4:1 ab. Dann allerdings konnten die Gastgeberinnen mit der unorthodoxen Spielweise der Kitzingerinnen nicht mehr viel anfangen. Unkonzentriertheiten traten zu Hauf auf und Etwashausen traf schon in der zwölften Minuten zum ersten aber einzigen Ausgleich zum 5:5. Ein unattraktives Spiel auf beiden Seiten mit vielen ungeahndeten Schrittfehlern, Ballverlusten und körperlichen Attacken auf beiden Seiten nahm bis zur Pause und dem Halbzeitstand von 11:7 seinen Lauf.

Äußerst deutliche Worte gebrauchten Cora Schardt und Maja Gubova in der Kabine, die aber wachrüttelten und Wirkung zeigten, denn nach Wiederanpfiff überrollten die Clubfrauen die Gäste regelrecht. Erst in der 41. Minute brachten die Gäste den Ball ins Tor, der zur zweiten Hälfte eingewechselten Handball-Oma Elke Kottenstein, die bis zur 51. Minute glänzend aufgelegt war. Die Nürnbergerinnen zeigten ein gute Abwehrleistung mit Verschieben, der Angriff agierte konzentriert und übersichtlich, die zweite Welle wurde gut gespielt und sowohl Julia Schopka als auch Eva Kostowski gelang der ein oder andere sehenswerte Gegenstoßtreffer. Bis 10 Minuten vor Spielende erzilelte Etwashausen gerade 2 Tore, während sich Nürnberg bis dahin auf 23:8 absetzte. Dann allerdings zeigte die Abwehr deutlich Schwäche und auch Kottenstein wurden Grenzen aufgezeigt. In den letzten 10 Minuten gelangen den Gastgeberinnen gerade noch 3 Treffer, während die jetzt wieder durch Einzelleistung stärkeren Gäste noch 9 Tore bis zum Endstand von 26:17 aufholten. Den Endstand hatte sich Nürnberg anders vorgestellt, aber leider konnte reichte die Konzentration der Abwehr nicht mehr bis zum Schlußpfiff.

Cora Schardt nach dem Spiel: "In der Halbzeit mussten wir sie richtig runterputzen. Dann haben sie aber ihre Hausaufgaben gemacht und in der zweiten Hälfte haben wir gezeigt was wir können. Schön war das Spiel nicht und ich wollte mit 10 Toren mindestens gewinnen, aber jetzt interessieren mich nur noch die zwei Punkte".

Auffstellung: Wagner (1-30), Kottenstein (31-60), Kitza (5/5), Liebig (3), Wolf, Pisu (1), Schopka (4), Schulz (1), Tischner (2), Knapp (2), Szücs (5), Kostowski (2), Höcht, Afghan (1)

25.02.2010


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

 

25.2.2010
************************************

Noch eine Rechnung offen - die Club Handballerinnen empfangen den TV Etwashausen

Am kommenden Samstag, 27.2. gibt es um 18 Uhr in der Clubhalle am Valznerweiher nur ein Ziel: Zwei Punkte gegen den Ligakonkurrenten und derzeitigen Tabellenzehnten holen! Trainerin Cora Schardt meinte schon am vergangenen Samstag, dass hier noch eine Rechnung offen ist für die Clubfrauen.
Das Hinspiel im Oktober 2009 verloren die Nürnbergerinnen knapp und äußerst unglücklich mit 20:18, so dass sowohl Mannschaft als auch Trainerinnen heiß auf Revanche sind.
"Die Mädels wissen, wie sie im Hinspiel gepielt haben - dafür gibt es eigentlich keine Worte - und sie wissen, was sie jetzt tun müssen. Sie müssen endlich lernen, bis zur 60sten Minute zu kämpfen", so Cora Schardt.

Weiter gibt sie sich geheimnisvoll: "Meine Mannschaft hat eine Mission, die erfolgreich bis zum Saisonende abgeschlossen werden muss. Um was genau es sich handelt möchte ich derzeit nicht sagen, aber jede Beteiligte muss 100 Prozent konzentriert sein um die Mission zu schaffen".

Die Gäste aus Unterfranken, die in diesem Jahr bislang drei Siege einfahren konnten, stehen mit den Clubmädels punktgleich, doch mit einem deutlich schlechteren Torverhältnis. Der gewünschte Klassenerhalt ist noch nicht gesichert, so dass Trainerin Steffi Placht ihre Truppe sicher gut auf Nürnberg einstellen wird.

Bei den Clubspielerinnen fehlt Katrin Hauke wegen ihrer Bänderverletzung

Erfolge gibt es aus der Jugendarbeit zu berichten: Die weibliche C-Jugend ist nordbayerischer Meister geworden und Natascha Weber, die in der C- und B-Jugend spielt wurde ins DHB All Star Team berufen.



21.02.2010


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

21. Februar 2010
*************************************
Unnötig und ärgerlich - Club Handballerinnen verschenken 2 Punkte in Winkelhaid

"Ich habe heute Nacht nicht geschlafen, weil ich mich geärgert habe", so Trainerin Cora Schardt heute morgen nach dem gestrigen Spiel ihrer Clubfrauen beim Lokalrivalen TSV Winkelhaid. "Ich hatte schon am Freitag ein schlechtes Gefühl und auch vor dem Spiel hat etwas nicht richtig gestimmt", so Schardt weiter.
Dabei sah es 45 Minuten überdeutlich nach einem Sieg der Nürnbergerinnen aus. In den ersten 30 Minuten spielten die Clubfrauen Winkelhaid regelrecht an die Wand. Die Einstellung stimmte, die Club-Mädels waren kampfstark und liesen keine Schwäche in der Abwehr zu, unterstützt von einer gut aufgelegten Lydia Wagner im Tor. Allerdings schonte Winkelhaid in der ersten Hälfte auch die starken Beck-Schwestern, die noch nicht zum Einsatz kamen. So konnten sich die Nürnbergerinnen schnell absetzen und die Halbzeit mit 8:16 deutlich für sich entscheiden.

Offensichtlich war der Vorsprung aber für Nürnberg zu deutlich, so dass die Motivation vielleicht etwas nachlies in Halbzeit zwei. Zwar kehrten die Club-Mädels wieder stark auf den Platz zurück und konnten weiter eine stabile Abwehr spielen, doch machte auch Winkelhaid hinten zunehmend dicht. Ab der 42. Spielminute gelangen Winkelhaid immer mehr Treffer aus der zweiten Welle, sowie einige Gegenstöße. Bis dahin wehrte sich Nürnberg aber weiter gegen den immer stärker kommenden Gegner. Dann ab der 47. Minute ging den Nürnbergerinnen die Luft aus. Die ausgeruhten und jetzt stark aufspielenden Beck-Schwestern plazierten einen hohen Treffer nach dem anderen, so dass Schardt Elke Kottenstein für Lydia Wagner brachte. Dieser Wechsel stabilisierte zwar kurzfristig, aber die Club-Mädels liefen einfach nicht mehr zurück. Winkelhaid spielte starke Konter, die zweite Welle lief mal für Mal erfolgreich ab, ohne dass Nürnberg sich nochmal am Riehmen riss und den sicheren Sieg retten wollte. In der 55. Minute glich Winkelhaid zum 25:25 aus, Szücs traff in der gleichen Minute nochmal zum 25:26, dann aber lies sich Winkelhaid nichts mehr anbrennen. Nach einen weiteren Abwehrfehler glich Winkelhaid erneut zum 26:26 aus, um dann nach einem - wegen falscher Schiedrichterentscheidung - nicht gegebem Clubtreffer zum 27:26 Endstand zu erhöhen.

Cora Schardt nach dem Spiel: "Es war 45 Minuten ein super Spiel, wir hatten unsere Hausaufgaben gemacht und sind gut aufgetreten. Dann aber ging die Luft aus und keine meiner Spielerinnen lief mehr zurück. Die ausgeruhten Beck-Schwestern sind dann die zweite Welle gelaufen und haben die Tore gemacht. Das ist furchtbar ärgerlich, dass meine Mannschaft sich diesen Sieg hat nehmen lassen. Ich hoffe, dass die Mädels etwas daraus lernen, denn am nächsten Wochenende spielen wir zuhause gegen Etwashausen. Hier haben wir noch eine Rechnung offen."

Aufstellung:
Wagner (1-49), Kottenstein (ab 49.), Kitza (5/4), Liebig (3), Wolf (1), Pisu (3), Schulz (3), Szücs (4), Kostowski (4), Carbone, Afghan (3), Schopka, Tischner, Knapp



18.02.2010


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009
18. 2. 2010
******************************************

Lokalderby der Clubhandballerinnen - Am Samstag geht es nach Winkelhaid


Nach der Pause am vergangen Faschingswochenende, treten die Clubhandballerinnen am kommenden Samstag, 20.2. um 17:00 Uhr beim TSV Winkelhaid zum Lokalderby an. Das Hinspiel konnten die Nürnbergerinnen mit einem 21:18 Sieg für sich entscheiden. Dieses Ergebnis darf aber jetzt nicht täuschen, denn der Sieg war ein hartes Stück Arbeit für die Mädels der Trainerinnen Schardt und Gubova. Im vergangen Oktober war der Wille zum Sieg da und die Vorbereitung lief erfolgreich ab.
Jetzt rechnen die Nürnbergerinnen aber mit einem deutlich stabileren Winkelhaider Team. Durch die Rückkehr von Rückraumspielerin Custovic, die in der vergangen Saison der Dreh- und Angelpunkt des Winkelhaider Spiels war, ist die Mannschaft verstärkt worden. Wenn die Clubfrauen dennoch 2 Punkte mit nach Hause nehmen wollen, müssen die technischen Fehler der letzten Partie gegen Erlangen unbedingt abgestellt werden. Vor allem die Abwehr muss wieder kompakt stehen.
Erfreulicherweise konnte Julia Schopka am Montag schon wieder ins Training einsteigen.Verletzungssorgen plagen den Club aber auch weiterhin: Der Einsatz von Miriam Schulz, Katrin Hauke und Alexandra Kitza ist derzeit noch fraglich. Dennoch stellt Cora Schardt fest: "Wir wollen uns gegen Winkelhaid gut verkaufen. Das Positive der letzten Spiele nehmen wir mit und wir wollen uns über viele gelungene Aktionen freuen. Hoffentlich sind in Winkelhaid viele Zuschauer, die für gute Stimmung sorgen".



07.02.2010


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

07. Februar 2009
********************************

Kampf bis zum Schluß - Clubfrauen unterliegen HC Erlangen

Ein Start mit Überraschung für die Gäste aus Erlangen: Am gestrigen Samstag erwartete sie in der Clubhalle Elke Kottenstein im Tor, was zumindest bei Ex-Clubspielerin Angelika Elfinger für den überraschten Ausruf "Du spielst??" sorgte.
Erwartungsgemäß taten sie die Nürnbergerinnen in den ersten drei Minuten etwas schwer zur Konzentration und ins Spiel zu finden, legte Erlangen doch ein beachtliches Tempo vor. Dann aber fanden die Clubspielerinnen ihre Linie und spielten eine starke Abwehr, die von sehr guter Torwartleistung der "Handball-Oma" Kottenstein unterstrichen wurde. Auch im Angriff liesen sie sich nicht aus der Ruhe bringen, suchten immer wieder die Lücke, scheiterten aber leider auch oft an der ebenfalls brilliant haltenden Martina Ebersberger. Eine torreiche erste Hälfte bekamen die ca. 300 Zuschauer, die nach der Pause auch von etlichen Ultras ergänzt wurden, nicht zu sehen. Dafür ein Spiel auf hohem Bayernliganiveau, das vor allem kampfbetont war. Leider verletzte sich Alexandra Kitza kurz vor der Pause am Handgelenk und musste zur Untersuchung in die Arztpraxis des Mannschaftsarztes. Die enge erste Halbzeit, in der die Nürnbergerinnen immer wieder mit ein bis zwei Toren führten, Erlangen aber immer wieder den Ausgleich schaffte, endetet mit einem knappen Vorsprung für Erlangen mit 11:12.

 
Nach der Pause hielten die Nürnbergerinnen die Konzentration und liesen dem Tabellenführer in den ersten 10 Minuten wenig Raum, sich deutlicher abzusetzen. Als dann allerdings Angelika Elfinger wieder eingewechselt wurde, wuchs der Vorsprung von Erlangen auf drei Tore an. Leider wuchs aber auch die Härte des Spiels und der Gegner aus der Nachbarstatt langte kräftig zu, was in insgesamt 10 Siebenmetern für den Club auch sichtbar wurde.. Hier hätte man sich gewünscht, dass die Unparteiischen deutlicher eingreifen. Auch Silvia Szücs wurde von den Beinen geholt und schied mit leichter Gehirnerschütterung aus.
Die Club-Mädels steckten zu keiner Zeit auf, suchten immer wieder das Spiel nach vorne. Die Erlanger Abwehr stand aber sehr massiv und das Durchkommen für die auch körperlich unterlegenen Nürnbergerinnen war schwierig. Fünf Minuten vor Abpfiff eskalierte dann die Situation. Nachdem die Schiedsrichter Tiffany Heydrich nach einem bösen Foul an Hauke mit Rot vom Platz stellten, flog eine Minute später auch Trainer Hartmann Gründel mit Rot. Dazu kam noch eine Fehlentscheidung, da die Schiedsrichter offensichtlich die 2-Minuten Strafen falsch notiert hatten. So konnte Michaela Mergner trotz der dritten Zeitstrafe auf dem Feld bleiben. Dafür wurde fälschlicherweise in der 52. Minute Katharina Endres auf die Tribüne geschickt, die nur zwei Zeitstrafen hatte. Somit spielte Erlangen in der 55. Minute mit nur drei Spielerinnen auf  dem Feld, was die Club-Mädels aber nur für einen Treffer nutzen konnten.
Auch Eva Kostowski musste in der 58. Minute nach der dritten Zeitstrafe vom Platz. Dafür lieferte die in der 41. Minute eingewechselte Lydia Wagner noch zwei klasse Paraden, gegen die durch Gegenstoß frei vor ihr stehenden Erlangernerinnen ab. Leider reichte es dann nicht mehr für die große Überraschung, da der Tabellenführer nochmals das Tempo hochtrieb und sich in den letzen fünf Minuten noch durch etliche Gegenstöße auf 22:27 absetzen konnte.

Cora Schardt war dennoch zufrieden mit ihrem Team: "Mit dem Ergebnis können wir gut leben. Meine Mannschaft hat von Anfang bis zum Ende gekämpft aber das Clevere fehlt uns einfach noch und unsere Verletzungsmisere (Schopka, Schulz und Höcht konnten nicht spielen) hat uns den Sieg gekostet. Das war ein super Kampf bis zum Schluß und wir konnten Erlangen wenigstens etwas ärgern".

Aufstellung:
Kottenstein (1-40), Wagner (ab 41), Kitza (7/6), Liebig, Wolf, Tischner (1), Knapp, Szücs (2), Kostowski (3), Hauke (1), Carbone (5/4), Afghan

04.02.2010


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

4. Februar 2010
**********************************

Keine Chance gegen Erlangen, aber wir nutzen sie!

Nächstes Heimspiel am 6. Februar schon um 17:00 Uhr


Am kommenden Samstag begrüßen die Club Handballerinnen den Tabellenführer und Aufstiegskandidaten HC Erlangen in der Halle am Valznerweiher.
Schon um 17:00 Uhr ist Anpfiff, da um 18:30 die Fußballer ebenfalls ein Heimspiel haben und sich die Club-Mädels auf reichlichen Besuch der Ultras freuen.
Cora Schardt ist auf die Partie gespannt: "Wir haben keine Chance gegen Erlangen, aber genau die wollen wir nutzen" erklärt die Trainerin mit einem Augenzwinkern. Ob das gelingen kann ist allerdings mehr als fraglich, da die Verletzungsmisere beim Club anhält. Der Einsatz von Lydia Wagner, Elena Tischner, Katrin Hauke und Miriam Schulz ist unsicher.
Sicher sind die Trainerinnen aber darin, dass die Mannschaft ohne Druck in dieses Spiel gehen kann. "Es ist eine tolle Vorbereitung auf die kommenden Spiele. Die Mädels können auch hier dazu lernen und sich weiterentwickeln. Punkte einsammeln steht erst im nächsten Spiel wieder im Vordergrund."
HC Erlangen steht als sourveräner Tabellenführer zu Recht an der Spitze der Bayernliga. Das Team von Hartmann Gründl hat bisher nur ein Spiel verloren und eines Unentschieden beendet.

31.01.2010


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

31. Januar 2010
*********************

Im Schneechaos eingeseift - Clubhandballerinnen unterliegen HaSpo Bayreuth

Im Schneetreiben von Bayreuth sind sie verloren- und untergegangen die Clubfrauen. Nach einer rabenschwarzen ersten Hälfte kämpften sich die Clubfrauen noch auf drei Tore Unterschied heran und unterlagen leider verdient mit 32:29 (21:12).

Obwohl die Nürnbergerinnen in der dritten Minute das erste Tor zum 1:0 schossen, schaffte Bayreuth sofort den Ausgleich und überrannten die Nürnberger Abwehr in den folgenden 15 Minuten förmlich. Jeder Schuß ein Treffer, eine Abwehr, die nicht auf dem Platz sondern im Reich der Träume weilte, technische Fehler und vergebene Torchancen, so ging es bis Cora Schardt in der 17. Minute eine Auszeit und ihre Mannschaft zur Brust nahm. Anschließend agierte die Abwehr etwas besser, ging auch mal auf den Gegner raus, konnte aber vor allem die aus allen Positionen werfende Kim Koppold nicht in den Griff bekommen. Es gelangen vor der Pause noch einige schöne Treffer, allein Silvia Szücs steuerte 5 Tore bei, aber die vergebenen Torchancen dominierten auch in den letzten Minuten der ersten Hälfte.

Nach der Pause und deutlichen Worten von Gubova und Schardt war die Abwehr dann aufgewacht und erinnerte sich mit Staunen, dass man Rückraumspielerinnen auch offensiv decken kann. Somit wurde dann die Torflut der Oberfränkinnen etwas eingedämmt und die Nürnbergerinnen kamen in der 37. Minute auf 23:16 heran. Aber Bayreuth steckte nicht auf und legte immer wieder einen Treffer drauf. Die Cluberinnen fanden einfach nicht das richtige Rezept gegen die großgewachsenen Wagnerstädterinnen. Zumindest die Club Abwahr ackerte jetzt auf dem Platz und machte die Räume zunehmend dicht, so dass Bayreuth jetzt nicht mehr so einfach zum Torerfolg kam.
Auch drei gehaltenen Siebenmeter von Elke Kottenstein trugen zur moralischen Unterstützung der Nürnbergerinnen bei, die zwar jetzt immer wieder schöne Einzelaktionen zeigten, aber keine Konstanz ins Spiel brachten. In den letzten 10 Minuten brach dann aber der Damm bei Nürnberg und eine viel kämpferische Truppe holte von 30:21 Tor für Tor auf um dann noch ein 32:29 herauszuspielen.

Cora Schardt nach dem Spiel: "Ich kann heute nur Silvia Szücs herausheben, die als 16-jährige allein den Mut hatte Tore zu werfen und 9 mal zum Erfolg kam. Erst in der zweiten Hälfte zeigte meine Mannschaft, dass sie ein Team ist und als Team haben sie sich dann auch etwas herangekämpft. Nach solch einer desolaten ersten Hälfte war das aber zu wenig."

Aufstellung:
Kottenstein (1-10 und für 3 Siebenmeter), Wagner, Kitza (5/5), Liebig (3), Wolf, Pisu (3), Schopka (1), Tischner (2), Knapp, Szücs (9), Kostowski (3), Hauke (2), Carbone, Afghan (1)

28.01.2010


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

28. Januar 2010
******************************


Am Samstag geht es gegen den Tabellendritten - Die Clubfrauen spielen in Bayreuth

"Nochmals 13 Tore von Nina Oertel kassieren, das werden wir nicht mehr zulassen", stimmt Cora Schardt die Bayernliga-Handballerinnen des 1. FCN auf das Spiel gegen Haspo Bayreuth, am kommenden Samstag 30. Januar um 19:30 Uhr im Bayreuther Schulzentrum Ost, ein. Oertel spielte die Nürnbergerinnen im Hinspiel schwindlig und lies ihnen keine Chance, sie in den Griff zu bekommen. Diesmal ist das erklärte Ziel sowohl die Trefferquote von Oertel deutlich zu reduzieren als auch Christiane Antos auszubremsen.

Derzeit sind Eva Kostowski, Lydia Wagner und Gina Liebig erkrankt und Alex Kitzas Schleimbeutelprobleme noch akut, aber Schardt hofft, dass die vielen Kranken und angeschlagenen Spielerinnen rechtzeitig zum Spiel am Wochenende wieder fit sind.
"Wir wollen gegen Bayreuth wieder als ein kämpferisches Team auftreten und uns richtig reinhängen. Ich hoffe, dass die Mädels an das Spiel gegen Haunstetten anknüpfen können. Von der Leistung her haben sie es eigentlich drauf. Ich sehe dieses Spiel auch als gute Vorbereitung für unser nächstes Heimspiel am 6. Februar gegen den Aufstiegskandidaten HC Erlangen", so Schardt.



25.01.2010


Pressemitteilung 1.FCN Handball 2009

25. Januar 2010
******************************************

Tolles Spiel, tolle Stimmung - Club Handballerinnen gewinnen gegen den TSV Haunstetten



"Wir können mehr als wir denken, die Mädels müssen nur an sich glauben", so Cora Schardt direkt nach dem Spiel am gestrigen Sonntag, das die Nürnbergerinnen mit  28:25 (16:13) für sich entscheiden konnten.

Nach einem guten Beginn mit solider Abwehrleistung in den torreichen ersten 15 Minuten wurden die Spielerinnen etwas müde und Schardt wechselte mehrfach aus. Die Abwehr blieb stabil, während vorne leider etliche Bälle verschossen wurden. Dennoch lagen die Club-Frauen ab der 1. Minute in Führung. Haunstetten gelang in der 10. Minute der erste Ausgleich, dannach ging es hin und her, wobei der Club in Halbzeit eins nur einmal in der 22. Minute zurück lag und mit einem 3 Tore Vorsprung in die Pause ging. Zwei Kuriositäten rundeten die erste Hälfte ab: In der 60. Minute hielt die für einen 7-Meter eingewechselte Kottenstein diesen und als letzte Aktion vor dem Kabinengang verwandelte Kostowski den gegebenen Freiwurf zum 16:13.

Die Trainerinnen fanden in der Halbzeitpause die richtigen Worte und gaben der Mannschaft die weitere Marschrichtung vor: Im Angriff mit 4:2 spielen (was bisher noch nie gespielt wurde), auflösen und den Kreis anspielen. In der Abwehr muss bei der Spielweise dieses Gegners vor allem die Mitte verdichtet werden.
Und die Nürnbergerinnen setzten um, was Ihnen auf den Weg gegeben wurde. Anfangs wurden ein paar Tore verschossen, dann aber gingen die wichtigen Treffer ins Tor. Vor allem Laura Pisu konnte sich durch eine gute Trefferquote und engagierte Abwehrleistung auszeichnen. Auch Scholz, Knapp, Wolf und manch andere Spielerin setzten sich trotz Verletzungen und Krankheiten mit aller Kraft für die Mannschaft ein.
In den letzen 5 Minuten überzeugten die Club-Mädels durch eine überragende, kämpferische Mannschaftsleistung, holten den Rückstand von 21:24 (50. Minute) auf. Lydia Wagner, die von der 40. bis zur 55. Minute ausruhen durfte und durch eine gut haltenden Elke Kottenstein ersetzt wurde, zeigte in den letzten, entscheidenten Minuten, was für ein Talent in ihr steckt. Sie hielt fehlerfrei und profitierte von einer absolut dichten Abwehr, durch die Haunstetten nicht mehr durch kam. Und endlich brachte auch der Angriff die Leistung, die man sehen will: Die Torchancen wurden eine nach der anderen verwandelt und aus dem Rückstand wurde ein 28:25 Sieg.

Schardt nach dem Spiel: "Das war der Beweis, dass wenn meine Spielerinnen an sich glauben, dann können sie auch gewinnen. Mit den Fans und den Ultras im Rücken, die die Halle wieder in einen Hexenkessel verwandelten, haben meine Spielerinnen wirklich mehr Optimismus und mehr Kraft auf den Feld. Super, dass wir solche Fans haben, die uns so grandios unterstützen."

Aufstellung:
Wagner, Kottenstein (40-55), Kitza (6/5), Liebig (4), Wolf (1), Pisu (4), Schopka (2), Schulz (2), Tischner, Knapp, Szücs (3), Kostowski (3), Carbone, Afghan (3)

22.01.2010



Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

22. Januar 2010
************************************

Ein weiterer Aufstiegskandidat zu Gast - Die Club-Handballerinnen empfangen den TSV Haunstetten

Am kommenden Sonntag, 24. Januar um 16:00 Uhr, erwartet die Zuschauer wieder eine spannende Begegnung in der Halle am Valznerweiher. Die Clubfrauen empfangen den TSV Haunstetten, der zur Zeit auf dem dritten Tabellenplatz steht. Seit Mitte November hat die Mannschaft aus Schwaben nicht mehr verloren und es bedarf auf Clubseite einer deutlichen Steigerung nach dem letzten Spiel, um diesen Gegner standhalten zu können. Wenn die Mädels von Cora Schardt und Maja Gubova allerdings an die Leistung in der ersten Hälfte gegen Bergtheim anknüpfen können und die zweite Hälfte aus dem Gedächtnis streichen, könnte man auf eine Überraschung hoffen.
Cora Schardt ist verhalten optimistisch, da die Weiterentwicklung ihrer Mannschaft über die letzten Monate deutlich sichtbar ist. Konsequentes weiterarbeiten an der Leistungssteigerung jeder einzelnen Spielerin ist die Devise. Die Mädels müssen sich wieder mehr zutrauen, dann ist vieles möglich.


18.01.2010 Nürnberger Zeitung


1. FCN Handball: Das lange Warten auf «eine wie Franzi»

Foto: Zink
!

Seit sechs Monaten gibt es sie jetzt, die «anderen» Club-Handballerinnen. Am 15. Juni des vergangenen Jahres trat der neu gegründete Verein 1. FC Nürnberg Handball 2009 das schwere Erbe der insolventen Bundesliga-Überflieger um Ania Rösler, Kerstin Wohlbold und Franzi Beck an.

An der Spitze der jetzigen Bayernligatruppe steht als erster Vorstand Dr. Udo Linde. Der Orthopäde engagiert sich bereits seit 1986 bei den Handballerinnen, den Vorstandsposten wollte er allerdings nie haben. «Als es darum ging, einen Vorstand zu benennen, drehten sich plötzlich alle zu mir um», erzählt Linde lachend von der improvisierten Versammlung im «Südtiroler», in deren Rahmen der neue Verein aus der Taufe gehoben wurde. Und so ist Linde nicht mehr nur für die Wehwehchen der Sportlerinnen zuständig, sondern wurde auch «recht unvermittelt ins Management geworfen», wie er zugibt.

«Es war ungemein schwierig, quasi aus dem Stand den Spielbetrieb in Gang zu bekommen», erinnert sich Linde. «1000 Hürden» hatte er auf dem Weg zur Bayernliga-Lizenz zu überwinden, wobei sich vor allem die leidige Frage nach dem Geld zum Hauptproblem entwickelte. «Für viele potenzielle Sponsoren ist es leider schwer, zu differenzieren. Da sind aufgrund der Ereignisse in der Vergangenheit viele Türen zugegangen. Bei einer Firma sagte mir schon die Sekretärin, dass ich mich ja was trauen würde, überhaupt anzurufen .», erzählt Linde.

Doch es klappte, nicht zuletzt dank einiger Geldgeber, die schon das Meisterteam unterstützt hatten. 40 000 Euro Etat, das ist «Bayernliga-Norm», wie Linde feststellt. Große Sprünge sind damit allerdings nicht drin. «Wir wollen die Klasse halten», stellt der langjährige Mannschaftsarzt fest. Die Clubfrauen halten sich nach Startschwierigkeiten im Mittelfeld, doch auch der Tabellenkeller ist bedrohlich nahe. «Ich hatte mir den Klassenerhalt ehrlich gesagt leichter vorgestellt», gibt der Vorstand zu.

Wie es in der nächsten Saison weiter geht, liegt in der Hand der Sponsoren. «Wenn wir um den Aufstieg mitspielen wollen, müssen wir zwei, drei Spielerinnen verpflichten», erklärt Linde. «Das kostet Geld. Folglich müssten die Sponsoren nachlegen, wenn sie uns eine Liga weiter oben sehen wollen. Falls nicht, spielen wir weiter in der Bayernliga. Wir werden den Teufel tun und Spielerinnen verpflichten, nur um dann im Nachhinein das nötige Geld zu suchen.» Zu jung ist die Mannschaft, die von Cora Schardt (ehem. Christenau) und Maja Gubova trainiert wird, um in den nächsten Jahren aus eigener Kraft den großen Wurf zu landen. «In drei Jahren könnten sie so weit sein», schätzt Linde, der seinen Spielerinnen den Willen bescheinigt, die nötige Kaltschnäuzigkeit allerdings abspricht: «Sie können das Erarbeitete nicht umsetzen und sind einfach nicht stabil genug.»

Christenau, Gubova, Kottenstein, Csutak – beim neuen Club geben sich die klangvollen Namen aus besseren Zeiten die Klinke in die Hand. Doch Linde hofft auf mehr. «Vielleicht kommt ja eine wie Franzi Beck zurück.» Die Außenspielerin stürmt derzeit ebenso wie ihre frühere Club-Kollegin Beate Scheffknecht für den Zweitligisten Bietigheim, könnte jedoch als Nürnbergerin früher oder später in ihre Heimat zurückkehren.

Bis auf weiteres müssen die Club-Spielerinnen allerdings ohne Franzi auskommen. Im Heimspiel gegen den Aufstiegsaspiranten HSV Bergtheim bestätigten sie vor 300 Zuschauern dann auch prompt die Einschätzung des ersten Vorstands. Bis zur Halbzeitpause spielten die Schardt-Schützlinge gegen den vermeintlich übermächtigen Gast gut mit, nahmen sogar eine 15:13-Führung mit in die Kabine. «Da hat Bergtheim allerdings nicht wirklich ernst gemacht», schränkte die Trainerin ein.

In der zweiten Halbzeit machten sie dann allerdings ernst – und der Club zerfiel in seine Einzelteile. Allein Alexandra Kitza zeigte Nerven wie Stahlseile und verwandelte neun von zehn Siebenmetern. «Solche Aussetzer haben wir leider öfter», ärgerte sich Cora Schardt über den drastischen Leistungsabfall ihrer Mannschaft, die der 22:30-Niederlage schließlich nichts mehr entgegen zu setzen hatte. «Wir haben wieder mal zu früh aufgegeben. Die Mädels können ihren inneren Schweinehund einfach nicht überwinden», analysierte Schardt aufgebracht. Insbesondere die jungen Spielerinnen ließen sich von Fehlversuchen aus dem Konzept bringen, waren in der Folge wie gelähmt. Schardt dazu: «So ist das im Moment, wenn die erste nicht trifft, traut sich keiner mehr zu werfen.» Und so gab’s zum «Halbjährigen» keinen Kuchen, sondern bittere Tränen nach Spielschluss, während die Gäste ausgelassen zum Siegestanz ansetzten.

Maja Kolonic



17.01.2010


Presseinformation 1. FCN Handball 2009

17. Januar 2010
**********************************

In der zweiten Halbzeit ging die Luft aus - Die Clubfrauen unterliegen dem HSV Bergtheim

Die über 300 Zuschauer in der Clubhalle bekamen am gestrigen Samstag zwei Halbzeiten zu sehen, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Nach einer kampfbetonen ersten Halbzeit, in der die Nürnbergerinnen ab der 13. Minute durchgehend in Führung lagen und mit 15:13 in die Pause gingen, präsentierten sie sich in der zweiten Hälfte kopflos, unkonstant und ergaben sich ab der 50. Minute kampflos in ihr Schicksal. Das wurde prompt bestraft und Bergtheim gewann deutlich mit 23:30.

Was war nur los auf dem Platz? Das Team von Cora Schardt und Maja Gubova präsentierte sich in den ersten 30 Minuten durchwegs kämpferisch mit einer guten und geordneten Abwehr, die manche Schwäche im Angriff ausgleichen konnte. Immer wieder führten gute Einzelleistungen, oft eingeleitet durch lange Pässe von Torhüterin Lydia Wagner zum Torerfolg. Obwohl Bergtheim in den ersten 10 Minuten immer wieder das schnelle Spiel suchte und auch zum Abschluß kam, setzte eine starke Clubmannschaft dagegen und erkämpfte sich immer wieder den Ball. Deutlich war der Wille zu spüren, die guten Leistungen der vergangenen Wochen auch in dieser Partie fortzusetzen und so gingen die Club-Frauen auch verdient mit 15:13 in die Pause.

Dann begann die verhängnisvolle zweite Halbzeit und man hatte das Gefühl, eine andere Truppe steht auf dem Platz. Zum einen legte Bergtheim jetzt deutlich zu, suchte immer öfter das schnelle Spiel nach vorne und eine sichere Annika Bezina oder Zuzanna Sklorz schlossen immer wieder erfolgreich ab. Je länger die zweite Hälfte dauerte, desto mehr überrannte Bergtheim den Club, der sich, anstatt sich zu sammeln und wieder zu kämpfen, hilflos in sein Schicksal ergab. Bergtheim demonstrierte in dieser Hälfte, warum sie zurecht der Aufstiegsfavorit in dieser Saison sind.

Nach dem Spiel zeigte sich Cora Schardt unzufrieden und fast sprachlos:"In der ersten Hälfte haben wir gekämpft und konnten gut mithalten, wobei man annehmen muss, dass Bergtheim nicht alles gegeben hat wenn man die zweite Hälfte betrachtet. Sie haben dann schnell gespielt und wir wussten auch, dass Bergtheim ein starker Gegner ist, der über das schnelle Spiel seine Tore macht. Meine Mädels haben dann aufgegeben und das ärgert mich. Keine traute sich mehr von Außen zu werfen, keine zweite Welle kam zustande. Wir hatten so eine Angst vor dem Gegner, dass nichts mehr gelang. Jetzt hoffe ich sehr, dass wir in der nächsten Partie wieder zurück zu unseren Stärken finden und der Kampfwille zurück kehrt. Die Mädels können viel, viel mehr als sie in dieser zweiten Hälfte gezeigt haben."

Aufstellung 1. FCN:
Wagner (1-60), Kottenstein (für einen 7-Meter), Kitza (9/9), Liebig (2), Wolf, Pisu (3), Schopka, Schulz (2), Tischner, Knapp, Szücs (2), Kostowski (4), Hauke, Carbone (1)

HSV Bergtheim: Schestak, Tucher (1-60), Roth (6), Breitenbach (1), Brezina (8/3), Sklorz (5), Lenz (4), Bils, Schurr, Pfleger (6), Gothe


14.01.2010


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

14. Januar 2010
*********************************

Erstes Heimspiel in 2010 gegen den HSV Bergtheim


Am kommenden Samstag, 16. Januar um 16:00 Uhr, begrüßen die Bayernliga-Handballerinnen des 1. FCN den Ligakonkurrenten HSV Bergtheim in der Halle am Valznerweiher. Die Gäste stehen derzeit auf dem vierten Tabellenplatz, also drei Plätze vor dem Club, der sich nach dem Auswärtssieg vom vergangen Wochenende auf Rang sieben verbessern konnte.
Bergtheim wird seit vielen Jahren von Urgestein Wolfgang Kreisel trainiert, der ein starkes Bayernliga-Team geformt hat, welches seit Wochen auf Siegkurs ist. Meist sehr deutlich wurden die Spiele gewonnen und Aufstieg ist das Saisonziel.

Dieser Gegner stellt eine große Herausforderung für die Club-Mädels da und hier können sie zeigen, dass sie sich in den vergangenen Wochen wirklich weiterentwickelt haben. Ein kampfbetontes Spiel wird erwartet, bei dem die Unterstützung der Zuschauer für die das Team sehr wichtig ist. Die Club-Frauen hoffen auf viele begeisterte Zuschauer, vielleicht sind ja auch wieder ein paar Ultras darunter, was die Mannschaft sehr freuen würde. Die Punkte zuhause zu behalten ist natürlich das erklärte Ziel am Samstag.
Die Mannschaft von Cora Schardt und Maja Gubova ist komplett, wenn auch Larissa Knapp und Sarah Wolf noch verletzungsbedingt angeschlagen ist.



10.01.2010


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

10. Januar 2010
*********************************

Gelunger Auftakt in 2010 - Die Club Handballerinnen siegen gegen Würm-Mitte

Nach Anfangsschwierigkeiten haben sie in der 2. Halbzeit überzeugt. Die Bayernliga Handballerinnen des 1. FCN besiegten auswärts in Gräfelfing die HSG Würm-Mitte mit  26:29 (16:10).
In den ersten Minuten lief es gut für den Club, dann aber vergaßen die Nürnbergerinnen, dass im Handball eine solide Abwehrarbeit gefordert ist. Daraus resultierend lief auch nach vorne so gut wie nichts mehr. Weder zweite Welle noch Gegenstöße waren möglich. Dazu wurden in Unterzahl noch 4 Tore kassiert.
Somit mussten die Clubmädels mit einem 16:10 Rückstand in die Pause gehen.
In der Kabine warteten dann deutliche Worte der Trainerinnen Cora Schardt und Maja Gubova auf die Spielerinnen, gespickt mit Anweisungen, was in der zweiten Hälfte auf dem Platz zu tun ist. Vor allem die Abwehrleistung legten die Trainerinnen ihren Damen ans Herz.

Und die Worte halfen: In der zweiten Halbzeit war der Club nicht wieder zu erkennen. Jetzt war Kampfgeist da, eine kompakte Abwehr ermöglichte auch gute Torwartleistungen, die in 3 gehaltenen 7-Metern gipfelten. Die zweite Hälfte wurde mit 10 Toren gewonnen, was mehr als deutlich ist. Allein 7 Tore aufholen und noch 3 drauflegen ist harte Arbeit, die aber souverän umgesetzt wurde.

So euphorisch hat man Cora Schardt noch nie gehört: "Das war eine überragende 2. Hälfte. Unsere Mannschaft war nicht wieder zu erkennen, es war schön zu sehen, wie sie kämpfen und sich gegenseitig helfen. Wichtige Würfe landeten im Tor und daraus bezogen die Mädels wieder Motivation. Das war so schön wie zu Bundesligazeiten" schwärmte Schardt. "Die Leistung muss jetzt gehalten werden", so legt sie aber auch die künftige Marschrichtung fest.

Für Verwunderung sorgte bei den Club-Frauen der Aufmarsch von Security und Polizei vor der Halle in Gräfelfing. Offensichtlich hatte man Bedenken, dass Club-Ultras anreisen und ihre Club-Handballerinnen unterstützen. Hier hatte man wohl das Spiel gegen Dachau im Gedächtnis, in dem die Ultras absolut friedlich und begeistert für die Club-Mädels eintraten und eine super Stimmung in der Halle erzeugten.


Aufstellung: Wagner, Kottenstein, Kitza (8/5), Liebig (1), Hauke (4), Pisu (5), Schopka (1), Schulz (5), Tischner, Knapp, Szücs, Höcht, Kostowski (5)


 
07.01.2010


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

7. Januar 2010
*******************************

Auftakt im neuen Jahr - Club Handballerinnen treten Auswärts gegen Würm-Mitte an

Drei Ausfälle, Sarah Wolf (Innenband-Dehnung), Sarah Mickert (Meniskus-Probleme) und Larissa Knapp (nach dem letzten A-Jugendspiel verletzt) müssen die Trainerinnen Schardt und Gubova verschmerzen, wenn sie am kommenden Samstag, 9. Januar um 17:30, in Gräfelfing antreten. Der Tabellenachte - damit steht die HSG Würm-Mitte nur einen Platz vor dem Club - ist als starkes und diszipliniertes Team bekannt, was allerdings in der letzten Zeit einige Niederlagen einstecken musste.

Die Club-Mädels gehen bis auf die drei Ausfälle gesund und munter nach der Weihnachtspause ins Spiel. Bereits drei Trainingseinheiten Krafttraining und Spinning wurden absolviert und Cora Schardt ist optimistisch: "Die Mädels sind nach der Pause sehr willig und können vielleicht für eine Überraschung sorgen".


28.12.2009 Nürnberger Nachrichten


FCN: Die verhinderte Toreverhinderin

Beinahe wäre Corina Schardt aufs Handballfeld zurückgekehrt


NÜRNBERG - Ohne Spielerpass geht gar nichts. Im Fall von Corina Schardt sorgt dieses Dokument seit kurzem dafür, dass die 36-jährige Trainerin auch als Spielerin in der Bayernliga für den 1. FC Nürnberg Handball 09 eingesetzt werden kann. Was nicht der Rede, richtiger: des Schreibens, wert wäre, wenn es sich dabei nicht um die ehemalige National- und Meisterspielerin des Clubs handeln würde, die ihr Abschiedsspiel noch unter dem Namen Corina Christenau am 20. Mai 2006 mit Platz drei im Kampf um die deutsche Meisterschaft gegeben hat.

Nein, als Drohung sei das nicht gemeint; nicht für die möglicherweise aufgeschreckte Konkurrenz in der Bayernliga und erst recht nicht für die eigene Mannschaft. Auch eigener Ehrgeiz sei nicht der Antrieb. Um einiges kurioser ist Schardts Erklärung, warum sie einen Spielerpass angefordert hat. Immense Torwartprobleme habe es vor dem Spiel bei der SG Waltenhofen gegeben.

Nur im äußersten Notfall

Weder Lydia Wagner, die Nummer eins, noch die schon vor einigen Wochen reaktivierte Elke Kottenstein, nochmal zehn Jahre älter, aber immerhin eine bundesligaerfahrene Torfrau, konnten eingesetzt werden. «Und so stand nur die völlig unerfahrene Michaela Müller in diesem für uns wichtigen Spiel zur Verfügung», sagte Schardt. Da reifte in ihr der Gedanke, sich, «natürlich nur im äußersten Notfall», selbst zwischen die Pfosten zu stellen. Sie, die Vollblutangreiferin, wollte Tore verhindern statt werfen – und machte im Abschlusstraining die Probe aufs Exempel. «Das war nicht so schwierig», erinnerte sie sich schmunzelnd, «schließlich weiß ich als Trainerin genau, wohin meine Spielerinnen werfen.»

Zum Ernstfall kam es nicht, obwohl es die Trainerin nicht mehr auf der Bank hielt, als der 26:22-Vorsprung auf 26:25 schmolz. Aber Udo Weber hielt sie zurück – und die Punkte gingen auch so an den Club. «Das soll auch künftig so bleiben», sind sich der Mannschaftsbetreuer und die Trainerin einig, der Spielerpass bleibt eine aus personeller Not geborene Vorsorgemaßnahme. Das Kapitel Torhüterin sollte sich ohnehin auf einen einmaligen Aushilfsjob beschränken, «wenn schon, dann werfe ich lieber selbst aufs Tor». Das zumindest ist künftig nicht völlig auszuschließen.

Comeback in Abstiegsgefahr?

Sollte die Club-Schwäche bei Siebenmetern von der Trainerin Schardt nicht behoben werden können, ist es durchaus möglich, dass die Spielerin Schardt in kritischen Situationen selbst die Verantwortung übernimmt. Keinesfalls ein ernsthaftes Thema soll dagegen ein Comeback sein, vor allem wegen des mehrfach operierten rechten Knies, das schon zum Ende der Bundesliga-Karriere zwang. Die einzige Ausnahme: «Wenn wir in akute Abstiegsgefahr geraten sollten, könnte ich wankelmütig werden und vielleicht für einige Minuten meinen jungen Mädels auf dem Spielfeld helfen.»

Generell aber erwartet sie, dass mit einer kontinuierlichen Leistungssteigerung nach der Feiertagspause das Thema Abstieg abgehakt werden kann. «Ich wünsche mir vielmehr, dass die Mädels schon jetzt um einen Platz im Kader fürs nächste Jahr kämpfen. Dann nämlich soll der Aufstieg in Angriff genommen werden», gibt sie schon jetzt ein hohes Ziel aus. Ihren Spielerpass würde sie dafür leichten Herzens wieder zu den Akten legen, ungenutzt sogar.

Peter Wieland

21.12.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

21.12.09
*******************************************
Pokalaus für die Club-Damen

Gut gespielt und doch leider in der letzen Sekunde knapp mit 29:30 (16:14) verloren, so kann man das Fazit nach dem Pokalspiel gegen den TSV Ismaning am gestrigen Sonntag ziehen.
Zu viele technische Fehler und durch Krankheiten angeschlagene Spielerinnen besiegelten das knappe Schicksal der Nürnbergerinnen. Dazu eine sehr mäßige Schiedsrichterleistung in den letzen 10 Minuten. Dabei sah es 55 Minuten so aus, als könnten die Nürnbergerinnen, die das Spiel bis dahin klar dominierten, in die nächste Pokalrunde einziehen.
Aufbauend auf eine starke Abwehr um Sarah Wolf und eine 46-jährige Torhüterin Elke Kottenstein, die über 60 Minuten zeigte, dass sie seit Bundesligazeiten nichts verlernt hatte, lagen die Nürnbergerinnen in der ersten Hälfte ab der 11. Minute in Führung, liesen die Ismanigerinnen nur in der 25. Minute auf ein 11:11 herankommen und gingen mit 16:14 in die Pause. Bereits in den ersten Minuten zeigte Kottenstein 3 glänzende Paraden, die den schwachen Angriff ausglichen. Der Club hatte in dieser Phase viele unnötige Ballverluste, erst ab der 13. Minute gewann der Angriff an Sicherheit und setzte auf schnelle Konter, die durch lange Pässe von Kottenstein eingeleitet wurden. Das Zusammenspiel mit Julia Schopka klappte hervorragend.
Die Oberbayerinnen hatten wenig entgegen zu setzen. Allein die starke Liliana Paras drehte sich oft geschickt in die Abwehr und erzielte die meisten Treffer. Ansonsten präsentierte sich der Regionalligist eher unkonzentriert und erlaubte sich viele Ballverluste und einen schwachen Angriff, der immer wieder an Kottenstein scheiterte.

Auch nach der Halbzeitpause kamen die Nürnbergerinnen mühelos zurück ins Spiel und suchten weiter den Angriff durch schnelle Konter und lange Pässe nach vorne. Isamning wirkte über lange Phasen unsicher und unkoordiniert. Trainerin Cora Schardt lies Julia Schopka Paras in Manndeckung nehmen, was Ismaning noch weiter verunsicherte. Alex Kitza erwies sich über das ganze Spiel als sichere 7-Meter Schützin, die alle 7-Meter sicher verwandelte. Allerdings häuften sich dann auch auf Nürnberger Seite die Fehlwürfe, was Ismaning immer weiter herankommen lies. Der erste Ausgleich gelang ihnen in der 46. Minute und ab da wurde es ein enges Spiel in dem der Club nach den Ausgleichen von Ismaning immer wieder einen Treffer mehr erzielten. Ab der 52. Minute wurde das Spiel zusehends hektisch. Zu viele technische Fehler kosteten dem Club letztendlich die Führung und eine überfällige rote Karte (nach der 3. 2-Minutenstrafe) für die Ismaninger Spielerin Helena Hertlein kam eindeutig zu spät (59:57), da Ismaning jetzt mit 29:30 in Führung lag. Der letzte Freiwurf, ausgeführt von Silvia Szücs blieb im gegnerischen Block hängen.

Ein ärgerliches Ergebnis, da Nürnberg keinesfalls spielerisch unterlegen war, sondern nur durch zu viele Unkonzentriertheiten und eigenen Fehler jetzt aus dem Pokal auscheiden muss. Dass die Leistungskurve beim Team von Cora Schardt und Maja Gubova nach oben zeigt, sieht man dennoch.

Nach dem Spiel meinte Schardt: "Wir haben mal wieder zu viele technische Fehler gemacht. Außerdem waren viele Mädels angeschlagen und konnten nicht ihre Leistung abrufen. Ein Lob verdient heute Elke Kottenstein. Sie hat super gehalten und war der große Rückhalt. Jetzt gehen wir in die Pause und ich hoffe, dass sich alle regenerieren werden."

 Aufstellung:

1. FCN: Kottenstein (1-60), Müller (bei einem 7-Meter), Kitza (7/7), Liebig (6), Wolf (4), Pisu (1), Schopka (4), Schulz (1), Tischner, Knapp, Szücs (5), Kostowski, Hauke (1)

TSV Ismaning: Paras (9), Elbert (5/5), Hertlein (7), Völkel, Oberhuber (3), Block (1), Berger, Oertel (1), Schöfbeck (4)



17.12.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

17.12.09
************************************
Großer Heimspieltag mit Überraschung


Die Frauen spielen in der 4. Rundes des Molten-Cup, die A- und B-Jugend haben Ligaspieltag. Am kommenden Sonntag, 20.12.2009 geht es in der Club-Halle am Valznerweiher noch mal richtig hoch her!

Der Heimspieltag startet um 12:00 Uhr mit dem Pokalspiel der Bayernligafrauen gegen den Regionalligisten TSV Ismaning. Der derzeitige Tabellenletzte der Regionalliga Süd steht mächtig unter Druck, um nach der Winterpause auf den rettenden neunten Tabellenplatz zu klettern. Daher erwarten die Clubfrauen eine vielleicht etwas verunsicherte Mannschaft zu Gast, gegen die - mit hoher Konzentration und sicherem Auftreten - auch ein Sieg zu realsieren ist. Allerdings haben Cora Schardt und Maja Gubova viele erkältete Spielerinnen zu beklagen, was die Schlagkraft des Teams natürlich schwächt.

Ein ganz besonderes Schmankerl erwartet die Zuschauer in der Halbzeitpause: Sponsor Klaus Ruckser verlost einen Koffer der Marke Roncato sowie zwei original Handbälle mit der Unterschrift des Männer Nationaltrainers Heiner Brandt.

Dannach geht es um 14:00 Uhr weiter mit dem Lokalderby der A-Jugend, die mittlerweile auf den dritten Tabellenplatz geklettert ist, gegen den Tabellenletzten Tuspo Herolsberg und um 16:00 Uhr trifft die B-Jugend auf den Tabellenführer HSG Würm-Mitte.



06.12.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

06.12.2009
************************************

Siegeswillen ist zurück - Clubfrauen gewinnen im Allgäu

Die weite Anfahrt hat sich gelohnt. 2 Punkte sind der Lohn, den die Mädels von Trainerin Cora Schardt nach Hause zurück brachten.
Mit 25:26 (15:15) wurde ein denkbar knapper Sieg errungen, der aber verdient war. In der ersten Hälfte zeigten sich die Nürnbergerinnen nervös und liesen zu, dass die Spielerinnen der SG Waltenhofen / Kottern vor allem über den Kreis ihre Tore machten. Bis zur Pause lagen die Cluberinnen zurück, kämpften sich über 5-3, 7-6, 9-7 auf 11-11 und zum Halbzeitpfiff auf 15:15 heran.

Nach der Halbzeitpause besannen sich die Clubfrauen aber wieder ihrer eigentlichen Qualitäten und ergriffen die Oberhand in dieser Partie. Die gute Abwehr um Sarah Wolf und Laura Pisu deckte sicher offensiv und auch die Außenspielerinnen deckten sehr gut offensiv. Ein Lob auch für Eva Kostowski und Gina Liebig für ihre Trefferquote. Es war jederzeit zu spüren, dass die Cluberinnen den Sieg mit nach Hause nehmen wollten. Kurz vor Schluß nahmen die Allgäuerinnen Eva Kostowski noch in Manndeckung und die sichere Führung über die gesamte zweite Hälfte (20-23, 21-25, 22-26) schien fast in Gefahr zu geraten. Unsicherheiten und technische Fehler liesen den Gegner wieder auf 26:25 herankommen. Schardt stellte auf 4:2 Deckung um und die Nürnbergerinnen hielten den Ball in den eigenen Reihen. So konnte dann doch noch ein knapper Sieg gefeiert werden, der auch völlig verdient war.
2 Minuten vor Abpfiff war Schardt, die seit gestern ebenfalls im Besitz eines Spielerpasse ist, schon fast bereit sich einzuwechseln, wurde von Betreuer Udo Weber aber abgehalten, der sicher war, die Mannschaft schaft den Sieg. Recht hatte er!

Schardt nach dem Spiel: "Wichtig sind die zwei Punkte. Die Mädels haben in der zweiten Hälfte den Sieg erkämpft und das freut mich. Jetzt hoffen wir, dass unsere Torhüterinnen bald wieder gesund sind. Die Winterpause wird uns ebenfalls gut tun. Konditionell müssen wir dann wieder etwas zulegen und werden daran arbeiten."

Nach dem Pokalspiel am 20.12. um 12:00 Uhr feiern die Damen mit Ihren Fans und den Ultras in der Halle Weihnachten. Um 14:00 Uhr am 20.12. spielt dann die A-Jugend gegen Tuspo Heroldsberg im Lokalderby, die sich auf launig gestimmte Zuschauer freut.

Schon am 15.12. steht ein neuerlicher Besuch der Club-Handballerinnen bei den Club-Ultras an.

Das Spiel gegen Vaterstetten, eigentlich für den 12.12. geplant, fällt wegen Rückzug von Vaterstetten aus.

Aufstellung: Müller, Kitza, Liebig (10),Wolf, Pisu.Schopka,Schulz (4),

Tischner, Knapp, Szücs (3), Höcht, Kostowski (8/2), Hauke (1), Schardt

06.12.2009 Homepage der SG Waltenhofen/Kottern

Knapp daneben ist auch vorbei.

Das dachten sich wohl die Zuschauer und Akteurinnen der SG Waltenhofen/Kottern nach der Bayernliga-Begegnung gegen den 1. FC Nürnberg 09. In dieser wegweisenden Partie zogen die Gastgeberinnen am vergangenen Samstag den Kürzeren und mussten sich mit 25:26 (15:15) geschlagen geben.

Das Team von Trainer Greiter startete motiviert in die Partie und die erste Halbzeit gestaltete sich nicht nur ausgeglichen, sondern sogar mit leichten Vorteilen für die SG. In der sechsten Minute konnten die SGlerinnen zum ersten Mal zwei Tore zwischen sich und die Gäste bringen. Zwar verkürzte Nürnberg immer wieder, doch es gelang den Allgäuerinnen wiederholt den Vorsprung wieder herzustellen oder sogar auf drei Tore auszubauen (10:7, 11:8). Doch durch drei Treffer in Folge konnte Nürnberg ausgleichen und bis zum Pausenpfiff die Partie durchweg ausgeglichen gestalten, weshalb man sich beim Stand von 15:15 in die Kabinen verabschiedete.

In der zweiten Häfte befanden sich beide Teams weiterhin auf Augenhöhe. Bis zur 35. Minute (18:18) konnte sich keine Mannschaft absetzen. Unnötige Ballverluste der SG führten dazu, dass der 1. FCN leichtes Spiel hatte und sich absetzen konnte. "€žWie in den letzten Begegnungen haben wir das Spiel unmittelbar nach der Pause verloren."€œ, meinte SG-Betreuerin Anandi Brock. €žDas zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison.€œ Fünf Minuten vor Spielende lag die SG fast aussichtslos mit vier Toren zurück. Doch durch ein hohes kämpferisches Engagement konnte der Rückstand, den man sich nicht unbedingt hätte einhandeln müssen, Schritt für Schritt verkürzt werden. Doch die Undiszipliniertheiten während des Spiels und ein nicht ganz glücklicher Spielverlauf in der Endphase der Partie verhinderten ein versöhnliches Ende für die SG. Letztendlich musste man sich den Gästen knapp mit 25:26 geschlagen geben. Somit stehen gegen einen vermeintlich schlagbaren Gegner wieder keine Punkte zu Buche und man befindet sich am Ende der Reihe der abstiegsgefährdeten Teams.

Es spielten:
Schultz, Fackler, Busch (Tor); Huhn, Vogler 4, Seidel 1, Frank 3, Steger 3, Böhme 4/1, Stransky 4/3, Löhr 2, Rust, 4/3


05.12.2009 Nürnberger Zeitung


Elke Kottenstein kehrte mit 46 Jahren ins Tor der Club-Handballerinnen zurück:
«Nächstes Jahr sitze ich wieder auf dem Sofa»


Es war ein triumphaler Abschied in der Saison 2001/2002: Torhüterin Elke Kottenstein hatte soeben den Durchmarsch ihrer FCN-Handballerinnen von der Bayernliga bis in die erste Bundesliga miterlebt. Zu ihrem letzten Spiel im Club-Trikot wurde sie auf Händen in die Halle getragen, von den Fans gefeiert und trug sich schließlich mit einem Ehrentreffer sogar noch in die Torschützenliste ein. Sieben Jahre später kehrte sie für ihren Club auf Parkett zurück – in der Bayernliga.

NZ: Frau Kottenstein, was bewegt einen im fortgeschrittenen Sportler-Alter von 46 Jahren zu einem Comeback?

Elke Kottenstein: Die Verletzungsmisere der ersten Mannschaft. Im Vorfeld der Saison hatte mich Cora Schardt bereits gefragt, aber zu diesem Zeitpunkt ging es eher darum, den einen oder anderen bekannten Namen ins Rennen zu schicken, um Interesse an der Mannschaft zu wecken. Ich hätte nie gedacht, dass es tatsächlich zu einem Einsatz kommt, ich musste mich erst neu ausrüsten, da ich vom Trikot bis zu den Turnschuhen alles verschenkt hatte. Aber es macht sehr viel Spass.

NZ: Ging die Rückkehr zum Sport denn reibungslos vonstatten?

Kottenstein: Gleich zu Beginn habe ich mir einen Muskelfaserriss zugezogen, und im Moment bin ich erkältet. Ansonsten lief es besser, als ich es mir vorgestellt hatte. Man verlernt ja in dem Sinne nichts, ich profitiere von meiner Erfahrung. Was allerdings fehlt, ist die Schnelligkeit.

NZ: Nach so vielen Partien auf hohem Niveau: Waren Sie da vor ihrem Einsatz gegen Sulzbach nervös?

Kottenstein: Ich war so aufgeregt, als wäre ich vorher noch nie im Tor gestanden. Ich wollte erst nicht so recht, habe mich extra lange warm gemacht. Doch dann musste Lydia Wagner verletzungsbedingt das Tor räumen, da gab es kein zurück mehr.

NZ: Haben Sie wieder Blut geleckt?

Kottenstein: Nein, mein Einsatz soll nur eine Übergangslösung sein. Nächstes Jahr sitze ich wieder auf dem Sofa, und Lydia Wagner steht im Tor. Ich halte viel von ihr, sie erinnert mich mit ihrer positiv verrückten Art an mich selbst. Mit 1,60 Metern ist sie höchstens ein bisschen klein für einen Torhüter. Außerdem hoffen wir darauf, dass Maja Gubova nach ihrem Kreuzbandriss zurückkehrt. Insgesamt macht es unglaublich viel Spaß, mich mit den jungen Mädels zu messen, die mich super in die Mannschaft aufgenommen haben.

NZ: Sie arbeiten hauptberuflich als Krankenschwester im Klinikum Nord. Wie lässt sich das mit Ihrem Comeback vereinen?

Kottenstein: Das verträgt sich hervorragend. Ich habe zum Glück eine super Chefin und sehr nette Kollegen, die mir zum Beispiel beim Tausch von Schichten entgegenkommen. Das war schon zu Bundesliga-Zeiten so. Die Kollegen haben zwar gelacht, als sie von meinem Comeback gehört haben, wollen aber demnächst zu meinen Spielen kommen. Auch meine Frau Susanne unterstützt mich, wo sie nur kann.

NZ: Nach Ihrer aktiven Karriere wechselten Sie in den Trainerstab der Club-Handballerinnen, Cora Schardt und Maja Gubova waren Spielerinnen. Jetzt sind die Rollen vertauscht. Schardt und Gubova schwingen das Zepter, und Sie stehen auf dem Platz.

Kottenstein: Es ist sehr schön und manchmal auch ein wenig lustig, Maja Gubova als Torwarttrainerin zu haben. Man kann von ihr unglaublich viel mitnehmen. Ich versuche, so viel wie möglich an meine A-Jugend weiterzugeben, die ich seit diesem Jahr trainiere und an der mein Herz hängt.

NZ: Drücken die beiden Trainerinnen denn manchmal aus alter Verbundenheit ein Auge zu?

Kottenstein: Nein. Ich trainiere dreimal pro Woche mit, obwohl mit Cora nur zwei Einheiten ausgemacht waren. Maja macht mich auf Fehler aufmerksam, die sich im Bewegungsablauf eingeschlichen haben. Ich merke selber, dass ich noch Defizite habe, die es wettzumachen gilt.

NZ: Sie gehören zu denjenigen, die den neuen Verein 1. FCN Handball 2009 nach der Insolvenz des alten Vereins aus der Taufe gehoben haben.

Kottenstein: Es gibt viele helfenden Hände, die dazu beitragen. Klar, einiges muss noch besser werden, aber wir lernen alle gemeinsam. Ich stehe nach wie vor voll hinter dem Projekt. Das, was wir geschaffen haben, ist eine Familie, wie wir sie früher schon einmal hatten. Damals, als wir das Abenteuer «Durchmarsch» von der Bayernliga in die Bundesliga in Angriff genommen haben.

NZ: Sie verfügen nach wie vor über viele Kontakte zur Handballwelt.

Kottenstein: Diese Verbindungen sind geblieben, man muss immer einen Fuß in der Tür behalten. Zum Beispiel werde ich wohl die Anfrage annehmen, mich um die Koordination des Wohltätigkeitsbereiches des Nachrichten-Portals www.handball-world.com zu kümmern. Die Aktion «Handball hilft» sammelt Geld für die Krebshilfe.

NZ: Wie steht es mit dem Kontakt zu ehemaligen Spielerinnen?

Kottenstein: Der ist nach wie vor vorhanden. Ich verfolge ihren Werdegang auch weiterhin. Demnächst besucht uns Sara Walzik, die ja leider verletzungsbedingt nicht zur WM fahren kann.

NZ: Frau Kottenstein, zum Abschluss: Gibt es denn keine negativen Dinge, die Sie über Ihr Comeback zu berichten haben?

Kottenstein: Mir graut höchstens ein wenig davor, den Wetteinsatz einzulösen, den ich für einen Sieg gegen Günzburg in Aussicht gestellt hatte. Ich habe versprochen, mit meinen Mädels in die Disco zu gehen, das ist jetzt demnächst mal fällig. Fragen: Maja Kolonic

04.12.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

4.12.2009
**********************************

Angeschlagen zum Tabellenvorletzten - Clubfrauen gegen die SG Waltenhofen/Kottern

Nur mit einer Torhüterin müssen die Club Handballerinnen am morgigen Samstag, 5.12.09 um 18:00 Uhr in der Kemptener Westendhalle gegen die Frauen vom Bayernligisten SG Waltenhofen / Kottern antreten.
Michaela Müller ist diesmal die einzige Torfrau, da Lydia Wagner und Elke Kottenstein mit Grippe das Bett hüten müssen und Maja Gubova ebenfalls verhindert ist. Daher hofft Trainerin Cora Schardt, dass die Abwehr wieder die gewohnte Agressivität und Konstanz wie vor dem Spiel gegen Gröbenzell zeigt. Weiter wird das Spiel sehr schwierig, da einige Spielerinnen in der Woche dem Training aus Job- und privaten Gründen fernbleiben mussten.

Schardt hat also einige Sorgenfalten auf der Stirn: "Das wird ein ganz schweres Spiel und ich weiss gerade noch nicht, wie wir das bestehen sollen, da meine Mannschaft eine ganze Woche nicht komplett war und auch noch gesundheitlich ziemlich angeschlagen ist."

 
Aufstellung: Müller, Kostowski, Kitza, Liebig, Wolf, Pisu, Schopka, Schulz, Tischner, Knapp, Szücs, Höcht, Hauke


30.11.2009


Pressemitteilung 1.FCN Handball 2009

30.11.2009
*****************************************

Schwacher Auftritt - Clubfrauen verlieren in Gröbenzell


Keine Abwehr, viele technische Fehler und schwache Torhüter, mit diesen Schlagwörtern kann man die Leistung beschreiben, die die Clubhandballerinnen am vergangenen Samstag beim HCD Gröbenzell abgeliefert haben. Daher verloren sie verdient mit 32:29 (19:13).
Entgegen der sonst stark und aggressiv agierenden Abwehr, haben sich die Spielerinnen der Trainerinnen Schardt und Gubova diesmal hilflos und ohne Kampfgeist gezeigt. Kein Heraustreten auf den Gegner sondern passives stehen bleiben war das Problem, das im gesamten Spiel nicht in den Griff zu bekommen war. Dazu leider auch keine gute Torwartleistung der beiden Torhüterinnen, die der Mannschaft vielleicht noch Sicherheit gegeben hätte.
Im Angriff scheiterten die Club-Mädels meist beim 1 gegen 1 da die nötige Bissigheit fehlte. Daher lagen die Nürnbergerinnen auch in der gesamten erste Hälfte hinten, konnten sich auf maximal 3 Treffer annähern.
So ging es in der zweiten Hälfte weiter, weniger als 3 Treffer Abstand waren nicht drin.
"Wenn man fünf Siebenmeter vergibt und schlecht in der Abwehr steht braucht man sich nicht zu wundern, wenn man so ein Spiel verliert. Meine Mannschaft hat heute nichts umgesetzt von dem, was wir uns in den letzten Wochen erarbeitet hatten", so Trainerin Maja Gubova, die diesmal ohne die erkrankte Cora Schardt coachte.

Aufstellung: Kottenstein, Wagner, Liebig (5), Wolf, Pisu (4), Schopka (2), Schulz (8), Tischner (1), Knapp (1/1), Szücs (3), Höcht, Hauke (5)


26.11.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

26.11.2009
*****************************************

Wieder ein Ausflug ins Bayerische - Die Clubdamen spielen gegen Gröbenzell

Am Samstag, 28.11.2009 treten die Club-Girls auswärts um 18:00 Uhr gegen den HCD Gröbenzell an.

Zwei Punkte vom derzeitigen Tabellenzehnten mit nach Hause zu nehmen sind ein Muss, beschwören die beiden Trainerinnen Cora Schardt und Maja Gubova. Zumal Maja Gubova einige Zeit ausfallen wird - sie hat am kommenden Montag ihre Kreuzband-OP vor sich. Daher wünscht sie sich für ihr letztes Spiel vor der Operation, welches sie auch ohne die erkältete Cora Schardt coachen wird, dass die Mädels alles geben und die guten Auftritte der letzten beiden Spiele noch verbessert werden.

Verzichten muss Gubova auch auf Alexandra Kitza, die krankheitsbedingt ausfällt.
Dennoch rechnen sich die Nürnbergerinnen eine Chance gegen Gröbenzell aus wenn sie wieder konstant in der Abwehr agieren und endlich erfolgreicher im Abschluss werden.

 
Aufstellung: Wagner, Kottenstein, Liebig, Pisu, Schulz, Tischner, Knapp, Szücs, Wolf, Kostowski, Hauke, Höcht


23.11.2009 Nürnberger Zeitung


Cora Schardt und Maja Gubova trainieren das Bayernliga-Team
Zwei FCN-Mädchen für alles


NÜRNBERG - Es sieht ein bisschen aus, als würden sie einen Sack Flöhe hüten: Cora Schardt (geborene Christenau) und Maja Gubova, Handball-Ikonen der früheren Meistermannschaft des FCN, trainieren das junge Bayernliga–Team des nach endlosen Querelen neu gegründeten 1. FCN Handball 2009.

Die Club-Halle, einst Schauplatz von umkämpften Bundesliga-Duellen, füllt sich langsam. Mädchen mit bunt gefärbten Haaren laufen sich schwätzend warm, drücken sich hinter dem Rücken des Trainerduos um den einen oder anderen Liegestütz, ehe ihnen der grollende Unterton in Schardts Stimme dann doch noch Beine macht.

«Wir sind konsequenter geworden», ziehen die beiden Trainerinnen lächelnd eine erste Bilanz ihrer Tätigkeit. Es war ein Lernprozess – und zwar für beide Seiten: «Die Mädels haben vorher nicht viel von professionellem Handball mitbekommen. Das wollen wir ihnen Schritt für Schritt näherbringen», beschreibt es Gubova. «Wir auf der anderen Seite mussten uns erst daran gewöhnen, dass bei den Mädchen nicht Handball, sondern das Privatleben an erster Stelle steht. Außerdem ist man als Trainer Mädchen für alles, kümmert sich um alles: von den Bällen über die vergessenen Trikots bis hin zum Kuchen- und Brötchenverkauf.»

Es war nicht gerade ein Traumstart, den die Handballerinnen in der Bayernliga hingelegt hatten: vier Niederlagen in sechs Spielen. «Im Training spielen sie wie die Weltmeister. Im Punktspiel, wenn die Eltern und der Freund auf der Tribüne sitzen, kommt die Aufregung. Und plötzlich traut sich keine mehr, die Verantwortung zu übernehmen», sucht Cora Schardt nach der Ursache für die Schwäche-Phasen, die ihre Mannschaft regelmäßig Punkte kosten. «Diese Black-outs kann ich einfach nicht akzeptieren.» Maja Gubova fügt hinzu: «Es kann nicht sein, das die Mädels den Kopf hängen lassen und sich willenlos ergeben.»

Ein Schritt nach vorn war da die Partie in Günzburg, als die Jung-Handballerinnen endlich einmal die Nerven behielten und mit 23:21 die verdienten Punkte einfuhren. Diese zwei Punkte sind auch ein Verdienst des individuellen Trainings, das Schardt und Gubova jeder Spielerin angedeihen lassen. «Das ist unglaublich viel Trainingszeit, die verlorengeht. Aber es lohnt sich», ist sich das Trainerduo einig.

Und so beschießt Gubova die Torhüter mit Tennisbällen, um die Reaktion zu schulen, während Schardt in der anderen Hallenhälfte versucht, den einen oder anderen Trick weiterzugeben, der schon sie selbst bis ganz nach oben gebracht hat. «Einen Teil dieser Übungen haben wir aus unserem Profi-Programm übernommen», verrät Schardt. Unter anderem auch den berüchtigten 12-km-Lauf, den einst Herbert Müller bei den Club-Frauen eingeführt hatte. «Den haben wir einfach im Blut», lachen beide, «und Kondition ist schließlich wichtig.»

Einen langen Atem mussten die beiden auch auf Vereins-Ebene haben. Denn der Neuanfang in der Bayernliga gestaltete sich alles andere als einfach. Während Schardt von Anfang an dabei war, zögerte Gubova. Zu frisch waren die Wunden nach dem desaströsen Aus der Bundesliga-Mannschaft. «Ich war so tief getroffen, dass ich erst einmal nichts mit der Sache und Handball überhaupt zu tun haben wollte», gibt sie unumwunden zu. «Aber dann hat Cora angerufen, und aus Freundschaft zu ihr und alter Verbundenheit habe ich mich umentschieden.»

«Ich wusste, dass die Menschen im Umfeld bekannte Namen hören wollen», erklärt Schardt ihren Schachzug. Die Torhüterin wollte zunächst noch selbst mitspielen, bei Bedarf aushelfen, ehe sie ein Kreuzbandriss noch vor Saisonstart außer Gefecht setzte. So feierte zuletzt Elke Kottenstein mit 46 Jahren nach sieben Jahren Handball-Ruhestand nach der Verletzung von Lydia Wagner ihr Comeback. «Elke hat ein gutes Auge und kann das Spiel lesen», lobt Schardt. «Ich hätte gerne noch die eine oder andere erfahrene Spielerin im Team.»

Damit es bald wieder aufwärts geht. «Ich habe ein gutes Gefühl», orakelt Schardt. «Wir kommen wieder. Ganz egal, wie lange es dauert.» Am Samstag jedenfalls schaffte das Team mit einem 26:22-Erfolg gegen den ASV Dachau in der mit über 500 Zuschauern ausverkauften Club-Halle den nächsten Schritt nach vorn - unter den Augen der inzwischen in Spanien aktiven früheren Bundesliga-Spielerin Christina Rohde.

Maja Kolonic

22.11.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

22.11.2009
*********************************

Volle Halle, tolle Stimmung, lieber Besuch, eine Notlüge und ein Sieg

Am gestrigen Samstag, 21.11. erkämpften sich die Club Banditas in einer ausverkauften Clubhalle vor über 500 Fans, darunter neben ca. 350 Club-Ultras auch die aus Spanien zu Besuch angereiste Christina Rhode - wichtige 2 Punkte gegen den ASV Dachau in der Bayernliga.

Mit dem Anpfiff begannen die Gesänge und hielten bis nach dem Abfpiff nach 60 Minuten an. 350 Ultras waren gekommen und sangen und schrien die Club-Girls buchstäblich zum Sieg.
Fanbeauftrager Klaus Ritter hatte Gänsehaut: "Das ist wieder Bundesligafeeling. Fast wie am Berliner Platz. Eine unglaubliche Stimmung."

In den ersten zwei Minuten schien die Begeisterung in der Halle den Mädels von Trainerin Cora Schardt fast etwas unheimlich, wirkten sie doch unsicher und kassierten gleich die ersten zwei Gegentore. Dann aber fanden sie Geschmack an der Stimmung und traten merklich sicherer und selbstbewuster den starken Dachauerinen entgegen. Vor allem die Abwehr agierte wieder aggressiv und verhinderte so den ein oder anderen gegnerischen Treffer. Allerdings schlichen sich ca. 10 Minuten vor der Pause wieder etliche Fehlwürfe ein und auch die Abwehr verlor manchmal die Konzentration. Torhüterin Lydia Wagner bekam eine Pause verordnet und Oldie Elke Kottenstein wieder 10 Minuten zum Einsatz. Nachdem es in der gesamten ersten Hälfte eng zuging, konnten sich die Cluberinnen so den knappen Halbzeitvorsprung von 12:11 sichern.

Die Pause machte sich für Lydia Wagner bezahlt, hielt sie doch in der zweiten Hälfte wieder sicher und glänzte mit der ein oder anderen Parade, obwohl sie nach einem Regelverstoss in der 41. Minute für zwei Minuten vom Feld musste. Das Spiel in der zweiten Halbzeit war kampfbetont und torreich. Minütlich erzielten beide Mannschaften Treffer und blieben so nah beieinander, wobei die Nürnbergerinnen fast immer ein bis drei Tore Vorsprung hatten. 15 Minuten vor Schluß war es dann wieder eng und Dachau kam auf 19:18 heran. In dieser Phase hätte die Partie kippen können, allerdings zeigten die Clubgirls diesmal, dass sie wie schon in Günzburg gelernt hatten, weiter zu kämpfen. Das machte sich bezahlt und in den letzten Minuten setzten sie sich wieder mit drei Toren ab. Dachau holte wieder auf und in der 57. Minute stand es 22:21. Die wahnsinnige Stimmung in der Halle wirkte dann aber wie eine Droge und so gelangen den Club-Mädels noch 4 Treffer in einer heißen Schlußphase. Kostowski verwandelt zum 26:22 und Wagner hält in letzter Sekunde nochmals mit einer Glanzparade.

Die Stimmung in der Halle kochte nach Abpfiff über, begeisterte Ultras feiererten ihre Club-Mädels, die sich ausgiebig bedankten. Auch Cora Schardt freute sich: "Ich habe vor dem Spiel geschwindelt und gesagt, dass ich Geburtstag habe und mir zwei Punkte als Geschenk wünsche. Den Wunsch haben sie mir erfüllt. Es hat mich zwar wieder Nerven gekostet aber die Mädels haben jetzt im 2. Spiel gezeigt, dass sie auch in einer Schwächephase weiter kämpfen und diese überwinden können. Hier sehe ich, dass sich etwas bewegt. Der Abschluß ist weiter unser Schwachpunkt. Das müssen wir endlich lernen, den Ball ins Tor zu bringen. Die Kulisse heute war der Hammer. So etwas hat die Bayernliga sicher noch nicht erlebt und wir bedanken uns sehr bei "unseren Ultras"!"

Christina Rhode gefiel es auch in der Club-Halle: "Solche Fans haben wir in Spanien nicht, das ist einfach einmalig hier. Diese Stimmung vermisse ich. Die jungen Spielerinnen haben gut gekämpft. Ein paar Talente sind dabei, da wird hoffentlich wieder etwas entstehen in der Zukunft."

Aufstellung 1. FCN:

Wagner, Kottenstein, Kitza (9/6), Liebig (5), Wolf, Pisu, Schopka, Schulz, Tischner (2), Knapp (1), Szücs (3), Kostowski (3/1), Hauke (3)

ASV Dachau:

Marquard, Wollinger, Voss (5), Imm (2), Höppner, Weidlich (1), Hofmann (2/1), Groß (1/1), Lichtlein (2), Krempl (6), Wawerla (3), Schnell



 
20.11.2009


Pressemitteilung. 1. FCN Handball 2009

20.11.2009
*****************************************

Besuch aus Oberbayern - Die Club-Handballerinnen gegen Dachau       


Am morgigen Samstag, 21.11. 2009 wird es in der Halle am Valznerweiher hoch hergehen. Um 18:00 Uhr ist Anpfiff gegen den Tabellensiebten ASV Dachau.

Die Club-Bandidas freuen sich auf eine volle Halle und lautstarke Unterstützung, da die Club-Ultras Ihren Besuch angekündigt haben. Mit diesen Fans im Rücken wird das Spiel gegen die gegnerische Mannschaft von Trainerin Marion Peccolo eine heiße Kiste.
Interessant wird es auch sein, die Trainerinnen beider Teams zu beobachten, ist doch eine weibliche Trainerin im Frauenbereich leider immer noch eine Ausnahme.

Die Dachauerinnen gewannen am vergangen Samstag mit 29:28 knapp gegen den HCD Gröbenzell, sind aber ein sehr starker Gegner, gegen den die Club-Mädels über 60 Minuten konzentriert und energisch auftreten müssen, um die Punkte in Nürnberg zu behalten.


 
15.11.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

15.11.2009
*********************************

2 Punkte aus dem Schwabenland - Helfried Müller fand es prima

Unter den Augen des ehemaligen Co-Trainers Helfried Müller erkämpften sich die Club-Handballerinnen am gestrigen Samstag beim schwäbischen Rivalen VfL Günzburg zwei wichtige Punkte.
Eine überzeugende erste Halbzeit, in der die Mädels von Cora Schardt selbstbewusst und ballsicher agierten, wurde mit 7:10 abgeschlossen.
In den ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte konnten sich die Nürnbergerinnen sogar bis auf 7:15 absetzen, so dass der Günzburger Trainer bereits in der 33. Spielminute die grüne Karte ziehen musste. In der 42. Minute waren die Club-Mädels mit 9:18 scheinbar unerreichbar davon gezogen. Dann besann sich Günzburg aber der Ansprache ihres Trainers Harald Jeckel und sie kämpften sich über 14:19 auf 18:18 heran. In diesen 10 Minuten (43. bis 53. Spielminute) zeigte der Club Nerven. Etliche Fehlpässe und Ballverluste waren die Folge, so dass beim Stand von 20:20 die Partie wieder offen war. Dazu kam, dass Larissa Knapp in der 57. Minute mit der roten Karte aufgrund eines Fouls vom Platz gehen musste. Dennoch kämpften sich die Mittelfränkinen wieder heran und zeigten in den letzten Spielminuten, dass sie ein Spiel drehen können.
Der gehaltene 7-Meter von Lydia Wagner und weiter zwei gute Paraden baute das Team von Schardt auf und somit sichteren sich die Nürnbergerinnen die zwei Punkte mit einem 21:23 Sieg.
Heli Müller zeigte sich nach der Partie sehr interessiert und gab Cora Schardt einige Tipps von Fachmann zu Fachfrau. "Hier steckt durchaus Potenzial drin, man muss aber noch an individuellen Fehlern arbeiten und die Mannschaft noch mehr zusammen schweißen", so Müller.
Cora Schardt war über den Sieg sehr erleichtert: "Die Mädels können kämpfen und auch nach einer Schwächeperiode wieder aufholen. Das war wichtig für die Moral meiner Mannschaft und auch für meine eigene" sagte sie mit einem Augenzwinkern. Beste Spielerin war heute Eva Kostowski, die mit ihren sieben Treffern und 4 verwandelten 7-Metern entscheidend zum Sieg beitrug. Der Club konnte sich somit vom 10. auf.den 9. Tabellenplatz verbessern.

Aufstellung 1.FCN:
Wager, Simmerlein, Kitza, Liebig (2), Pisu (4), Schulz (4), Tischner (1), Knapp (1), Szücs (1), Kostowski (7/4), Hauke (3)

 

13.11.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

13.11.2009
*************************************

Ausflug nach Schwaben - Die Clubfrauen treten gegen den VfL Günzburg an

Am morgigen Samstag um 20:00 Uhr laufen die Club-Handballerinnen in der Günzburger Rebayhalle beim Tabellenelften auf. Die Mannschaft aus dem Schwabenland ist in einer ähnlichen Situtation wie der Club. Sollte das Team von Trainer Harald Jekel gegen die Nürnbergerinnen verlieren, droht der Absturz auf den letzten Tabellenplatz. Ebenso wie bei den Mittelfränkinnen ist in Günzburg der Kopf der Spielerinnen das Problem, nicht das Können.
Daher geht Trainerin Cora Schardt von einer sehr heißen und emotionalen Begegnung aus. "Günzburg ist hochmotiviert und wird uns nichts schenken. Aber wir haben wir auch die Chance endlich unser Können umzusetzen.Die Punkte müssen wir mit nach Nürnberg nehmen, um selbst endlich aus dem Keller zu kommen."
Beim Club liegen Elke Kottenstein und Kathrin Hauke mit einer Erkältung im Bett. Eine gute Nachricht gibt es aber, Lydia Wagner kann wieder spielen. Der Verdacht auf Kreuzbandriß hat sich nicht bestätigt.

Aufstellung:
1. FCN: Wagner, Müller, Kitza , Liebig, Wolf, Pisu, Schopka, Schulz, Tischner, Knapp, Szücs, Kostowski, Höcht

12.11.2009 Homepage Günzburg


VfL Handball:  Damen 1 -  FC Nürnberg 09   " Matchball "  Spiel in Rebayhalle


Auf einen der großen bayerischen Traditionsvereine treffen die Günzburger Handballerinnen am Samstag (20 Uhr) in der Rebayhalle. In der Bayernliga empfangen sie den 1. FC Nürnberg 09, die Handballabteilung des „Clubs“.
Die Ausgangslage: Verlieren ist quasi strengstens verboten. Die Partie ist das erste richtige Kellerduell in der Bayernliga. Nürnberg kommt nach dem Zwangsabstieg (siehe „Der Gegner“) nicht in Tritt und hat erst einmal gewonnen, Günzburg stolpert ebenfalls seit Wochen durch die Liga. Bei einer weiteren Niederlage droht dem VfL im schlimmsten Fall sogar der Absturz auf den letzten Tabellenplatz. „Es ist die gleiche Ausgangslage wie vor einer Woche“, meint Günzburgs Trainer Harald Jekel. Der Mannschaft sei noch immer die Unzufriedenheit der vergangenen Wochen anzusehen. „Niemand versucht, die Situation schön zu reden“, so der Trainer weiter.
So wollen sie spielen: Die Fehler, meint Jekel, habe man nicht lange suchen müssen. Er warf seiner Mannschaft vor Wochenfrist vor, nicht mit dem nötigen Einsatz und der richtigen Einstellung ans Werk gegangen zu sein. Und auch unter der Woche scheint es im Training ernste Worte gegeben zu haben. Die Erkenntnis: „Wir müssen uns gegen Nürnberg ganz anders präsentieren. Und das werden wir auch“, sagt der Coach. Schließlich sei das nötige Potenzial, um in der Bayernliga bestehen zu können, vorhanden. Einzig die erlösende Initialzündung blieb bislang aus.

Der Gegner: Die goldenen Zeiten liegen noch gar nicht so lange zurück: 13 Mal wurden die Handballerinnen des 1. FC Nürnberg deutscher Meister, vergangenes Jahr spielten sie noch in der Champions-League. Dann kam der große Knall. Der Verein musste Insolvenz anmelden, wurde im Juni neu gegründet und spielt jetzt in der Bayernliga. Auch wenn der „Club“ längerfristig den Aufstieg in die Regionalliga anpeilt, steht nun erst einmal die Jugendarbeit im Vordergrund. Trainiert wird die junge Mannschaft von der ehemaligen Nationalspielerin Corina Schardt, vormals Christenau, und Marianna Gubova, einer ehemalige Bundesliga- und slowakische Nationaltorhüterin.

10.11.2009 Nürnberger Zeitung

Winkelhaid jubelt, Club-Mädels stagnieren

Bayernliga-Handball: Zwischen Freude und Frust

Bayernliga-Handball: Zwischen Freude und Frust

!

NÜRNBERG - Winkelhaid punktete in der Bayernliga, der HC Erlangen II eilt in der Landesliga Nord von Sieg zu Sieg. Eitel Sonnenschön, nur die Club-Mädels haben beim Neustart in der Bayernliga weiterhin so ihre Probleme.

Frauen-Bayernliga

TSV Bergtheim – HC Erlangen 36:26 (20:16) – Jetzt hat es auch den HC Erlangen erwischt: Im Spitzenspiel in Bergheim konnten die Gäste nicht ihre Bestform abrufen und verloren deutlich mit 26:36. Erlangen konnte in der Startphase die Partie offen gestalten, ehe sich die Gastgeberinnen sich bis zur Pause absetzen konnten. Nach dem Wechsel hatten die Gäste nicht die nötige Ruhe, die Angriffe diszipliniert anzusetzen. Bergtheim nutzte die abgefangenen Bälle zur einer regelrechten Flut von Konterangriffen und beim 25:19 war die Partie entschieden.

HCE: Kolbeck, Ebersberger – L.Mergner (4), Sumperl (1), Gründel (2), Elfinger (12/7), M.Mergner (1), Endres (3), Gößwein (1), Heydrich (1), Kränzlein (1), List.

1. FC Nürnberg – TSV Sulzbach 22:25 (9:12) – Die junge Mannschaft des 1. FC Nürnberg unterlag 22:25 gegen den TSV Sulzbach und bleibt damit im Tabellenkeller. Für die neuformierte Mannschaft wird es eine harte Saison. Davon konnten sich die Zuschauer in der Begegnung gegen die körperlich überlegenen Gäste überzeugen. In einer Partie, in der erst in der 9. Minute das erste Tor fiel, zeigte das Team von Ex-Nationalspielerin Cora Schadt nicht die nötige Körpersprache, um erfolgreich sein zu können. Erfreulich war der verbesserte Aufritt nach dem Wechsel, als die Gastgeberinnen ihr Potenzial andeuteten. Noch vier Minuten vor Schluss lag der Club in Führung, ehe die Gäste der Partie drehten. Übrigens: Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Lydia Wagner, stand "Oldie" Elke Kottenstein die letzten elf Minuten im Club-Tor.

1.FCN: Wagner, E. Kottenstein – Simmerling, Kitza (3/2), Kostowski (1), Pisu (2), Schopka, Schulz (3), Tischner, Knapp (2), Haucke (4), Szücs (2), Liebig (7).

HSG Würm – TSV Winkelhaid 34:36 (20:16) – Hart kämpfen mussten Winkelhaids Handballerinnen, um bei der HSG Würm beide Punkte mitzunehmen. Trotz einer dünnen Personaldecke hielten die Gäste in einem heißen Spiel gut mit. Meist lag das Team von Tom Hankel in Würm in Rückstand, blieb aber dran und hatte das bessere Ende für sich. nach der Führung zum 34:33 hielt Wiesend im Tor ihr Team mit gelungenen Paraden im Spiel, ehe Oberthaler, die aus privaten Gründen den Winkelhaiderinnen zum letzten Mal zur Verfügung stand, den entscheiden Treffer setzte.



08.11.2009 Abendzeitung

Elke Kottenstein: Comeback mit 46

  • Nach sieben Jahren im Vorruhestand: Elke Kottenstein (46) kehrte gegen Sulzbach ins FCN-Tor zurück.
  • Foto: Zink/JüRa

Hot Banditas jetzt mit viel Erfahrung im Tor – aber wieder ohne Punkte

NÜRNBERG
Sie sind wild entschlossen, hoch talentiert und fleißig – nur mit dem Umsetzen dieser Tugenden tun sich die blutjungen Handballerinas des 1. FC Nürnberg noch schwer. Oder anders ausgedrückt: Den selbst ernannten Hot Banditas fliegen in ihrer Premieren-Saison in der Bayernliga die blauen Bohnen nur so um die Ohren. „Wir müssen körperlich noch mehr dagegenhalten, da ist noch zu viel Angst auf dem Platz“, stöhnte Trainerin Cora Schardt nach der 22:25 (9:12)-Heimniederlage gegen den HC Sulzbach, bei der die Banditas vor 300 Zuschauern erst nach der Pause auf Betriebstemperatur kamen.

Krankenschwester hat wieder Blut geleckt

Einen Kaltstart von Null auf Hundert musste Elke Kottenstein hinlegen. Als FCN-Torfrau Lydia Wagner mit Knieproblemen das Handtuch warf (49.), nahm die 46-Jährige, die nach dem Bundesliga-Aufstieg 2002 ihre Karriere beendet hatte, den Platz zwischen den Pfosten ein. Und die Krankenschwester hat offenbar wieder Blut geleckt: „Ich werde jetzt noch intensiver trainieren, damit ich der Mannschaft noch mehr helfen kann.“ Oder anders ausgedrückt: Elke ist gekommen, um zu bleiben. Erfolgreichste Nürnberger Werferin war die 18-jährige Gina Liebig mit sieben Treffern. G. S.


08.11.2009

Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

8.11.2009
********************************

Kampfgeist erst in der 2 Halbzeit war zu wenig - Clubfrauen unterliegen gegen den HC Sulzbach

Ein wenig ist man an den Fußball-Club erinnert. Eine junge, unerfahrene Truppe, die siegen will, der aber noch die nötige Erfahrung und ein Stück Härte und Mut fehlt. So könnte man auch die Club-Handballerinnen in der Bayernliga 2009 beschreiben. Ein Team mit Talenten, Willen und Fleiß, was aber im Spiel noch nicht genug umsetzen kann.

Beim gestrigen Spiel gegen den favorisierten HC Sulzbach konnten die Mädels von Trainerin Cora Schardt erst in der 2 Hälfte zeigen, dass sie kämpfen können und siegen wollen. Das war allerdings leider zu spät und somit unterlagen die Nürnbergerinnen in eigener Halle vor ca. 300 Zuschauern mit  22:25 (9:12).

Symptomatisch und für die Zuschauer eine harte Geduldsprobe waren die torlosen ersten 9 Minuten. Man wähnte sich doch fast auf dem Fußballplatz nebenan. Neben zahlreichen Fehlwürfen aufs gegnerische Tor und zu wenig Zweikampf sowohl in Angriff als auch in Abwehr, zeigten beide Mannschaften deutliche Unsicherheiten und kamen einfach nicht ins Spiel.
Sulzbach "erlöste" dann das Publikum mit dem ersten Tor nach 9 Minuten und 2 Minuten später gelang auch dem Club der erste Treffer.
Das Fazit der ersten Hälfte war eine erkennbare Angst vorm körperlich überlegenen Gegner, die sich auch in einer zu passiven Abwehrleistung zeigte. Kaum eine Spielerin wagte sich aus der geschlossenen Formation hervor, was Sulzbach zu viele freie Torwürfe gestattete.

Nach der Pause rissen sich dann die Clubmädels zusammen und man spürte, dass die Mannschaft durchaus eine souveräne Leistung abzuliefern vermag, wenn sie nur an sich glaubt und auch den Körpereinsatz beim Zweikampf nicht scheut. Am Mittelblock der Abwehr scheiterten die Oberpfälzerinnen jetzt öfter, hier muss aber auf Außen noch besser aufgepasst werden. Der erste Ausgleich gelang den Clubfrauen in der 45. Minute durch Gina Liebig, die auch erfolgreichste Torschützin war.
Großes Pech traf den Club dann in der 49. Minute. Torhüterin Lydia Wagner, die schon im Training mit Knieproblemen zu kämpfen hatte, schied verletzt aus. Somit musste Oldie Elke Kottenstein zwischen die Pfosten, die immer noch perfekte Pässe werfen kann.
Leider reichte aber die deutlich stärkere 2. Hälfte und die Führung in der 56. Minute nicht mehr aus und mehrere vergebene 7-Meter im gesamten Spiel brachen dem Club dann doch noch das Genick, nachdem bis 2 Minuten vor Schluß immer wieder ausgeglichen wurde.

Letztendlich muss man leider auch wieder die Schiedsrichterleistung auf beiden Seiten bemängeln. Das junge Gespann agierte meist überfordert und uneinheitlich, man muss fast sagen, es wurde mit zweierlei Maß gepfiffen. Schrittfehler oder Stürmerfouls wurden nicht gesehen und man wünscht dem Duo möglichst schnell mehr Erfahrung und Souveränität für die Zukunft.

Aufstellung:
1. FCN: Wagner (1-48), Kottenstein (49-60), Simmerlein, Kitza (3/2), Liebig (7), Wolf, Pisu (2), Schopka, Schulz (3), tischner, Knapp, Szücs (2), Kostowski (1), Hauke (4)

HC Sulzbach: Ernst, Viechtl, Scheidler (1), Kopp (5/2), Steiner, Pelikan, Fleißner (4), Haske, Steiner (5), Herrmann (3), Schlosser (5/3), Rösl (2), Mühlberger



06.11.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

6.11.2009
******************************************

Nach der Pflicht folgt die Kür - Morgen geht es gegen den HC Sulzbach um 2 Punkte

Am morgigen Samstag um 16:00 Uhr empfangen die Club-Handballerinnen den Liga-Konkurrenten und derzeitigen Tabellendritten der Bayernliga, HC Sulzbach in der Halle am Valznerweiher.
Nach dem Pokalerfolg am vergangenen Wochenende in der Oberpfalz, wollen die Spielerinnen von Cora Schardt auch die Ligapunkte in Nürnberg behalten.
Dies wird allerdings eine schwere Aufgabe, kann doch Trainer Jürgen Heubeck diesmal wieder auf mehr Stammspielerinnen zurückgreifen.
Komplett wird das Team jedoch wohl nicht auflaufen, da noch einige Spielerinnen aus Sulzbach durch Erkältung angeschlagen sind.

Umso wichtiger für die Clubfrauen wird wieder die Unterstützung des Publikums sein. Wir hoffen, auch die Ultras feuern ihre Mädels lautstark an, denn wie schon gegen Winkelhaid, wirkt eine volle Halle und lauter Beifall wie ein "8er Mann".

Cora Schardt kann wohl auf die gesamte Mannschaft zurückgreifen. Wenn die Abwehrleistung weiterhin so stabil ist und der Angriff endlich mit mehr Effizienz und Nachdruck agiert, könnte eine Überraschung gegen Sulzbach möglich werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Einstellung der Nürnbergerinnen über volle 60 Minuten stimmt.



04.11.2009 Homepage Sulzbach


HC-Mädels zu Gast beim 1.FC Nürnberg 09

Team will weiter in der Erfolgsspur bleiben


Sulzbach (lis). Neues Spiel, neues Glück: am Samstag treffen die Sulzbacher Handballerinnen nach dem Pokalaus erneut auf den 1. FC Nürnberg 09, doch diesmal wollen sich die HC-Mädels nicht die Punkte rauben lassen, sondern diese aus der Frankenmetropole in die Oberpfalz entführen. Anpfiff am sechsten Spieltag in der Bayernliga ist um 16 Uhr in der Sporthalle am Valznerweiher.
Das Team von HC-Trainer Jürgen Heubeck, das im Pokalspiel ersatzgeschwächt angetreten war, wird auch diesmal nicht in bester Verfassung gegen Nürnberg auflaufen können. Dafür sorgte eine Erkältungs- und Grippewelle in der nördlichen Oberpfalz, die einige Spielerinnen außer Gefecht gesetzt hat. Zwar war das Mittwochstraining einigermaßen besucht, doch gab es kaum eine Spielerin, die zwischenzeitlich nicht zum Taschentuch greifen musste. So war die Quote an technischen Fehlern sehr hoch, was dem Trainer sichtlich Sorgenfalten bereitete.
Dennoch kehren mit Maria Schlosser und Diane Rösl zwei erfahrene Spielerinnen zurück ins Team, die zuletzt krankheitsbedingt nicht zur Verfügung standen. HC-Torfrau Babsi Viechtl und Rückraumspielerin Petra Fleißner mussten im Training noch pausieren und werden voraussichtlich erst am Freitag wieder trainieren können. Hinter dem Einsatz von Julia Haske, Tanja Pelikan und Kristina Steiner steht allerdings noch ein großes Fragezeichen.
Auch die Nachwuchsspielerinnen könnten erneut zum Einsatz kommen, würden dann aber der zweiten Damenmannschaft für ein Spiel nicht zur Verfügung stehen.
Die Mannschaft von FCN-Trainerin Cora Schardt, die im Pokal ebenfalls ohne Eva Kostovski und Agnieska Tobiasz angetreten waren, wollen gerade vor heimischer Zuschauerkulisse den Erfolg im Pokalwettbewerb wiederholen. Somit wird es sicherlich ein heißer Tanz auf dem Parkett. Die Herzogstädterinnen würden sich über zahlreiche und lautstarke Schlachtenbummler freuen, um dann gemeinsam weiter nach Amberg zum Derby der Herrenmannschaften zu reisen.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Jenni Ernst;
Feld: Vroni Herrmann, Tanja Pelikan (?), Franzi Scheidler, Petra Fleißner, Maria Schlosser, Lisa Steiner, Melli Kopp, Franzi Luber, Steffi Häckel, Julia Haske (?), Marina Mühlberger, Diane Rösl, Kristina Steiner (?);



01.11.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

1.11.2009
************************************

Eine Runde weiter - Die Club Handballerinnen gewinnen im Pokal

Das "Testspiel" (3. Pokalrunde im Molten CUP) vor der Ligapartie gegen den HC Sulzbach haben die Spielerinnen von Cora Schardt zwar mühsam, letztendlich aber verdient mit 21:24 (Halbzeit 7:9) gewonnen.

Einen holprigen Start mit vielen Unsicherheiten und Ballverlusten legten die Club-Frauen beim verletzungsgeschwächten HC Sulzbach hin. Wäre das Team aus der Oberpfalz komplett gewesen, hätten die Nürnbergerinnen sicher keine Chance gehabt, mit einem Vorsprung von 2 Toren in die Pause zu gehen.
Vor allem der Angriff war wieder der Schwachpunkt. Beim 1:1 Spiel wurde deutlich, dass die guten Trainingsleistungen immer noch nicht auf dem Platz umgesetzt werden. Hier fehlt es am nötigen Selbstbewußtsein und an der Übersicht. Allein die relativ stabile Abwehr und eine gute Torwartleistung von Lydia Wagner sicherte den Vorsprung gegen das Sulzbacher Ersatzteam.

Nach der Pause setzte Trainerin Schardt dann doch die durch eine Erkältung geschwächte Sarah Wolf ein, die trotz Fieber endlich Ruhe und Struktur ins Nürnberger Spiel brachte und mit etlichen guten Zuspielen gleich die ersten 3 Treffer (2 x Pisu, 1x Höcht) in der zweiten Hälfte einleitete. In der 35. Minute verletzte sich Kitza beim Torwurf (Prellung am Steißbein) und konnte erst kurz vor Schluß wieder eingesetzt werden. Torhüterin Michaela Müller hielt in der 37. Minute einen 7-Meter, was die Stimmung bei den Nürnbergerinnen noch weiter verbesserte.
Allerdings wurden auch insgesamt 4 von 5 7-Meter in der Partie vergeben.

Insgesamt war der Auftritt der Club-Frauen nach der Halbzeitpause deutlich stärker und organisierter. Dennoch sind die Schwächen im Angriff noch unübersehbar und es ist unbedingt notwendig, hier die guten Trainingsleistungen endlich auch auf dem Platz zu zeigen.
Trainerin Cora Schardt: "Wir haben noch sehr viel Arbeit vor uns und die Spielerinnen müssen einfach mehr Selbstbewußtsein an den Tag legen. Wollen wir im Ligaspiel am kommenden Wochenende gegen Sulzbach bestehen, so müssen wir viel stärker in die Zweikämpfe gehen und nicht immer so überschnell und hektisch abschließen."

Am kommenden Samstag, 7.11. um 16:00 Uhr ist der HC Sulzbach dann in der Clubhalle zu Gast, zum nächsten Ligaspiel. Hier wird wieder die reguläre Mannschaft der Oberpfälzerinnen zum Einsatz kommen.

Aufstellung:
1. FCN: Wagner 1.-52.), Müller (bei 2 7-Metter und ab der 53. Minute), Kitza (2/1), Liebig (1), Wolf (1), Pisu (3), Schopka (5), Schulz (1), Tischner (3), Knapp (3), Szücs (3), Höcht (2)

HC Sulzbach: Ernst, Scheidler (4), Kopp (4/4), Haske (2), Steiner (6), Hermann (3), Mühlberger, Häckl (1), Luber (1), Weiß


30.10.2009

Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

30.10.2009
*************************************

Pokalspiel in Sulzbach-Rosenberg

Am Samstag, 31.10.2009 treten die Club-Handballerinnen gegen den Liga Konkurrenten HC Sulzbach-Rosenberg in der dritten Pokalrunde an. Um
18:30 Uhr ist Anpfiff in der Sulzbacher Realschulturnhalle. Das Spiel ist eine gute Gelegenheit, vor der Begegnung in der Punkterunde am kommenden Wochenende, sich auf den Gegner einzustellen und Spielvarianten zu testen.
Natürlich ist das Ziel der Club-Mädels, wieder an ihr Können zu glauben und diesen starken Gegner - immerhin Tabellenerster der Bayernliga - in die Schranken zu weisen. "Die Partie wird ein schwere Brocken, diese Mannschaft ist ein anderes Kaliber als die bisherigen Kontrahenten" meint Trainerin Cora Schardt.
"Die Deckung muss wieder deutlich besser funktionieren und im Angriff müssen die Würfe auch im gegnerischen Netz landen. Die Abwehr Leistung war in den letzten Spielen über längeren Strecken ordentlich, dennoch haben wir im Angriff viel zu viele Bälle umnütz weggeworfen, daran müssen wir sehr viel arbeiten" so Schardt.
Dem Gegner aus der Oberpfalz soll möglichst ein Bein gestellt werden und die Clubtrainerin hofft, vielleicht für eine kleine Überraschung sorgen zu können. Das allerdings wird bei dieser Auswärtspartie besonders schwer, wobei immerhin die gesamte Mannschaft zur Verfügung steht.


 

28.10.2009 Vorbericht Sulzbacher Homepage


BHV-Pokal: HC-Mädels empfangen "Hot Banditas" des 1.FC Nürnberg 09


Sulzbach setzt auf Youngsters im Pokalderby

Sulzbach (lis). Am Samstag kommt es in der 3. Pokalrunde des BHV Molten Cups zum ersten Aufeinandertreffen zwischen dem HC Sulzbach und dem 1.FC Nürnberg 09, ehe sich beide Mannschaften nächste Woche erneut in der Punkterunde in der Bayernliga miteinander messen. Anpfiff des Pokalderbys ist um 18:30 Uhr in der Sulzbacher Realschulturnhalle.
Der 1.FC Nürnberg 09 ist der Nachfolgeverein des insolvent gegangenen 1. FC Nürnbergs, der jahrelang fester Bestandteil der Damenbundesliga und der Handball Championsleague war und sowohl auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene viele Erfolge feiern konnte.
Doch mittlerweile haben die meisten Bundesligaspielerinnen des deutschen Meisters 2008 , das aus finanziellen Gründen sinkende Schiff des Clubs verlassen und der 1. FC Nürnberg 09 muss vorerst kleinere Brötchen backen.
Übrig geblieben ist ein sehr junges Team, die meisten Spielerinnen stammen aus der Bayernligamannschaft oder der eigenen Jugend. Trainiert wird der neue Club von keinen anderen als von Cora Schardt und Maja Gubova, die selbst einst als Spielerinnen den 1. FC Nürnberg bis in die 1. Bundesliga brachten. Doch das Team vom Valznerweiher konnte bislang nicht wirklich überzeugen und findet sich im unteren Mittelfeld der Bayernliga wieder. Als „Hot Banditas“ konnten sie bislang lediglich einen einzigen Sieg einfahren. Doch die Nürnbergerinnen können sehr wohl Handball spielen. Besonders in den Bereichen Athletik, Schnelligkeit und im Tempogegenstoß liegen die Stärken der Handballerinnen aus der Frankenmetropole. Mit Eva Kostowski konnte der 1. FC Nürnberg 09 zuletzt eine erfahrene Leitfigur aus der Bundesligazeit reaktivieren.
HC-Trainer Jürgen Heubeck sieht das Pokalspiel mehr als Vorbereitung auf das Punktespiel nächste Woche. Mit Kristina Steiner und Diane Rösl fehlen dem HC Sulzbach zwei wichtige Säulen in der Defensive und so bleibt Jürgen Heubeck nichts anderes übrig, als auf dieser Position zu experimentieren. Auch die jungen Nachwuchsspielerinnen des HC Sulzbach sollen die Gelegenheit bekommen, viel Spielpraxis zu sammeln. Mit Marina Mühlberger, Steffi Häckel und Franzi Luber werden alle drei A-Jugendliche in das Aufgebot berufen.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Jenni Ernst;
Feld: Vroni Herrmann, Tanja Pelikan, Franzi Scheidler, Maria Schlosser, Steffi Häckel, Petra Fleißner, Lisa Steiner, Melli Kopp, Franzi Luber, Julia Haske, Marina Mühlberger;

1. FC Nürnberg 09:
Tor: Müller, Wagner;
Feld: Silvia Szücs, Pari Afgan, Franziska Melies, Elena Tischner, Gina Liebig, Julia Schopka, Karoline Resech, Eva Kostovski, Laura Pisu , Sara Mickert, Pia Simmerlein, Kathrin Hauke, Alexandra Kitza, Miriam Schulz, Sara Wolf, Agnieszka Tobiasz;



25.10.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

25.10.2009
******************************

Leichtfertig 2 Punkte verschenkt - Die Clubhandballerinnen verlieren gegen Etwashausen

Den meisten der knapp 30 mitgereisten Fans und Eltern des Nürnberger Bayernligisten in Etwashausen, hat das Spiel der Clubdamen gegen Etwashausen die Sprache verschlagen. Die von Cora Schardt und Maja Gubova trainierte Damenmannschaft bot gegen das Team vom TV Etwashausen in der ersten Hälfte über 30 Minuten eine desolate Leistung und verlor am Ende vor ca. 200 Zuschauern verdient mit 20:18
(Halbzeit: 10: 6).

Den Nürnbergerinnen glückte im Angriff zu wenig ( 6 Tore  in der 1. Halbzeit), 8 Mal wurden nur Pfosten und Latte getroffen. Das Team von Anni Placht nutzte seine Chancen und baute die Führung kontinuierlich auf 10 zu 6 zur Halbzeitpause aus. "In der Deckung standen wir nicht konsequent, in der ersten Halbzeit hat keine Spielerin ihre Leistung abrufen können und ich bin sehr enttäuscht „ so Schardt.

Nach der Halbzeitpause und der Standpauke von Cora Schardt zeigten die Club-Mädels ein anderes Gesicht. "Wir haben uns vorgenommen zu Kämpfen, gut in der Deckung zu stehen und vorne konzentriert zu werfen – das hat gut geklappt. Wir sind noch mal ran gekommen, 3 mal bis auf ein Tor: 12 zu 11 , 17: 16 und 18 : 17. Mehr war nicht drin. Die Mitschuld  nur auf das Schiedsrichtergespann zu schieben wäre unfair, aber sie haben ihren Teil zu der Niederlage beigetragen“ zeigte sich  Cora Schardt mit der Leistung der Duos nicht einverstanden. Allein 16 Minuten standen die Nürnbergerinnen nur zu fünft auf dem Feld. „Eine unschöne Äußerung des Unparteiischen nach dem Abpfiff möchte ich nicht weiter kommentieren. Auch Schiedsrichter sollten einer Kritik offen gegenüberstehen um ihre Leistung zu verbessern" äußerte sich Schardt nach dem Spiel.

Zumindest in der 2. Hälfte konnten die Mittelfranken noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Die Entscheidung fiel allerdings schon durch die schwache Leistung in der 1 Halbzeit.

Aufstellung:  Wagner, Müller, Kitza (1), Wolf, Pisu (4), Schopka, Schulz (1), Tischner, Knapp (2), Kostowski (5/1), Hauke (2), Höcht (1), Szücs (2
)

 

24.10.2009 Mainfranken24.de


Handball: Damen des TV Etwashausen empfangen 1. FC Nürnberg


Franken-Derby in Etwashausen - Die Handballerinnen des TV Etwashausen erwarten am Samstag einen schweren Gegner in der Bayernliga: Der Deutsche Meister des letzten Jahres – der 1. FC Nürnberg ist zu Gast im Sickersgrund. Der Meister von 2008 spielte in der letzten Saison noch Champions-League, wurde dann aber aus finanziellen Gründen abgemeldet. Steffi Placht, Trainerin in Etwashausen geht von einer 50:50 Chance auf einen Sieg aus. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr 15 im Sickersgrund-Sportzentrum

 

23.10.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

23.10.2009
***********************************

Mit Optimismus zum Aufsteiger

Am morgigen Samstag, 24.10.2009 um 18:15 Uhr treten die Club Handballerinnen beim unterfränkischen Aufsteiger TV Etwashausen in der Kitzinger Sickergrundhalle an.
Die Mannschaft aus Kitzingen ist in der Bayernliga bisher ein unbeschriebenes Blatt, hat allerdings in Trainerin Steffi Placht - eine ehemalige Bundesligasspielerin der DJK Würzburg - ein Handball Urgestein als Frontfrau, das seiner Mannschaft mit Sicherheit viel Rüstzeug für diese Liga gibt.

Die Manschaft des TV Etwashausen zählt zu den jüngsten der Liga und ist aus vielen ehemaligen Jugendspielerinen gewachsen. Die Mehrzahl spielt seit Jahren zusammen, man kennt sich also und ist aufeinander eingespielt. Am vergangenen Wochenende gewannen sie knapp gegen HCD Gröbenzell mit 19:20. Dies war allerdings auch der erste Saisonsieg des Liga-Neulings.

Daher müssen die Club Mädels an ihre gute Leistung gegen Winkelhaid anknüpfen und von Anfang an mit hohem Tempo ins Spiel gehen. Wenn die Abwehr wieder so kompakt steht und die Torchancen sicherer verwandelt werden, hat die Mannschaft von Cora Schardt eine gute Chance, hier die nächsten 2 Punkte einzufahren. Bis auf Gina Liebig, die studienbedingt fehlt, kann Schardt auf den kompletten Kader zurück greifen.



20.10.2009


1. FCN: Eva Kostowski spielt wieder für Nürnberg

Handball-Aushilfe muss dafür ihre Familie ein bisschen vernachlässigen


NÜRNBERG - Den Einstand hatten sich die Handballfrauen des 1. FC Nürnberg 09 in der Bayernliga etwas anders vorgestellt. Die jungen Nachfolgerinnen des Ex-Bundesligisten gingen mit einer Hypothek von 0:6 Punkten ins Nachbarduell gegen den TSV Winkelhaid. Eva Kostowski, die den Club-Höhenflug samt Aufstieg in die Eliteliga 2002 mitgemacht hat, ist auch jetzt nach zwei Jahren Pause beim Neuanfang dabei. Sie macht ihren Mitspielerinnen Mut, mit Erfolg: Gegen Winkelhaid (21:18) gab es prompt den ersten Sieg.

Das Handball-Gen kann (und braucht) Eva Kostowski nicht verleugnen. Zwar hat sie oft unter der sportlichen Dominanz ihrer Mutter gelitten, fühlte sich mit ihr verglichen und dadurch unter Druck gesetzt. «Was Handball angeht, bin ich nicht wie meine Mutter, an dieses Niveau komme ich nicht heran», hat sie schon bald erkannt.

Erfahrung von 101 Länderspielen für Polen

Denn Anka Kostowski spielte bis 1989 beim Club in der Bundesliga, war mit der Erfahrung von 101 Länderspielen für Polen und ihrem Ehrgeiz eine der Leitfiguren. Aber das ist Vergangenheit, inzwischen hat die 29-jährige Tochter ihr Studium der Textilbetriebswirtschaft abgeschlossen, beruflich als Mode-Einkäuferin bei der Quelle Fuß gefasst, ist seit sechs Monaten Mutter eines Sohnes - hat also ihren eigenen Weg konsequent und erfolgreich gefunden.

Trainiert von der Mutter

Der Handball war seit dem fünften Lebensjahr dabei, trainiert bei den Minis von der Mutter, fast immer ein Begleiter. Fast deshalb, weil sie nach dem Bundesliga-Aufstieg 2002 spontan ein Jahr Pause einlegte. Trainer Herbert Müller wollte mehr, als sie bereit war zu opfern. Eingeengt in ihrer Freiheit und eingeschränkt in ihrer Freizeit fühlte sie sich. Freunde, Beruf und Studium waren wichtiger. Aber so ganz ohne Handball, siehe: die Gene, ging es doch nicht. Zwei Jahre in Regensburg mit dem Aufstieg in Liga zwei folgten und danach «meine schönste und beste Zeit als Spielerin», zwei Jahre beim TV Möglingen in der Regionalliga.

Gene können hartnäckig sein

Zurück beim Club hörte sie mitten in der Saison 2007 in der «Zweiten» unter Tom Hankel, der jetzt Winkelhaid trainiert, auf. «Da passte es nicht», sagt sie als Begründung. Als sich Nachwuchs anmeldete, schien das Thema Handball beendet. Aber Gene können hartnäckig sein - als Sohnemann Luke drei Monate alt war, fehlte der Ball als Spielzeug wieder. «Eigentlich wollte ich nur für mich sportlich etwas tun, da ich die Cora gut kenne, hab’ ich einfach gefragt, ob ich ein bisschen mittrainieren kann.» Und Cora, offiziell Corina Schardt, die Club-Trainerin, hatte nichts dagegen. Hart war es nach der langen Abstinenz, aber Spaß machte es – und so saß Eva Kostowski beim ersten Bayernliga-Spiel wieder auf der Bank; im Trikot, versteht sich.

«Gerade mal bei 50 Prozent»

Ein bisschen Erfahrung kann der jungen Truppe nämlich nicht schaden; auch wenn die Rückraumspielerin sich «eigentlich nur als Aushilfe» und von ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit «gerade mal bei 50 Prozent» sieht. Da ist also noch viel Luft nach oben, so wie bei der gesamten Mannschaft. «Wenn die Mädels mal im Spiel abrufen, was sie schon im Super-Training von Cora andeuten, dann gibt es gegen den einen oder anderen Großen in der Liga positive Überraschungen», spendet sie Lob, überzeugt davon, «dass alle wenigstens die Voraussetzungen für die Regionalliga mitbringen, wenn sie über mehr Erfahrung verfügen.»

Eva Kostowski muss sich nichts mehr beweisen

Ein bisschen helfen will sie dabei; «einfach so, denn ich muss mir ja nichts mehr beweisen». Und für die zweite Leidenschaft Shopping, für jemanden aus der Modebranche fast eine Berufskrankheit, findet Eva Kostowski auch noch Zeit. Also bleibt auf dem Weg zur Stammspielerin nur ein Hindernis: Das schlechte Gewissen, weil sie den kleinen Luke vernachlässigen und die Mutter mit seiner Betreuung überfordern könnte. Völlig überflüssig, denn Anka Kostowski ist stolz auf ihren Enkel und übernimmt diese familiäre Herausforderung «sehr gerne». Auch das ist wohl eine Frage der Gene.

Wieland Peter



19.10.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

19.10.2009
**************************************

2 Punkte zum Geburtstag - Sieg gegen Winkelhaid       

Mit einer überzeugenden Leistung präsentierte sich die Nürnbergerinnen am gestrigen Sonntag gegen den TSV Winkelhaid und liesen keinen Zweifel aufkommen, die Partie gewinnen zu wollen.

An ihrem 38sten Geburtstag ging der Wunsch von Co-Trainerin Maja Gubova in Erfüllung: Ihre Mädels bescherten ihr 2 Punkte und den Sieg gegen Winkelhaid in einem emotionalen Derby, bei dem neben der spielerischer Verbesserung auch die Einstellung stimmte. Vielleicht trug dazu auch bei, dass etliche Spielerinnen des Gegners noch in der letzten Saison für den Club aufliefen.

Bereits in den ersten 7 Minuten zog Nürnberg das Tempo an und präsentiert sich als geschlossene Truppe, die im Angriff die ersten Chancen sicher verwandelte. Die Nürnberger Torhüterin Lydia Wagner hielt schon in der 4. Minute den ersten 7-Meter für Winkelhaid. Dann gaben die Cluberinnen dem Gegner wieder mehr Raum und Winkelhaid glich in der 12 Minute zum 4:4 aus. In dieser Phase herschte etwas Hektik auf Clubseite was sich auch durch einige Fehlwürfe aufs gegnerische Tor zeigte.
Allerdings stand die Abwehr der Nürnbergerinnen diesmal sicher und entschlossen. Lydia Wagner hatte in der 17. Minute erneut einen starken Auftritt und gab Ihrer Abwehr zu jeder Zeit einen sicheren Rückhalt. Leider vergaben die Clubfrauen dann kurz vor Halbzeit 2 7-Meter hintereinander. Dies schmälterte den überzeugenden Auftritt in der ersten Hälfte aber kaum. Und so gingen die Nürnbergerinnen mit 11:8 in die Pause.

In der 2 Hälfte taten sich die Mädels von Cora Schardt zu Beginn etwas schwerer. Erst nach 5 Minuten fiel das erste Tor zum 12:8. In den nächsten 15 Minuten gelang es vor allem den Schwestern von Ex-Cluberin Franzi Beck (die unter den Zuschauern war), Vroni Petzold und Kornelia Beck (beide Winkelhaid) immer wieder, die Nürnberger Abwehr auszutricksen. Allerdings scheiterten sie dann oft an der überragenden Lydia Wagner im Club Tor. In der 48. Minute hielt diese 2 Bälle, die frei aufs Tor geworfen wurden. Ebenso souverän hielt sie in der 52. und 55. Minute erneut 2 7-Meter. Bis zur 46. Minute hielt Winkelhaid noch mit und erreichte immer wieder den Ausgleich. Nach einem 7-Meter Treffer  von Larissa Knapp in der 47. Minute zog Nürnberg dann aber nochmal das Tempo an und erhöhten den Vorsprung auf 19:15. Trotz offener Deckung 3 Minuten vor Schluß hatte Winkelhaid aber keine Chance mehr das Spiel noch zu drehen und der Club siegte vor den begeisterten 350 Zuschauern mit 21:18.

Trainerin Cora Schardt: "Wir freuen uns riesig über die 2 Punkte. In der ersten Halbzeit haben wir alles richtig gemacht, meine Mädels haben ihre Hausaufgaben gemacht. In der Abwehr standen wir gut gestaffelt. Mit nur 8 Gegentoren, kann man mehr als zufrieden sein.

Ein ganz großes Dankeschön gilt dem tollen Publikum, darunter den Club-Ultras, die uns über 60 Minuten begleitet und an uns geglaubt haben.

Im Angriff und Abwehr sind wir als Mannschaft aufgetreten. Jede hat für die andere gekämpft und als eine geschwächelt hat, war die nächste da, die sie ausgleichen konnte. Das Fundament ist heute gelegt worden und wir machen Stufe für Stufe weiter. Meine Mädels kommen langsam und ich glaube an diese Truppe, die einfach Zeit braucht, sich zu finden. Lydia Wagner im Tor bekommt heute von mir ein Sonderlob."

Die junge Torhüterin zeigte, dass sie ein großes Talent ist. Entsprechend war die Freude ihrer Stamm-Trainerin Elke Kottenstein, die wegen der starkten Leistung von Wagner nicht eingesetzt werden musste.

Aufstellung:  Wagner, Kottenstein (n.e.), Müller (n.e.), Kitza (2/2), Liebig (3), Wolf, Pisu (2), Schopka, Schulz (1), Tischner, Knapp (5/3), Kostowski (3), Hauke (3), Höcht (2)




15.10.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

15.10.2009

*********************************************************************
Nächste Begegnung in der Bayernliga - mit Mut gegen Winkelhaid

"Die Niederlage gegen Erlangen ärgert uns immer noch sehr", so die Trainerin der Club Frauen, Cora Schardt. Daher kam es am vergangenen Montag zu deutlichen Worten in einer Mannschaftssitzung.
Diese waren auch bitter nötig, müssen die Club Handballerinnen doch am kommenden Sonntag, 18.10.2009 um 16:00 in eigener Halle gegen den TSV Winkelhaid antreten.

Der bisherige Tabellensechste ist der klare Favorit in diesem Spiel. Pikant an dieser Begegnung ist, dass der Trainer Tom Hankel noch in der vergangenen Saison die Bayernliga Mannschaft des Clubs trainierte. Zu Winkelhaid wechselte neben Hankel auch der ehemalige Bundesligatrainer der Club-Frauen, Csaba Szücs, der dort die Herren übernahm.

Winkelhaid ist trotz des Ausfalls der ehmaligen Clubspielerin Tamara Glowienka auf Mitte, vom Spielpotenzial nicht weit weg von Haunstetten oder Bayreuth. Vor allem in der Abwehr sind sie stark. "Es wird ein schweres, emotionales und spannendes Spiel. Wir brauchen deutlich mehr Effizienz im Angriff, sonst gewinnt man in dieser Liga kein Spiel, besonders nicht gegen die defensiv starken Winkelhaiderinnen. Meine Spielerinnen müssen endlich den Kopf einsetzen und wieder an sich glauben. Die Einstellung ist entscheidend, mit Herz Handball zu spielen reicht leider nicht. Die Mädels müssen gewinnen wollen! Aber ich bin dennoch vom Potenzial meiner Mannschaft überzeugt. Mit einem Sieg im Rücken würde vieles leichter fallen und das Selbstbewusstsein wäre endlich gestärkt" meint Cora Schardt.

Die Club-Mädels hoffen auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung ihrer Fans, da gerade der "8. Mann" am Sonntag eine große Rolle für den eigenen Auftritt spielen wird.


11.10.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

11.10.2009
***********************************

Enttäuschende Leistung in Erlangen


Nach einer über 60 Minuten enttäuschenden Leistung beim Spiel gegen den HC Erlangen macht sich Ratlosigkeit im Trainergespann breit.
Schon in den ersten 10 Minuten erschien die Club Mannschaft nicht auf dem Spielfeld anwesend zu sein. 100% ige Torchancen wurden nicht verwertet, die Torhüterinnen gaben der Mannschaft keinen Rückhalt, auch nachdem die sich die Abwehr einigermaßen gefunden hatte.

Wurde dann von Lydia Wagner ein Ball gehalten, konnte der Angriff nicht verwandeln. Ein schnelles Spiel nach Vorne fand nicht statt.
Bereits zur Halbzeit lagen die Cluberinnen mit 15:7 hinten und fanden auch in der 2 Hälfte nie zu ihrem Spiel, was sich beim Endstand von 28:16 zeigte.

Maßlose Enttäuschung bei den Club-Trainerinnen Schardt und Gubova: "Unsere jungen Spielerinnen sind immer noch völlig überfordert und die erfahreneren Spielerinnen kommen derzeit nicht über ihre "Helferrolle" hinaus. Wenn man unsere bisherigen Auftritte betrachtet, bleibt als Ziel das Überleben in der Liga. Jede Spielerin muss konzentriert und engagiert an sich und ihrer individuellen Leistung arbeiten. Vor allem das Selbstvertrauen muss wiederkommen. Dazu müssen wir endlich lernen, über 60 Minuten konzentriert zu spielen und die technischen Fehler in den Griff zu bekommen."

Aufstellung: Wager, Müller, Höcht, Kitza (2), Kostowski (3/1), Liebig (2), Pisu (1), Schopka (2/1), Schulz (1), Szücs (2), Tischner, Tobiasz (2/1), Wolf


 

08.10.2009

Pressemitteilung 1.FCN Handball 2009


8.10.2009

********************************

Club Banditas mit Verletzungssorgen vor schwererm Auswärtsspiel


Nach der verpatzten Heimpremiere, treten die Club Handballerinnen am Samstag, den 10.10. um 17:30 in der Erlanger Karl-Heinz-Hiersemann-Halle beim bisher ungeschlagenen HC Erlangen an.

Pikant dabei ist, dass zwischen beiden Vereinen in den letzten Jahren ein reger Spielerinnenaustausch stattfand. So hütete Lydia Wagner in der vergangen Saison noch in Erlangen das Tor.

So eine Situation schürt natürlich den Ergeiz der Cluberinnen, die dieses Spiel sehr konzentriert angehen wollen. "Wir stehen vor einem schweren Auswärtsspiel in Erlangen. Wir müssen die positive Entwicklung  von dieser Trainingswoche mitnehmen, um in Erlangen zu bestehen. Unbedingt erforderlich ist eine weitere Leistungssteigerung" so Club Trainerin Cora Schardt.

Der HC Erlangen verfügt mit Lizzy Sumperln und Sandra Temmel über zwei schnelle und torgefährliche Außen, die es unbedingt schnell in den Griff zu bekommen gilt. Außerdem sind die erfahrene Angelika Elfinger, Angrit Gründl und Martina Ebersberger im Tor, die alle in der Vergangenheit schon das Club Trikot trugen, eine eingespielte und funktionierende Einheit auf die die Club-Banditas sehr aufpassen müssen. Gestärkt durch die beiden Siege wird erlangen mit enormen Selbstbewußtsein ins Spiel gehen.

"Wir treten in Erlangen ohne Druck an, da der HCE klarer Favorit ist. Meine Mannschaft hat im letzten Spiel gezeigt, dass wir um die Mannschaftsführerin Alex Kitza, aufblitzen können. Das gilt es nun Schritt für Schritt in eine konstante Leistung umzusetzen. Dabei hoffen wir auch auf eine starke Leistung unserer Torhüterinnen", so Schardt.

Leider muss Trainerin Schardt auf Sara Mickert ( Kreuzbandanriss ) und Alexandra Kitza (Verdacht auf Muskelfaseriss) sowie Miriam Schultz und Gina Liebig (beide Grippe) in diesem wichtigen Spiel verzichten.


05.10.2009 Abendzeitung

23:26! Kaltstart für die „Hot Banditas“

  • Nach über zwei Jahren wieder für die Club-Handballerinas im Einsatz – und gleich fünf Mal erfolgreich: Agnieszka Tobiasz (am Ball).
  • Foto: Wolfgang Zink

Da wartet noch viel Arbeit für die runderneuerten Club-Handballerinas

NÜRNBERG
Sie sind angetreten zum „Punkteraub“, doch beim Bayernliga-Auftakt gab’s für die „Hot Banditas“ (noch) nichts zu holen. Die personell komplett runderneuerten Club-Handballerinas (Durchschnittsalter 19 Jahre) setzten, trotz der lautstarken Unterstützung von 300 Fans, ihre Premiere in der Viertklassigkeit gegen Hapo Bayreuth mit 23:26 (12:11) in den Sand.

Agnieszka Tobiasz, die nach über zwei Jahren ihr Comeback feierte, und Eva Kostowski, die „nach ihrer Schwangerschaft immer besser in Form kommt“ (Trainerin Cora Schardt) waren mit jeweils fünf Treffern die erfolgreichsten Werferinnen beim 1. FCN Handball 2009.

Für die ehemalige Club-Torjägerin Schardt (vormals Christenau) gibt’s freilich noch viel zu tun: „Wir haben viel zu viele technische Fehler gemacht, mit zu vielen Einzelaktionen zu viele Torchancen vergeben und die Gegnerinnen zum Torwurf eingeladen. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir uns noch steigern können. Das wird schon.“ gs


04.10.2009


Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009
04.10.2009

***************************************

Trotz gutem Auftakt, verpatzte Premiere zuhause

In den ersten 10 Minuten des ersten Heimspiels präsentierten sich die Club-Banditas vor ca. 300 Zuschauern überzeugend und begannen mit
hohem Tempo. Bis zur 10. Minute lag der Club vorne, erst dann gelang Bayreuth, kurz die Führung zu übernehmen, was Agnieszka Tobiasz in Ihrem Comeback nach über 2 Jahren aber in der 11. Minute wieder ausglich.

Eine schwache Abwehr ermöglichte den den Oberfränkinnen erneut in Führung zu gehen.Nach einer Auszeit von Trainerin Cora Schardt fanden die Club Mädels wieder besser ins Spiel und zeigten mehr Sicherheit.
Auf beiden Seite wurden dann aber reihenweise Torchancen vergeben, Bayreuth traf oft den Torpfosten, während die Cluberinnen entweder das Tor verfehlten oder an der sicheren Bayreuther Torhüterin Anja Biohlaweck scheiterten. Ebenso bekamen die Nürnbergerinnen die schnelle Nina Oertel in keiner Spielphase in den Griff. Allein in der ersten Hälfte gelangen der flinken Linksaußen 7 Treffer.
Durch ein Tor von Tobiasz gelang aber vor der Pause noch ein knapper Vorsprung, so das die Clubfrauen mit 12:11 in die Halbzeit gingen.

Nach der Pause war das Spiel ausgelichener und die Führung wechselte öfter zwischen den Teams.
Ein Torhüterwechsel in der 40. Spielminute (Michaela Müller für Lydia Wagner) brachte nicht das gewünschte Resultat,
so dass Wagner, die nach ihrer Verletzung eine solide Leistung zeigte, in der 49sten Minute wieder zurück kam.

Der Angriff der Nürnbergerinnen war in dieser Phase kaum vorhanden und immer wieder scheiterten die Mädels durch viele technische Fehler an der Bayreuter Abwehr. 10 Minuten gelang kein Treffer, erst in der 55. Spielminute brachte erneut Tobiasz die Clubfrauen wieder zurück ins Spiel.
Ein schönes Kempa-Tor gelang in dieser Phase Eva Kostowski.

Die letzten Minuten reichten aber leider nicht, um den Rückstand von 3 Toren auszugleichen. Weiterhin agierte auch die überragende Nina Oertel ohne Bewachung und traf insgesamt 13 Mal, bevorzugt durch Tempo-Gegenstöße. Außer Tobiasz rannte keine Clubspielerin schnell zurück in die Abwehr.
Damit siegte Bayreuth verdient mit 23:26.

Beim Club gibt es für Trainerin Schardt noch einiges zu tun: "Wir haben viel zu viele technische Fehler gemacht und mit zu vielen Einzelaktionen zu viele Torchancen vergeben sowie die Gegnerinnen zum Torwurf eingeladen. Wir haben auch in keiner Phase Nina Oertel in den Griff bekommen, obwohl wir wussten, wie gefährlich sie ist. Meine Spielerinnen müssen unbedingt lernen konstanter zu spielen und schneller zurück zu laufen. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir uns noch steigern können. Auch Eva Kostowski kommt nach ihrer Schwangerschaft immer besser in Form. Das wird schon."

Torschützinnen:
1. FCN: Tobiasz 5, Kostowski 5, Kitza 4, Pisu 3, Liebig und Schopka jeweils 2
Haspo Bayreuth: Oertel 13, Antos, Kappold und Lehnert jeweils 4, Fischer 1



02.10.2009

Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009 e.V.                 

02. Oktober 2009         

******************************************

Erstes Heimspiel der Clubfrauen gegen Haspo Bayreuth

 

Die Clubfans dürfen sich freuen! Morgen, am 3. Oktober um 18:00 Uhr knallt es endlich in der Clubhalle am Valznerweiher!

Die Club-Banditas sind heiß darauf, gegen Haspo Bayreuth die ersten 2 Punkte zu holen.

Allerdings sind die Mädels von Trainerin Cora Schardt gewarnt. Bayreuth hat bereits die ersten 2 Punkte (24:23 gegen HCD Gröbenzell) eingefahren und wird entsprechend selbstbewusst ins Spiel gehen. Mit Christiane Antos, die in der vergangenen Saison noch für den Liga-Konkurrenten TSV Winkelhaid aktiv war und Nina Oertel haben die Oberfränkinnen eine sehr starke linke Seite, auf die wir aufpassen und möglichst ausschalten müssen.

Dennoch gehen die Clubfrauen sehr motiviert an die Aufgabe heran, da das junge Team endlich beweißen möchte, dass es mehr kann, als manche ihm zutrauen. Als Verstärkung wird morgen auch Agnieszka Tobiasz auflaufen, während der Einsatz von Sara Mickert aufgrund einer Verletzung noch fraglich ist.

Ziel ist ganz klar, die 2 Punkte in Nürnberg zu halten und den Zuschauern ein spannendes Handballspiel zu präsentieren.


01.10.2009
Abendzeitung

„Hot Bambinis“: Neustart in der Bayernliga

  • Vier Vertreterinnen der „Hot Banditas“, die ihrem Namen wirklich alle Ehre machen: Miriam Schulz, Pari Afghan, Alexandra Kitza und Franzi Mellies (v.r.) spielen tatsächlich für den Club in der Bayernliga Handball.
  • Foto: Berny Meyer

    1. FCN Handball neu aufgestellt, finanziell sicher und optisch auf jeden Fall vorne dabei

    NÜRNBERG Der Satz des gestrigen Mittags kam von Kai Eschenbacher, dessen Arbeitgeber „Tucher“ maßgeblichen finanziellen Anteil am „Projekt“ hat. „Wenn sie nur halb so gut spielen wie sie aussehen, dann kann eigentlich nichts schief gehen.“

    Gemeint waren die neuen Club-Handballerinas, die von der Werbeagentur „Banf“ als „Hot Banditas“ auf die Bayernliga (4. Spielklasse) losgelassen werden und offiziell 1.FCN Handball 2009 heißen.

    HaSpo Bayreuth als erste Bewährungsprobe

    Los geht’s am Samstag, 18 Uhr, in der Club-Halle – zurück zu den Wurzeln – gegen HaSpo Bayreuth. Und während sich in der Mannschaft nur junge, noch unbekannte, aber, wie gesagt, ziemlich hübsche Gesichter tummeln, offenbart die Chefetage durchaus bekannte Profile. Als Vorstand versucht sich Dr. Udo Linde, seit 20 Jahren Teamarzt: „Da konnte ich mich einfach mit dem Untergang des Vereins nicht abfinden.“ Als sportliche Leiterin prognostiziert Gerlinde Csutak, schon zu lange vergangenen Landesliga-Zeiten dabei: „Platz zwei bis vier ist drin, definitiv.“ Trainerin Cora Schardt, früher Christenau, warf den Club einst eigenhändig bis in die Bundesliga, Assistentin Maja Gubova stand dort selbst im Tor und sollte dies auch jetzt tun, hat sich aber leider zum zweiten Mal das selbe Kreuzband gerissen und muss acht Monate pausieren. „Ein herber Schlag“, laut Csutak, „mit Maja wären wir auf einer Schlüsselposition erstklassig besetzt gewesen.“ Die 38-jährige Gubova hätte zudem die „Mutter der Kompanie“ perfekt geben können, denn der Rest der „Hot Banditas“ kommt eher wie „Hot Bambinis“ daher. Durchschnittsalter des Kaders: 19 Jahre.

    Aber genau dies passt ins Anforderungsprofil von Linde, Eschenbacher und Mitstreiter Mike Zaus (JAKO). „Jungen, ehrgeizigen Sportlerinnen aus der Region eine Chance geben.“ Nun hoffen sie alle auf regen Zuschauer-Zuspruch (FCN-Ultras), noch mehr Sponsoren und darauf, dass vielleicht noch ein Altstar mitmacht. Torfrau Sylvia Harlander, Regisseurin Steffi Ofenböck und Rechtsaußen Agnieszka Tobiasz sind noch vor Ort, Tobiasz gar als A-Jugend-Trainerin beim Club tätig.

    Finanziell sind weiter keine großen Sprünge drin

    Der Haken: „Finanziell sind wir ganz gut aufgestellt“, sagt Linde und meint damit allerdings nur den mit 40.000 Euro gesicherten Spielbetrieb. Seine „Banditas“ schießen für null Euro. Da wird’s schwer, ehemalige Champions-League-Spielerinnen zum Comeback zu überreden. ERG



28.09.2009

Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

28.09.2009 

***********************************

Stark gekämpft im ersten Spiel doch leider verloren – Die Clubfrauen unterliegen dem TSV Haustetten

Selbstbewusst starteten die Bayernligafrauen des 1. FCN in das Match gegen die eingespielte Mannschaft vom TSV Haustetten.  Bis zum 2:4 lief alles wie am Schnürchen: Kompakte Abwehr, schöne Spielzüge und schnelles Spiel nach vorn.
Durch mangelnde Konzentration  im Abschluss und viele technische Fehler wurde der Gegner leider immer wieder aufgebaut. So zogen die Augsburgerinnen  bis zum Stand von 10: 7 davon.

Bis auf 11:11 kamen die Clubmädels noch einmal heran, doch dann machten die erfahrenen Augsburgerinnen mehr Druck und zogen in den restlichen Minuten bis zur Pause auf 18:13 davon.

Nach dem Wiederanpfiff warteten die Nürnbergerinnen mit einer tollen Abwehrleistung und einem variantenreiche Angriffspiel auf und kamen auf 20:18 ran. Die Partie blieb bis zum Ende spannend. Drei Pfostenwürfe und einige technischen Fehler zum Ende hin verhinderten die Nürnberger Führung.  Somit siegte Haunstetten verdient mit 31:29.

Die Zuschauer sahen ein interessantes, ausgeglichenes  Spiel mit Höhen und Tiefen, mit dem besseren Ende für den Gegner..
Fazit von Trainerin Cora Schardt:  Wir haben noch ein hartes Stück Arbeit vor uns. “Wir müssen konstanter spielen und unsere Trainingsleistung auch im Spiel umsetzen.“

Torschützen :  Miriam Schulz 8,Gina Liebig  8, Alexandra Kitza 5 /5 , Laura Pisu 4 , Sara Mickert 3Tore, Eva Kostowski 1 Tor



28.09.2009
Nürnberger Zeitung

Ex-Bundesligist verlor zum Bayernliga-Start 29:31 in Haunstetten
Club-Handballerinnen bezahlten Lehrgeld

NÜRNBERG - Die Handball-Frauen des 1. FC Nürnberg haben ihren Neubeginn in der Bayernliga mit einer Niederlage eingeläutet. Beim TV Haunstetten wachte der Club erst nach der Pause auf und unterlag mit 29:31 (13:18).

Frauen, Bayernliga

Überwiegend erfreulich verlief der Start der lokalen Teams in die neue Saison: Die Frauen des HC Erlangen besiegten den ASV Dachau mit 28:19, übertroffen wurden sie vom TSV Winkelhaid, der den Neuling aus Günzburg mit 28:18 abfertigte. Lediglich der 1. FC Nürnberg unterlag bei seinem mit Spannung erwarteten Neubeginn in Haunstetten mit 29:31.

Der HCE begann die Saison mit einem Schnellstart (7:2). Eine taktische Umstellung der Gäste ließ den Vorsprung der Erlangerinnen kurzfristig schrumpfen. In einer starken Schlussphase machte sich die konditionelle Überlegenheit des HCE bemerkbar.

In Winkelhaid wandelten die Gäste einen 10:15-Rückstand zunächst in eine 16:15-Führung um. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gewannen die Winkelhaiderinnen jedoch die Kontrolle zurück und siegten letztlich verdient.

Der 1. FC Nürnberg musste in seiner ersten Begegnung in Haunstetten Lehrgeld bezahlen. Eine hohe Fehlerquote kostete die Club-Frauen einen möglichen Punktgewinn. Mit großem Engagement kämpften sich die Gäste bis sechzig Sekunden vor dem Abpfiff auf 29:30 heran. Trainerin Corinna Schadt ließ die Deckung öffnen, das Risiko wurde jedoch nicht belohnt.

HC Erlangen – ASV Dachau 28:19 (15:11) – HCE: Kohlbeck, Ebersberger – L.Mergner (7), Roßmark (4), Sumperl, Elfinger (8/5), Heydrich, Temmel (4), M.Mergner (3), U.Antos, Endres, Gößwein (2), List.

TSV Winkelhaid – VfL Günzburg 28:18(14:9) – Winkelhaid: Wiesend, Huppert – Gügel, Götz (2/2), Beck (3), Christlein (5), Zahn, Blankenship (3/1), Friedrich (2), Daubert (4), Pezold (5/1), Glowienka (3/1), Oberthaler (1).

TV Haunstetten - 1.FC Nürnberg 31:29 (18:13) – 1. FCN: Müller, Wagner – Kitza (5), Liebig (8), Mickert (2), Wolf, Pisu (5), Schulz (8), Tischler, Kostowski (1), Höcht.

Hannes Riess und Wolfgang Winkel



23.09.2009

Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009

23.09.2009
 

***********************************

Mannschaft ist heiß auf den Saisonstart 

Nach der gelungenen Premiere im Pokal gegen die zweite Mannschaft aus Winkelhaid am vergangenen Wochenende ist die 1. Damenmannschaft des 1. FCN 2009 e.V. heiß auf den Saisonstart in der Bayernliga. Am kommenden Sonntag (27. September) ist es soweit: die Mannschaft startet mit einem Auswärtsspiel bei der TSV Haunstetten in die neue Saison. Anwurf ist 16.30 Uhr in Augsburg-Haunstetten.

 

Die Augsburgerinnen, die die letzten Saison mit Tabellenplatz 9 nur einen Platz hinter der damaligen zweiten FCN-Mannschaft beendeten, können mit einer fast unveränderten, also eingespielten Mannschaft aufwarten. Trotzdem ist FCN-Trainerin Cora Schardt zuversichtlich: „Der Sieg in Winkelhaid gibt uns natürlich Rückenwind. Aber trotzdem müssen wir uns steigern, wenn wir in der Bayernliga erfolgreich sein wollen. Vor allem  müssen wir von Beginn an konzentriert spielen und kompakt in der Abwehr stehen.“


20.09.2009

Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009 
20.09.2009

************************************************* 

Klarer Sieg im Pokal - Clubfrauen sind eine Runde weiter

Mit einem klaren Sieg konnten sich die Bayernliga Handballerinnen mit 17:34 in Winkelhaid in die nächste Pokalrunde spielen. Nach anfänglicher Nervosität beider Teams wegen des Derby Charakters kamen die Frauen von Trainerin Cora Schardt nur mit einigen Schwierigkeiten ins Spiel.Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Dennoch gingen die Clubfrauen mit 9:14 in die Halbzeitpause 

Deutlich aggressiver startete der Club dann in die 2. Hälfte. Über 15 Minuten gelang der Bezirksoberligamannschaft von Winkelhaid kein Gegentor. Vor allem die Abwehr stand kompakt und ließ der Winkelhaider Mannschaft von Trainerin Angelika Falk kaum eine Chance. Auch im Angriff agierten die Club-Frauen überlegen und zeigen durch ihr dynamisches Spiel, dass die gute Vorbereitung Früchte trägt.

Am Ende stand mit 17:34 ein deutlicher Sieg der Clubfrauen.Cora Schardt: "Trotz etlicher Fehlwürfe ist die Torausbeute mit 34 Treffern hervoragend. Besonders im Angriff hat mein Team sehr clever agiert und mit diesem Auftritt hoffen wir sehr auf einen positiven Ligaauftakt"  

Beste Torschützinnen: 
Sara Mickert 9 Tore, Alexandra Kitza und Larissa Knapp je 4 Tore


18.09.2009

Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009 e.V.                 
18. September 2009     
                                                                                 
**********************************************


Saisonstart der Clubfrauen - Pokalspiel in Winkelhaid

Nach einer intensiven Vorbereitung ist die Mannschaft um die Trainerinnen Cora Schardt und Maja Gubova heiß darauf, dass es endlich los geht.Morgen ist es soweit. Um 16 Uhr trifft das Bayernliga Team in der Sportparkstraße 2 in
Winkelhaid, auf die zweite Winkelhaider Damenmannschaft, die in der Bezirksoberliga antritt. Hier in der 2. Pokalrunde, möchten die Clubfrauen natürlich die erste Durftmarke setzen.

Außer Silvia Szücs, die sich beim Turnier der A-Jugend eine Fußverletztung zugezogen hat und Lydia Wagner (Muskelfaserriss) sind alle Spielerinnen gesund und hoch motiviert.

Vorbereitung erfolgreich beendet

Die Clubmädels haben ein Trainingslager am Valznerweiher (28. – 30. August) erfolgreich beendet. Schwerpunkt war, die Spielerinnen in den Abwehrpositionen zu trainieren und verschiedenen Varianten einzuüben. Leider hat sich Elena Tischner dabei einen Bänderriss zugezogen.Eine erste Bewährungsprobe war dann das anschließende Turnier in Chemnitz am 6.9., bei dem – trotz eines letzten Platzes – gegen Mannschaften der Regional- und Landesligen Sachsen und Thüringen, alle trainierten Varianten auch umgesetzt werden konnten. Im Testspiel am vergangenen Freitag gegen Herzogenaurach war zu sehen, dass der jungen Mannschaft vor allem die Erfahrung fehlt. In der ersten Halbzeit hatte die Landesliga Mannschaft aus Herzogenaurach die Nase vorn, nach dem Wechsel allerdings wurde der Abstand geringer. Die Clubmädels hatten sich besser gefunden und in der Abwehr sicherer agiert.  Vor allem in der Abwehr und bei den Spielzügen muss aber noch kräftig zugelegt werden.

18.09.2009 Winkelhaider Homepage
TSV Winkelhaid - 1. FC Nürnberg Handball 2009

Am 19.09.2009 stürzt sich die 2. Damen des TSV Winkelhaid erneut in das Abenteuer BHV Pokal. Dabei empfangen sie gleich einen abenteuerlichen Gast im Winkelhaider Sportpark: die neuformierte Bayernliga Mannschaft des 1. FCN Handball 2009 mit ihrem Coach Cora Schardt.
 
Die Vorbereitung für den TSV Winkelhaid verlief bis auf kleinere Blessuren vom KickBox Training verletzungsfrei. Dennoch müssen die Damen in der Hinrunde auf die Spielmacherin Barbara Purucker verzichten, da sie sich einer dringend notwendigen Schulter OP unterziehen musste. Sie wird den Damen vor allem in der Torschützenliste fehlen. Mit bis zu 13 Toren pro Spiel war sie neben Sabse Eckersberger und Steffi Schubert die absolute Goalgetterin. In der Abwehr wird sie lückenlos von Claudia Billhöfer ersetzt, die schon in der letzten Saison die Abwehr der 2. Damen dirigiert hat. Wenn sie noch mehr Selbstvertrauen im Torabschluss gewinnt, wird sie die Spielmacherposition mehr als perfekt ausfüllen.
 
Für den 1. FCN ist dieses Spiel wahrscheinlich keine Standortbestimmung, da die zwei Klassen Unterschied, trotz der sicherlich jungen Mannschaft, für die Damen des TSV kaum überwindbar sein dürften. Die TSV Damen müssen sich darauf einstellen, dass jeder Fehler im Angriff mit einem Gegenstoß beantwortet wird. Denn in der Bayernliga wird im Regelfall nicht lange gefackelt, sondern der schnelle Torerfolg gesucht. Während die Mannschaft des FCN auf eine vergleichsweise kurze Findungsphase zurückblicken kann, hat hier der TSV den Vorteil auf seiner Seite. Viele Spielerinnen stehen schon seit Jahren gemeinsam auf dem Feld. Mit ihrem Erfahrungsschatz aus Landes- und Bayernligazeiten können sie sicherlich die jungen Spielerinnen das eine oder andere Mal unter Druck setzen.
Aber der FCN hat auch erfahrene Spielerinnen auf dem Feld. Wie schon beim Pokalspiel der 1. Damen gegen den ESV Regensburg wird eine Spielerin auf der „anderen Seite“ spielen, die viele Jahre den Damen Handball des TSV geprägt hat. Sara Maria Wolf spielt in der neuen Saison für den 1. FCN Handball 2009 und kennt gerade ihre Gegenüber Sabse Eckersberger und Steffi Schubert gut aus der Bayernliga Zeit, und auch mit Julia Heinicke und Melli Kraus hat sie schon in der Jugend zusammengespielt.
 
Ein Sieg gegen die Mannschaft von Cora Schardt wäre eine Überraschung, aber kampflos ergeben werden sich die Damen um Claudia Billhöfer ganz sicher nicht. Auch sie haben gelernt schnelle Gegenstöße zu spielen und die Abwehr zu verriegeln. Wenn sie es schaffen vor allem den Positionsangriff erfolgreich abzuschließen und in der Abwehr die Angreiferinnen immer wieder unter Druck zu setzen, haben sie sicherlich die Chance das Spiel offen zu gestalten.
 
Bianka Turinsky, Anika Brunner, Sabrina Eckersberger, Steffi Schubert, Andrea Bachmeier, Claudia Billhöfer, Melanie Kraus, Julia Heinicke, Katrin Meier, Caro Hornauer


26.08.2009 Nürnberger Zeitung

Viele "Altgediente" unterstützen den Neuanfang
Club-Handballerinnen bleiben ambitioniert


NÜRNBERG - Es ist still geworden um die Handball-Frauen des 1. FC Nürnberg. Keine Jubel-Bilder verschwitzter, aber siegreicher Ball-Artistinnen mit Schampusflaschen, keine Wasserstandsmeldungen im letztlich vergeblichen Kampf gegen die Pleite.

Das kleine Wirtschaftsunternehmen Profi-Handball ist Geschichte, der neu gegründete Verein hat statt der Champions League die Bayernliga auf dem Tagesplan. «Wir sind wieder da», sagt Elke Kottenstein dennoch, und es klingt fast ein bisschen trotzig. Es sind die «Altgedienten», die die Club-Fahne hoch halten: Mannschaftsarzt und Vereinschef Udo Linde, Kottenstein, Gerlinde Csutak und nicht zuletzt Cora Schardt, die Nürnberg noch als Cora Christenau in höhere Handball-Galaxien geschossen hatte.

«Die Idee, einen neuen Verein zu gründen, ist buchstäblich über einer Flasche Wein entstanden», verrät Pressesprecherin Susanne Kottenstein: «Unser Name sollte nicht sang- und klanglos von der Handball-Karte verschwinden.»

Hilfe fand sich an ungewöhnlichen Orten: Die Club-Urgesteine Albert Üblacker und Dieter Nüssing beendeten den unter Ex-Präsident Michael A. Roth praktizierten «Liebesentzug» seitens des Hauptvereins, sogar bei den Verbänden rannte man offene Türen ein. «Alle waren uns wohlgesonnen», freut sich die frühere Bundesligatorhüterin.

>b>«Familientreffen» mit Winkelhaid steht ins Haus

Auf den Rängen ist auf die «Ultras» Verlass: Sie wollen auch in der vierten Liga für Stimmung sorgen. Zum Beispiel beim Duell gegen Winkelhaid, das zum Familientreffen der ganz besonderen Art mutiert. Man trifft mit Csaba Szücs, Tom Hankel und einer Handvoll Spielerinnen gleich auf mehrere bekannte Gesichter, die die Seiten gewechselt haben. «Wir freuen uns auf dieses Spiel», will Kottenstein erst gar keine Wogen des Unmuts aufkommen lassen.

Es geht voran beim 1.FCN, auch wenn kleinere Brötchen gebacken werden müssen. Rund 30000 bis 40000 Euro beträgt der Etat – ein Bruchteil dessen, was noch in der letzten Saison ausgegeben wurde. «Wichtig ist, die ganze Sache auf solide Beine zu stellen», betont Kottenstein: «Der Rest kommt von selbst. Langfristig träumen wir von der Bundesliga.»

Maja Kolonic


14.08.200
9
Abendzeitung

AZ: Was sind die Ziele für die kommende Saison und darüber hinaus?

CORINA SCHARDT: Mit einer Mannschaft, die zu 75 Prozent aus Jugendspielerinnen besteht und einen Altersdurchschnitt unter 20 Jahren hat, kann das Ziel zunächst nur der Klassenerhalt sein. Mittelfristig ist es aber natürlich unser Anspruch, wieder in der Bundesliga zu spielen.

AZ: Wie ist das Klima im Team?

Das Klima im Team ist ausgezeichnet. Alle Beteiligten ziehen voll mit und sind top motiviert.

AZ: Wie will man in Zukunft verhindern, dass der Club nochmals in eine so finanziell schlechte Lage gerät?

Wir versuchen dies mit einem gutem Konzept, welches klare Linien beinhaltet, zu verhindern.

AZ: Wie schaut es mit neuen Sponsoren aus?

Wir konnten mit mehreren Seiten, unter anderem Tucher, Verträge abschließen. Ich glaube, wir sind unter der Führung unseres neuen Präsidenten Dr. Udo Linde auf einem sehr guten Weg, den Aufstieg aus finanzieller Sicht möglich zu machen.

AZ: Wird der neue Präsident dann auch gleichzeitig Mannschaftsarzt sein?

Nein, unser neuer Mannschaftsarzt wird der der junge Dr. Andreas Metzger, der aber bereits schon seit einiger Zeit in der Praxis mit Udo zusammenarbeitet.

AZ: Mit wie vielen Zuschauern rechnen Sie bei einem Bayernligaspiel?

Ich würde mich freuen, wenn unsere Club-Halle mit etwa 420 Plätzen jedes Mal voll wäre.

AZ: War die Umstellung von Spielerin zur Trainerin für Sie schwer?

Für mich war es keine große Umstellung. Mann kann die beiden Tätigkeiten auch gar nicht vergleichen.


14.08.2009

Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009 e.V.
14. August 2009 

Mit dem Club zum Super Cup

Der 1. FCN Handball 2009 und die TOYOTA Handball-Bundesliga GmbH, verlosen 10x2 Karten für den Supercup am 1. September in der Arena Nürnberger Versicherung: Die ersten 10 Paare, die im FCN Outfit und einem Schild " Wir wollen mit den FCN Mädels zum Super Cup "am 24.08.2009 um 20:00 Uhr in der Halle am Valznerweiher erscheinen, erhalten jeweils 2 Karten. Um sich einer breiteren, fränkischen, Handball-interessierten Öffentlichkeit vorzustellen, präsentiert sich der 1. FCN Handball 2009 auch mit einem eigenen Stand bei diesem Top Handball Ereignis.

Seit 1994 wird das Spiel um den Handball Super Cup ausgetragen. Diesmal feiert der Super Cup Premiere in Nürnberg. Der Kartenvorverkauf für den LoS Super Cup, mit dem am Dienstag, den 1. September 2009 die Handball-Bundesliga der Männer in Nürnberg offiziell in die Saison 2009/10 startet, läuft auf vollen Touren. An diesem Dienstagabend kommt es in der Arena Nürnberger Versicherung zu einem ersten Kräftemessen zweier Nordklubs, die in der neuen Saison im nationalen im internationalen Handball Akzente setzen werden. Der THW Kiel und der HSV Hamburg, die national und international zu den Topteams zählen, kommen mit Spielern nach Nürnberg, die zu den Besten der Welt gehören. Bei beiden Mannschaften gehen Olympiasieger, Weltmeister und Nationalmannschaftsspieler an den Start. Der THW Kiel, Rekordmeister, Pokalsieger und Super Cup-Titelverteidiger wird alles daran setzen, um seinen schärfsten Rivalen beim Super Cup in die Schranken zu weisen. Gespannt darf man auf den Herausforderer und Vizemeister HSV Hamburg sein. Als schärfster Rivale der Kieler Zebras wird das Team ganz sicher mit einem Sieg ein erstes Ausrufezeichen für die Saison 2009/10 setzen wollen. Zu verschenken haben beide Klubs nichts.
Nicht nur für Handballfans in Nürnberg und Umgebung bietet sich am Dienstag, 1. September, die Gelegenheit, ab 20.15 Uhr ganz großen Handballsport live zu erleben.

Die Tickets kosten zwischen 9,50 € und 31,00 € und können über den Ticketshop der HBL auf www.toyota-handball-bundesliga.de
und bei Ticket Online über die Hotline 01805 – 44 70 sowie www.ticketonline.com bestellt werden.

 

26.07.2009 Sonntagsblitz

Rückschlag für FCN
Torhüterin Gubova zieht sich einen Kreuzbandriss zu

NÜRNBERG - Herber Rückschlag für den 1. FC Nürnberg Handball 09, der als Nachfolgeverein des wegen Insolvenz aufgelösten Ex-Bundesligisten in der Bayernliga einen Neuanfang versucht: Marianna Gubova, die als einzige Spielerin aus dem Bundesliga-Kader des Club den Wechsel in die Fünftklassigkeit mitgemacht hat, hat sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen.

Damit fällt die 37-jährige slowakische Weltklasse-Torhüterin - Champions-League-Siegerin, EHF-Cup-Siegerin und mit zehn nationalen Titeln, darunter drei für den Club, dekoriert - nicht nur für einige Monate als Co-Trainerin der Frauen-Mannschaft, sondern vor allem als wichtiger Rückhalt im Tor aus. Mit ihrer internationalen Erfahrung sollte sie nicht nur die jungen FCN-Torhüterinnen anleiten, sondern der neu formierten Mannschaft Halt geben.

Mitte August wird sie operiert und dann «will ich so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen», wünscht sich die in Nürnberg heimisch gewordene und als Kinderpflegerin arbeitende Gubova. Nach einem Kreuzbandriss im gleichen Knie, stand sie nach drei Monaten wieder im Tor, «aber das war 2000 und inzwischen bin ich einiges älter geworden, da muss man abwarten wie der Heilungsprozess verläuft.»

Am eigenen Willen sowie an der fachmännischen Nachbehandlung sollte es nicht fehlen: Ehemann Milan Gubov ist als Physiotherapeut im Nachwuchs-Leistungszentrum des Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg angestellt. WIELAND PETER


13.07.2009
Nürnberger Zeitung

Aufatmen bei den Handballerinnen
Club-Frauen spielen definitiv in der Bayernliga

NÜRNBERG - Der Frauen-Handball in Nürnberg lebt. Vor dreieinhalb Wochen wurde das Kind 1. FC Nürnberg Handball 2009 geboren. Seine ersten Schritte darf es künftig in der Bayernliga tun.

Das Präsidium des Bayerischen Handball-Verbandes (BHV) übertrug nach Rücksprache mit dem bisherigen Club und dem Bezirk Mittelfranken die Spielberechtigung für die vierte Liga. Dort, wo man vor einem Jahr noch Champions-League-Träumen nachhing, löste diese Nachricht ehrliche Erleichterung aus. «Wir glaubten zwar an das Startrecht für die Bayernliga, doch wussten wir, dass es eine ,Kann-Entscheidung‘ des Verbands ist. Entsprechend glücklich sind wir über diese Entscheidung», sagte Pressesprecherin Susanne Kottenstein.

Der 1. FCN 2009 übernahm damit die Lizenz von der zweiten Mannschaft des alten Vereins, die in der vergangenen Bayernliga-Saison auf Rang acht gelandet war. Nach Wochen der Ungewissheit können die Planungen für die neue Saison anlaufen. Die Club-Frauen werden sich dabei an die Probleme gewöhnen müssen, die ein Viertligist so zu tragen hat. Ein potenter Sponsor ist nicht in Aussicht, stattdessen sollen viele Schultern einen konkurrenzfähigen Etat stemmen. «Jeder Betrag hilft uns», macht Kottenstein deutlich.

Das dilettantische Geschäftsgebaren früherer Club-Handball-Zeiten hat Spuren hinterlassen. «Wir müssen an unserem Image arbeiten, um wieder Vertrauen zu wecken», meinte Trainerin Corina Schardt (früher Christenau), die gegenwärtig mit der Kaderplanung beschäftigt ist.

Eine Mischung aus A-Jugendlichen, letztjährigen Bayernliga-Spielerinnen wie Miriam Schulz und zwei, drei Neuzugängen für das Tor und den Rückraum wird mit der Mission Klassenerhalt betraut. Im Notfall sollen die früheren Bundesliga-Torhüterinnen Marianna Gubova und Elke Kottenstein sowie Ex-Nationalspielerin Agnieszka Tobiasz auflaufen. «Es wird ein Jahr der Orientierung», sagte Schardt. Solch realistische Töne war man vom Club bislang nicht unbedingt gewöhnt.

Siegmund Dunker


13.07.2009 HBVF

Neustart der «Club»-Frauen in der Bayernliga

Nach der Insolvenz und dem Rückzug aus der Handball-Bundesliga ist der Neustart der Nürnberger Handballerinnen in der Bayernliga endgültig gesichert. Das Präsidium des Bayerischen Handballverbandes (BHV) übertrug dem neu gegründeten Verein 1. FC Nürnberg Handball 2009 nach Rücksprache mit dem bisherigen Club und dem Bezirk Mittelfranken die Spielberechtigung für diese Klasse.



Agniezka Tobiasz
Foto: Christopher Monz

Nach Angaben des Nachfolgevereins ist Trainerin Cora Schardt derzeit dabei, ein Team für die kommende Bayernliga-Saison zusammenzustellen. Im Notfall sollen die frühere Bundesliga- Torhüterin Marianna Gubova, Ex-Nationalspielerin Agnieszka Tobiasz und Ex-Bundesliga-Torhüterin Elke Kottenstein für Unterstützung sorgen. Für alle drei Spielerinnen seien Spielerpässe beantragt worden.

Nach einem langjährigen Kampf ums finanzielle Überleben hatte der in der vergangenen Saison entthronte deutsche Meister 1. FC Nürnberg vor zwei Monaten wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag gestellt.



13.07.2009 Nürnberger Nachrichten

Neustart der «Club»-Frauen in der Bayernliga
BHV erteilt dem Verein jetzt die Spielberechtigung

NÜRNBERG - Nach der Insolvenz und dem Rückzug aus der Handball-Bundesliga ist der Neustart der Nürnberger Handballerinnen in der Bayernliga endgültig gesichert.

Das Präsidium des Bayerischen Handballverbandes (BHV) übertrug dem neu gegründeten Verein 1. FC Nürnberg Handball 2009 nach Rücksprache mit dem bisherigen Club und dem Bezirk Mittelfranken die Spielberechtigung für diese Klasse.

Team für die neue Saison wird zusammengestellt

Nach Angaben des Nachfolgevereins ist Trainerin Cora Schardt derzeit dabei, ein Team für die kommende Bayernliga-Saison zusammenzustellen. Im Notfall sollen die frühere Bundesliga-Torhüterin Marianna Gubova, Ex-Nationalspielerin Agnieszka Tobiasz und Ex-Bundesliga-Torhüterin Elke Kottenstein für Unterstützung sorgen. Für alle drei Spielerinnen seien Spielerpässe beantragt worden.

Nach einem langjährigen Kampf ums finanzielle Überleben hatte der in der vergangenen Saison entthronte deutsche Meister 1. FC Nürnberg vor zwei Monaten wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag gestellt.


11.07.2009

Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009 e.V.         

11. Juli 2009                                                                                    

*************************************

Clubfrauen spielen in der Bayernliga

Jetzt ist es offiziell: Der Neustart der Clubfrauen in der Saison 2009 / 2010 findet in der Bayernliga statt. Auf den Internetseiten des Bayerischen Handballverbandes heißt es:

„Dem neu gegründeten Verein 1. FC Nürnberg Handball 2009 wurden auf Antrag, nach Rücksprache mit dem bisherigen Verein und dem Bezirk Mittelfranken, vom Präsidium des BHV die folgenden Spielklassen des 1. FC Nürnberg Handball übertragen:

1. Frauenmannschaft: Bayernliga
2. Frauenmannschaft: Bezirksoberliga
Männermannschaft: Bezirksklasse
A-Jugend (weiblich): Bayernliga
B-Jugend (weiblich): Bayernliga
C-Jugend (weiblich): Bayernliga
D-Jugend (weiblich): Bezirksoberliga“(Quelle: www.bhv-online.de)

Trainerin Cora Schardt ist derzeit noch dabei das Team für die Bayernliga zusammenzustellen. Im Notfall sorgen Bundesliga-Torhüterin Marianna Gubova, Ex-Nationalspielerin Agnieszka Tobiasz und Ex-Bundesliga Torhüterin Elke Kottenstein für Unterstützung. Für alle drei werden Spielerpässe beantragt.

Auch die Internetpräsenz des neuen Vereins wird gerade aufgebaut. Sie ist weiterhin unter der bekannten Adresse www.1-fcn-handball.de zu finden.


10.07.2009

Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009 e.V.         

9. Juli 2009      

***********************************************

Torwurf bei Toyota

Am kommenden Samstag, den 11. Juli 2009, trifft man Club-Trainerin Cora Schardt und ihre Mädels sowie einige Offizielle des neuen 1. FCN Handball 2009 beim Sommerfest des Toyota Autohauses Bruckner& Hasler in der Rollnerstraße 137 in Nürnberg.

Ab 10:00 Uhr können die Sportfreunde unter den Gästen zusammen mit den Spielerinnen am POWERWURF- TOR ihre Wurfstärke durch Geschwindigkeitsmessung testen, bevor sie in aller Ruhe die neuen Toyota Modelle besichtigen.

Die Club-Frauen freuen sich darauf, sich vielen Besucher vorzustellen  und für den neuen Nürnberger Handball-Club zu begeistern. Bis ca. 16 Uhr werden Cora und verschiedene Spielerinnen anwesend sein.


26.06.2009 Nürnberger Nachrichten

«Club-Oma« liebt jetzt die Bayern
Heliane Schneider verzeiht Meyers Rauswurf nicht

NÜRNBERG - Es gab Zeiten, da stellte sich Heliane Schneider als «Club-Oma« vor. Sie war immer vornedran, wenn es um den Ruhmreichen ging. Aber diese Liebe ist erkaltet: Zur Autogrammstunde mit Bayern-Profi Andreas Ottl bei Sport-Wöhrl erschien die Rentnerin im Trikot des Rekordmeisters dieser Tage.

Den Grund für das Zerwürfnis erklärte sie ohne Umschweife: Heliane Schneider hat den Rauswurf von Ex-Trainerheld Hans Meyer im Februar 2008 nicht verwunden. Mit dem Aufsteig ist der Erfolg zwar zurückgekehrt, sie aber meint trotzdem: Treue müsse auch im Profifußball einen Wert darstellen. Sie selbst, Schneider, schreibe Hans Meyer noch immer Briefe. Allerdings nicht mehr über den Ballsport, sondern über andere, drängendere Fragen des Lebens.

Während sie - was Fußball angeht - also den brutalstmöglichen Wechsel des Lieblingsvereins vollzogen ist,
hält die ehemalige «Club-Oma« speziell dem notleidenden Nürnberger Sport die Treue. Sie ist Mitglied bei den neuen FCN-Handballerinnen geworden und unterstützt die Icetigers. Grundsätzlich gilt: Die Bayern können froh sein, dass diese konsequente Frau Jürgen Klinsmann nicht verehrt.

Klaus Schrage


18.06.2009
Nürnberger Zeitung

Nachfolge-Verein des insolventen 1. FCN Handball gegründet
Frauen-Handball in Nürnberg reanimiert


NÜRNBERG - Der Handball in Nürnberg ist tot, es lebe der Handball in der Noris. In der unruhigen Geschichte der sportlich zuletzt so erfolgreichen, finanziell aber desaströsen Spielart dieses Sports ist in dieser Woche ein neues Kapitel geschrieben worden: Nachdem der 1.FC Nürnberg Handball e. V. nach Angaben seines Vorsitzenden Achim Klamroth am Montag vergangener Woche Insolvenz angemeldet hatte, haben eine Woche später Handball-Enthusiasten mit dem 1. FCN Handball 2009 e. V. einen neuen Verein gegründet.

Vorsitzender des Clubs ist der langjährige Mannschaftsarzt der Bundesliga-Handballerinnen, Udo Linde. Der hatte sich «eigentlich gesträubt», ließ sich dann aber im Interesse der so erfolgreichen Handball-Nachwuchsarbeit in Nürnberg bei der Gründungsversammlung des neuen Vereins breitschlagen, dieses Amt zu übernehmen. «Wir haben kein oder wenig Geld, aber in unserem Nachwuchs ein riesengroßes Kapital», sagte Linde am Mittwochabend bei einer Informationsveranstaltung.

Zugleich verwies er darauf, dass sich zahlreiche frühere Club-Handballerinnen, die einst den Durchmarsch von der Landesliga bis in die Bundesliga ermöglicht hatten, im neuen Verein engagieren werden und zu den 25 Gründungsmitgliedern gehören. «Ich bin überzeugt, dass wir jetzt unbelastet von der Vergangenheit ganz neu anfangen können, mit neuen, engagierten Leuten, die für den Verein und die Spielerinnen arbeiten», sagte Linde.

So wird die «Club-Handball-Ikone» Corina Schardt (geborene Christenau) gemeinsam mit der bisherigen Erstliga-Torhüterin Marianna Gubova und Gerlinde Csutak, die zugleich als Sportliche Leiterin fungiert, die erste Frauenmannschaft trainieren. Die soll in der Bayernliga antreten. Auch der bisherige Betreuer des Bundesliga-Teams, Udo Weber, ist mit an Bord. Um die Nachwuchsarbeit kümmern sich die ehemalige Bundesliga-Torfrau Elke Kottenstein und die frühere deutsche Nationalspielerin Agnieska Tobiasz.

Der Bayerische Handball-Verband habe dem «neuen Club» Wohlwollen signalisiert, berichtete Linde: «Wenn die Spielerinnen (der bisherigen Zweiten, Anm. d. Red.) bleiben, geht es weiter.» Voraussetzung ist allerdings, dass die Formalien der Vereinsgründung wie die Eintragung beim Registergericht und die Anerkennung durch das Finanzamt bis zum 30. Juni über die Bühne gehen.

«Wir wollen mit jeder Mannschaft in der jeweils höchstmöglichen Klasse antreten und den Nachwuchs weiter gezielt ausbilden», gab Schardt die sportlichen Ziele vor. Mehrfach wurde bei dem Info-Abend auch explizit für die erste Mannschaft das Ziel genannt, möglichst schnell wieder aufzusteigen.

Linde, der von Wolfgang Fischlein als Stellvertreter und Friedrich Korn als Schatzmeister im Vorstand unterstützt wird, warb bei den Mitgliedern des bisherigen «Handball-Clubs» dafür, dem neuen Verein beizutreten, «auch wenn nochmal ein voller Jahresbeitrag fällig wird».

Die früheren Club-Spielerinnen Sylvia Harlander und Kathrin Blacha, die noch vor der Insolvenz mit einem neuen Bundesliga-Konzept für den damaligen «FCN Handball» angetreten waren, sind nicht mit von der Partie, wie Susanne Kottenstein, die Pressesprecherin des neuen Vereins, auf NZ-Anfrage sagte. «Wir fangen in der Bayernliga neu an, haben kein Geld und müssen kleine Brötchen backen», so Kottenstein.

Philipp Roser


18.06.2009 Nürnberger Nachrichten

Neuanfang bei FCN-Handballerinnen
Nach der Bundesliga-Pleite: Tradition soll fortgesetzt werden

NÜRNBERG – Beim 1. FC Nürnberg soll nach der Pleite des Bundesliga-Clubs auch in Zukunft Frauen-Handball gespielt werden. Mit neuem Personal, ehemaligen Spielerinnen und klaren Strukturen will der zu Beginn dieser Woche gegründete 1. FCN Handball 2009 die Tradition des erfolgreichsten fränkischen Handball-Vereins fortsetzen. «Ich bin überzeugt, dass wir jetzt unbelastet von der Vergangenheit ganz neu anfangen können, mit neuen, engagierten Leuten, die für den Verein und die Spielerinnen arbeiten», sagte der neue Vorsitzende Udo Linde in einer Pressemitteilung.

Der alte Verein hatte am 8. Juni beim Amtsgericht Nürnberg Insolvenzantrag gestellt. Die Jugendarbeit stehe im Vordergrund, sagte Linde, aber ebenso wichtig sei es, die erste Frauenmannschaft mittel- bis langfristig wieder nach oben zu bringen. Dem neuen Verein sollen die Spielrechte des alten 1. FCN Handball übertragen werden. «Das erste Ziel ist dann natürlich, so schnell wie möglich in die Regionalliga aufzusteigen und sich weiter langsam und kontinuierlich zu verstärken», erklärte Linde.

Ehemalige Weltklassespielerin als Trainerin

Trainiert wird die erste Mannschaft von der ehemaligen FCN-Regisseurin und Weltklassespielerin Corina Schardt (früher Christenau) und Marianna Gubova, ehemalige Bundesliga- und slowakische Nationaltorhüterin, die möglicherweise auch als Torhüterin zur Verfügung steht. Als sportliche Leiterin fungiert Gerlinde Csutak. Sie war maßgeblich am Wiederaufstieg in den vergangen zehn Jahren beteiligt und wird auch bei der Sponsorenakquise mithelfen. Um die Nachwuchsarbeit kümmern sich die ehemalige Bundesliga-Torfrau Elke Kottenstein und die frühere deutsche Nationalspielerin Agnieska Tobaisz.

dpa


18.06.2009

Pressemitteilung 1. FCN Handball 2009 e.V.         

18. Juni 2009   

                                                                                

************************************************************************************

Frauenhandball beim Club – neuer Verein mit neuen Köpfen, ehemaligen Spielerinnen und klaren Strukturen

Am 15. Juni 2009 gründeten ehemalige Spielerinnen, die vor über 10 Jahren beim Abenteuer Durchmarsch in die Bundesliga maßgeblich beteiligt waren, engagierte Eltern und Fans der Nürnberger Club Handballerinnen einen neuen Handballverein unter dem Dach des
1. FC Nürnberg.

Der 1. FCN Handball 2009 e.V., so der neue Vereinsname, kann mit Namen aufwarten, die auch in der Zukunft ein gutes Zugpferd sein werden. So ist der 1. Vorsitzende gleichzeitig der Mannschaftsarzt, Dr. Udo Linde, der sein neues Amt mit viel Optimismus antritt:

„Ich bin überzeugt, dass wir jetzt unbelastet von der Vergangenheit, ganz neu anfangen können, mit neuen, engagierten Leuten, die für den Verein und die Spielerinnen arbeiten. Die Jugendarbeit steht im Vordergrund, aber ebenso wichtig ist es, die 1. Damenmannschaft mittel- bis langfristig, wieder nach oben zu bringen. Wir versuchen, den BHV zu überzeugen, dem neuen Verein die Spielrechte des alten 1. FCN Handball e.V. zu übertragen und hoffen, dass wir hier Unterstützung für unseren Neuanfang bekommen. Das erste Ziel ist dann natürlich, so schnell wie möglich in die Regionalliga aufzusteigen und sich weiter langsam und kontinuierlich zu verstärken. Dabei wird die Förderung und Ausbildung der eigenen Jugend der wichtigste Bestandteil sein.“

Damit dies gewährleistet ist, wurden die Trainer verpflichtet, die für leidenschaftlichen Handball und solide Ausbildung stehen. Elke Kottenstein, die frühere Bundesliga Torhüterin wird zukünftig nicht nur Ihre Wurfbilder an die Torhüter weitergeben, sondern übernimmt gemeinsam mit Agnieszka Tobiasz, der ehemaligen langjährigen deutschen Nationalspielerin, für den weiteren Erfolg der A-Jugend Verantwortung. Die B-Jugend trainiert voraussichtlich Auswahltrainer Attila Kardos. In der C- und D-Jugend stehen weiterhin Romeo Götz, Lucia Marx und Stefan Lux für kontinuierliche Ausbildung der jungen Spielerinnen. Ein weiterer Wunsch ist, die 1.und 2. Herrenmannschaft mit Trainer Klaus Jahn im neuen Verein zu halten.

In der 1. Frauenmannschaft ist mit Corina Schardt (ehemals Christenau) eine Frau am Ruder, die für die einmalige Erfolgsgeschichte der Clubhandballerinnen steht. Gemeinsam mit Marianna Gubova, ehemalige Bundesliga- und slowakische Nationaltorhüterin, die möglicherweise auch als Torhüterin zur Verfügung steht, übernimmt sie die Trainerposition.

Als sportliche Leiterin fungiert Gerlinde Csutak. Sie war maßgeblich am Wiederaufstieg in den vergangen 10 Jahren beteiligt und wird auch bei der Sponsorenakquise mithelfen sowie Ihre Kontakte aus der Vergangenheit aktivieren. „Wir brauchen jede Unterstützung, sind auch für kleine Beiträge dankbar und werden transparent und solide wirtschaften und arbeiten“, so Csutak.

Um die Eintragung des neuen Vereins und die Mitgliedschaft im BHV kümmert sich der
2. Vorstand Wolfgang Fischlein, ein langjähriger Club-Handballer. Die Geschäftstelle wird mit Udo Weber, dem bisherigen Betreuer des Bundesligateams besetzt. Er besitzt umfassende Kenntnisse im Bereich des gesamten Spielbetriebs und wird sich weiterhin mit ganzem Herzen für seine Handballerinnen einsetzen.



Von links nach rechts: Wolfgang Fischlein, Marianna Gubova, Corina Schardt, Dr. Udo Linde

nach oben